"Die radikalste Orchestermusik für einen unsäglichen Film, enthält aber auch ein anschmiegsames Trio und ein warmes Liebesthema. Coriglianos mit Abstand beste Arbeit. Unglaublicherweise oscarnominiert."
"Eine unheimliche, tiefe Erfahrung (v. a. das Agnus Dei) - ein imposantes Adagio als Finale. Goldenthal ist kompromisslos, darf es sein, denn Fincher fordert keine Melodien ein."
"Zwar sind DRAGONSLAYER und CHEYENNE AUTUMN nur in Auszügen vertreten, aber es handelt sich um einsame Meisterwerke - robuste, unangreifbare, trockene Musik."
"Takemitsu war der originellste Filmkomponist überhaupt. Er musste niemandem gefallen, musste nicht sein Brot mit Filmmusik bitter verdienen. Für ihn war es wohl eher Entspannung."
"Rosenmans Reise in den Körper ist abstrakte, detail- und selbstverliebte Avantgarde, die erst im Finale in tonale Regionen vordringt. Noch eher empfehlenswert: LORD OF THE RINGS."
"Schnittke war nie modern sondern eine eigene Kategorie - seine Filmmusik hat eher klassischen Zuschnitt, steht aber vielen seiner E-Musik-Werken nicht nach."
"Shores zerbeulte Synclavier-Skizzen sind höchst merkwürdig und sein erster wirklich interessanter Cronenberg-Beitrag. Etwas schräg das Ganze, aber passt hervorragend."
"Der jüngste von allen arbeitet hauptberuflich bei Radiohead und legt hier einen spröden, einzigartigen Score hin für einen der zwanzig besten Filme aller Zeiten."
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