Pressestimmen
"Das kompakte, aber äußerst gehaltvolle Werk, in dem der Autor die Frage nach den Wendepunkten auf den Kriegsschauplätzen nach überaus intensiven Literaturstudien stellt, zeigt vor allem die Führungsentschlüsse aus der Sicht des Führerhauptquatiers, des Oberkommandos der Wehrmacht und fallweise auch jener Entscheidungsträger der deutschen Rüstungswirtschaft, die für das Bereitstellen des materiellen Potentials verantwortlich waren". Österreichische Militäische Zeitung
Kurzbeschreibung
Das Deutsche Reich hat den Zweiten Weltkrieg auf der geistigen Ebene verloren, ehe es auf der materiellen besiegt worden ist. Es wäre allzusehr vereinfachend, die Niederlage Deutschlands auf die zahlenmäßige Übermacht der Kriegsgegner an Soldaten und Waffen, auf technische Überlegenheit und Wirtschaftskraft zurückzuführen. Es wäre genauso vereinfachend, den Generalstäben von Heer, Luftwaffe und Marine vorzuhalten, den Krieg mit überholten Doktrinen und falschen Zielsetzungen geführt zu haben. Es grenzt geradezu an Prädestinationsglauben, wenn man vorgibt, daß die Niederlage Deutschlands bereits im September 1939 mit dem Kriegseintritt Englands und Frankreichs besiegelt gewesen sei.
Eine Hauptursache des Scheiterns der Strategie Deutschlands lag nicht nur in Fehleinschätzungen, Versäumnissen und mißachteten Alternativen, nicht nur in der negativen Entwickliung des Kräfteverhältnisses, sondern ebenso in der Denkweise, eine militärische Entscheidung politischem Handeln vorzuziehen.
Eine Hauptursache des Scheiterns der Strategie Deutschlands lag nicht nur in Fehleinschätzungen, Versäumnissen und mißachteten Alternativen, nicht nur in der negativen Entwickliung des Kräfteverhältnisses, sondern ebenso in der Denkweise, eine militärische Entscheidung politischem Handeln vorzuziehen.
Autorenportrait
Heinz Magenheimer, 1943 in Wien geboren, Studium der Geschichte (Zeitgeschichte) und Kunstgeschichte 1965-1969, Dissertation: 'Der deutsche Angriff auf Sowjetrußland 1941', seit 1972 Angehöriger der Landesverteidigungsakademie, Wien, ab 1977 Redaktionsmitglied, ab 1993 ständiger Mitarbeiter der 'Österreichischen Militärischen Zeitschrift'.
Nach der Habilitation im Fach 'Sicherheitspolitik' 1990/91 Universitätsdozent an der Universität Salzburg. Mitglied des 'Wissenschaftlichen Forums für nationale Sicherheit'.
Publikationen: 'Abwehrschlacht an der Weichsel 1945' (1976) - 'Die Verteidigung Westeuropas. Doktrin, Kräftestand, Einsatzplanung' (1986) - 'Eurostrategie und Rüstungskontrolle' (1992) - 'Kriegswenden in Europa 1939-1945. Führungsentschlüsse, Hintergründe, Alternativen' (1995).
Über 110 Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelwerken zu Themen der Strategie, Sicherheitspolitik, Kriegsgeschichte und des Wehrwesens. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Nach der Habilitation im Fach 'Sicherheitspolitik' 1990/91 Universitätsdozent an der Universität Salzburg. Mitglied des 'Wissenschaftlichen Forums für nationale Sicherheit'.
Publikationen: 'Abwehrschlacht an der Weichsel 1945' (1976) - 'Die Verteidigung Westeuropas. Doktrin, Kräftestand, Einsatzplanung' (1986) - 'Eurostrategie und Rüstungskontrolle' (1992) - 'Kriegswenden in Europa 1939-1945. Führungsentschlüsse, Hintergründe, Alternativen' (1995).
Über 110 Beiträge in Fachzeitschriften und Sammelwerken zu Themen der Strategie, Sicherheitspolitik, Kriegsgeschichte und des Wehrwesens. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.