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Die Mitte der Welt.
 
 
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Die Mitte der Welt. [Taschenbuch]

Andreas Steinhöfel
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (195 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

So wie jedes Jahr wurde auch 1999 wieder die Buxtehuder Bulle, ein immerhin mit 10.000 DM ausgestatteter Preis, für das beste Jugendbuch vergeben. Ausgezeichnet hat die Jury den Roman Die Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel. Vor ihm wurden bereits Autoren wie Michael Ende und Ralf Isau mit der begehrten Bulle prämiert.

Die Mitte der Welt ist die Geschichte eines Zwillingspaares, Phil und Dianne. Die beiden werden von ihrer Mutter, Glass, alleine groß gezogen. Die Umstände ihrer Geburt sind ziemlich ungewöhnlich und auch die junge Glass, kaum 18 Jahre alt, paßt nicht in das Klischee der perfekten Mutter. Doch eines gibt sie ihren Kindern mit: "Seid stark und wehrt euch. Wer euch verletzt, dem tut doppelt weh oder geht aus dem Weg, aber laßt euch niemals vorschreiben, wie ihr zu leben habt."

Es sind keine leichten Kämpfe, die Dianne und Phil führen. Phil erkennt mit zunehmendem Alter, daß er homosexuell ist. Er findet einen Freund, doch leider bleiben bei der ersten großen Liebe die maßlosen Enttäuschungen nicht aus.

Die poetische Sprache Steinhöfels sind eine Stärke des Buches. Zum anderen erzählt er nicht nur die Geschichte einer Pubertät, die mit dem Coming-out des Jungen endet. Nein, jede Figur hat ihre Geschichte und natürlich ihre eigenen Geheimnisse, die sich langsam vor den Augen des Lesers entwickeln. Der humorvolle Ton, die Slapstick-Einlagen, erinnern an John Irvings Hotel New Hampshire Ein ausgezeichneter Jugendroman -- auch für Erwachsene. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Was immer ein normales Leben auch sein mag - der siebzehnjährige Phil hat es nie kennengelernt. Zu eigenwillig sind die Menschen, mit denen er es zu tun hat, zu ungewöhnlich ist das Haus, in dem er lebt. Phil wohnt in einer alten Villa mit seiner selbstbewussten Mutter Glass und seiner verschlossenen Zwillingsschwester Dianne. Und fast täglich sieht er Annie, die verrückte Alte mit den roten Schuhen, Wolf, seinen Mitschüler mit den Narben auf der Seele, und natürlich Nicholas, den Unerreichbaren, in den sich Phil unsterblich verliebt. Ein packender, kunstvoll geschriebener Roman über das Leben eines Heranwachsenden, der Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen begeistert.

Der Autor über sein Buch

Einige Antworten des Autors auf FAQs zur "Mitte der Welt"
Wie in den Leser-Rezensionen hier bei amazon.de, so klingen auch in vielen an mich gerichteten Briefen immer wieder zwei Fragen an, die ich kurz beantworten möchte. Erstens: Es ist definitiv keine Fortsetzung von "Die Mitte der Welt" geplant. Aber: In meinem nächsten Roman ("Das Versagen der Erzengel", geplanter Erscheinungstermin: Herbst 2000) wird es eine kleine (na ja ... oder große) Überraschung für Mitte-Fans geben. Zweitens: "Die Mitte der Welt" soll tatsächlich fürs Kino verfilmt werden; gegenwärtig (Mai 1999) wird über die Drehbuchförderung entschieden, danach geht es los - im Herbst ist Drehbeginn, zur Berlinale 2001 soll der Film fertig sein. Bleibt noch, all meinen Lesern zu danken, die sich online und per Brief zur "Mitte" geäußert und mir damit Mut gemacht haben für einen weiteren Roman. Merci! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Siebzehn Jahre lang lebt Phil zusammen mit seiner jungen Mutter Glass und seiner Zwillingsschwester Dianne ein ganz und gar unbürgerliches Leben in „Visible“, dem chaotischen, paradiesischen, aber auch bedrohlichen Haus seiner Kindheit. Doch jetzt ist er ist auf der Suche: Nach seinem Vater, seiner großen Liebe, nach einem Leben jenseits von „Visible“. Kurz, nach sich selbst.

„Andreas Steinhöfels Roman „Die Mitte der Welt“ beginnt wie eine jener alten Sagen, die vom Auftritt eines neuen Geschlechts freier Menschen berichten, und jedes Kapitel hält dieses geheimnisvolle Gleichgewicht zwischen der Neugierde auf den Schluss und dem Genießen des Augenblicks. “ (Konrad Heidkamp DIE ZEIT) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Andreas Steinhöfel, geb. 1962, Studium der Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften in Marburg. Tätig als Übersetzer, schreibt Drehbücher und rezensiert Jugendliteratur für die FAZ und DIE ZEIT. Zahlreiche Veröffentlichungen von Kinder- und Jugendbüchern mit nationaler und internationaler Auszeichnung. 2009 erhielt Andreas Steinhöfel den 'Erich Kästner Preis für Literatur'.
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