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Die Mitte der Welt Taschenbuch – 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 459 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verl.; Auflage: 7. (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596144965
  • ISBN-13: 978-3596144969
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (219 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 497.785 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Außenseiter, Underdogs und die nicht ganz durchschnittlichen Menschen scheint Andreas Steinhöfel (*1962) besonders ins Herz geschlossen zu haben. Denn sie sind die Helden seiner Kinder- und Jugendbücher. Da gibt es zum Beispiel den schwulen Teenager Phil im Bestseller "Die Mitte der Welt" oder Rico, der etwas langsamer denkt als die anderen, in "Rico, Oskar und die Tieferschatten". Für dieses Buch wurde Steinhöfel u. a. der "Deutsche Jugendliteraturpreis" verliehen. Außerdem erhielt er 2009 den "Erich Kästner Preis für Literatur". Am Ende gewinnen sie also doch manchmal, die Seltsamen und Andersartigen.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

So wie jedes Jahr wurde auch 1999 wieder die Buxtehuder Bulle, ein immerhin mit 10.000 DM ausgestatteter Preis, für das beste Jugendbuch vergeben. Ausgezeichnet hat die Jury den Roman Die Mitte der Welt von Andreas Steinhöfel. Vor ihm wurden bereits Autoren wie Michael Ende und Ralf Isau mit der begehrten Bulle prämiert.

Die Mitte der Welt ist die Geschichte eines Zwillingspaares, Phil und Dianne. Die beiden werden von ihrer Mutter, Glass, alleine groß gezogen. Die Umstände ihrer Geburt sind ziemlich ungewöhnlich und auch die junge Glass, kaum 18 Jahre alt, paßt nicht in das Klischee der perfekten Mutter. Doch eines gibt sie ihren Kindern mit: "Seid stark und wehrt euch. Wer euch verletzt, dem tut doppelt weh oder geht aus dem Weg, aber laßt euch niemals vorschreiben, wie ihr zu leben habt."

Es sind keine leichten Kämpfe, die Dianne und Phil führen. Phil erkennt mit zunehmendem Alter, daß er homosexuell ist. Er findet einen Freund, doch leider bleiben bei der ersten großen Liebe die maßlosen Enttäuschungen nicht aus.

Die poetische Sprache Steinhöfels sind eine Stärke des Buches. Zum anderen erzählt er nicht nur die Geschichte einer Pubertät, die mit dem Coming-out des Jungen endet. Nein, jede Figur hat ihre Geschichte und natürlich ihre eigenen Geheimnisse, die sich langsam vor den Augen des Lesers entwickeln. Der humorvolle Ton, die Slapstick-Einlagen, erinnern an John Irvings Hotel New Hampshire Ein ausgezeichneter Jugendroman -- auch für Erwachsene. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenkommentar

Einige Antworten des Autors auf FAQs zur "Mitte der Welt"
Wie in den Leser-Rezensionen hier bei amazon.de, so klingen auch in vielen an mich gerichteten Briefen immer wieder zwei Fragen an, die ich kurz beantworten möchte. Erstens: Es ist definitiv keine Fortsetzung von "Die Mitte der Welt" geplant. Aber: In meinem nächsten Roman ("Das Versagen der Erzengel", geplanter Erscheinungstermin: Herbst 2000) wird es eine kleine (na ja ... oder große) Überraschung für Mitte-Fans geben. Zweitens: "Die Mitte der Welt" soll tatsächlich fürs Kino verfilmt werden; gegenwärtig (Mai 1999) wird über die Drehbuchförderung entschieden, danach geht es los - im Herbst ist Drehbeginn, zur Berlinale 2001 soll der Film fertig sein. Bleibt noch, all meinen Lesern zu danken, die sich online und per Brief zur "Mitte" geäußert und mir damit Mut gemacht haben für einen weiteren Roman. Merci! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Taschenbuch
Der siebzehnjährige Phil führt ein ungewöhnliches, chaotisches Leben. Er bewohnt mit seiner Zwillingsschwester und seiner Mutter eine alte Villa am Rande einer provinziellen Kleinstadt. Am Rande im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die anderen Bewohner meiden Phil und seine Familie.

Eine Vielzahl zwar ungewöhnlicher und seltsamer, doch liebenswürdiger und warmherziger Menschen spielt in Phils Alltag eine Rolle. Phils Schwester Dianne spricht mit Tieren, geht nachts schwimmen, ist unnahbar, verschlossen, ablehnend, ja gleichgültig. Die Mutter Glass, die von ihren Kindern ausschließlich mit ihrem Vornamen angesprochen werden möchte, ist alles andere als eine Bilderbuchmutter. Körperliche Zuwendungen sind selten, diese beanspruchen ihre wechselnden Liebhaber. Der Vater, Nummer drei auf der Liste Glass? Partner, ist den Kindern unbekannt. Dann ist da noch Gable, der einzige Verwandte. Ruhelos bereist er die Welt und verletzt sich selbst, um nicht zu vergessen. Kat, Phils beste Freundin, lernte ihn als Leidensgefährten in einer Klinik kennen, wo ihnen die abstehenden Ohren angelegt wurden. Annie Glösser, die mit roten Schuhen durch die Straßen tanzt, bringt Phil, achtjährig, bei, sich ein schönes Gefühl zu bereiten. Außerdem sind da noch Tereza, die lesbische Anwältin und beste Freundin von Glass, sowie der unglückliche Wolf, der, krank im Herzen und im Kopf, mit einem Gewehr auf Vogelnester schießt.

So ungewöhnlich die Personen sind, die Phils Leben bestimmen, so außergewöhnlich sind auch die Geschichten, die er erlebt. Phil und Dianne ? noch Kinder ?
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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von S. Weckler am 14. Januar 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch ist ein Kleinod, eine wahre Kostbarkeit, wie eine Schachtel ganz besonderer Pralinen, es dürfte nie zu Ende gehen und doch kann ich es nicht lassen, Seite um Seite davon zu naschen.
Die Sprache ist reich, bildhaft, bildet Gerüche, Geschmäcker, Gestimmtheiten in so feinen Schattierungen ab, dass ich ganz leise, bisher nie deutlich wahrgenommene Gefühle plötzlich zum ersten Mal verbalisiert finde. Steinhöfel schafft das, ohne aufdringlich zu sein mit seinen Beschreibungen, mit seiner Sprachkunst. Ich möchte das Buch durchackern und eine lange Liste schöner Wörter und Wendungen daraus für meine Schüler erstellen - aber sie müssen ein gewisses Alter erreicht haben, um es zu verstehen und es zu verkraften.
Steinhöfel ist deutlich, er ist dabei, er sieht, ohne etwas zu dramatisieren, ohne eine große Sache daraus zu machen, aber er nennet Dinge beim Namen, die sich sonst oft schon zwei Sätze vorher in Andeutungen verlieren. Und er ist trotz allen Ernstes, trotz allen Schmerzes, den er beschreibt und den Leser fühlen lässt, unglaublich komisch, so komisch, dass ich beim Lesen oft laut losprusten muss. "Die Mitte der Welt" hat ganz und gar nichts von den üblichen platten Coming-Out-Geschichten, die ich jedoch nur aus Erzählungen meiner Bekannten kenne, die dort zur Zielgruppe gehören. Um dieses Buch zu lesen muss man nicht homosexuell sein - aber man ist danach um einen einzigartigen Einblick in das Leben eines Jungen reicher, der in der Literatur bisher so nicht zu finden war.
Ich habe lange kein Buch mehr zu Ende gelesen, wenn ich überhaupt freiwillig eins in die Hand nahm, aber dieses Buch versetzt mich auch nach fast zehn Jahren Literaturstudium in helle Begeisterung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Haan am 5. Oktober 2005
Format: Audio CD
Dieses Buch sticht nicht nur wegen der Thematik, sondern auch wegen seinem Schreibstil erheblich aus der Masse der Kinder- und Jugendbücher in Deutschland heraus. In poetischen Bildern zaubert Steinhöfel das Bild zweier Außenseiter in unseren Köpfen, die mit alltäglichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Phil und Dianne, so die Namen der beiden Protagonisten, Zwillingsgeschwister obendrein, leben mit ihrer Mutter Glas in einem "Visible" genannten Haus außerhalb einer kleinen Stadt. In den ersten Jahren der Kindheit dringt kein weiteres Lebewesen, bis auf die beste Freundin der Mutter, in dieses Idyll.
Erst mit dem Schulbeginn beginnt die eigentliche Sozialisierung der beiden - und schlägt auf Grund der Ablehnung durch die Dorfbewohner fehl.
Wir dürfen die beiden bis zum Ende der Pubertät begleiten. Zwei völlig verschiedene Entwicklungen werden hier durchlaufen, obwohl die Grundvoraussetzungen identisch sind. Hier ist Steinhöfel eine wunderbare Psychologisierung gelungen. Auch die Konflikte innerhalb der Familie, die Sprachlosigkeit zwischen den drei fast wie Inhaftierte lebenden, vermag er plausibel und stimmig darzustellen.
Ganz besonderen Wert hat Steinhöfel auf den Wechsel der Positionen der Kinder gegenüber der Mutter gelegt. Zu Beginn der Geschichte ist sie eher negativ belegt erfährt dann im Laufe der Zeit jedoch so etwas wie eine Rehabilitation. Das Verständnis der Kinder für das Verhalten der Mutter reift erst heran, als die Kinder in die Pubertät kommen und diese durchschreiten.
Recht früh wird klar, das Phil homosexuell ist.
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