Ich möchte mich meinem Vorschreiber Andreas Böhme aus Wien anschliessen: Man kommt sich wirklich wie ein Kleinkind vor. Zitat: "Die Schleimhautzellen im Darm sind richtig glücklich,
wenn sie mithelfen können, ihrem Besitzer, dem Menschen,
bei der Nahrungsverwertung zu helfen. (...) Augen haben
sie freilich keine, im Darm wäre es ja auch viel zu finster,
um zu sehen.".
Weiters kommt alleine das Wort "Sahne" gezählte 76 mal im Buch vor. Es wird (fast) immer dazu benutzt, um die Lust auf eben Sahneschnitten und ähnliches zu wecken, welchs halt nicht vertragen wird.
Fachlich fällt die Bilanz dann sehr ernüchternd aus: wirkliche handfeste Infos gibt es wenig, umsomehr dafür Wiederholungen. Die zweimalige Warnung auf Seite 91 sowie auf Seite 122 vor dem hohen Cholesteringehalt von Geflügelhaut ist dabei noch das harmloseste.
Zudem wird versucht, Fachwissen einzubringen, so auf Seite 112, Zitat: "Eine Mutation auf dieser so genannten Chromosomen-Position 13910 knipst gewissermaßen die Laktoseintoleranz an.". Gut, eine Erläuterung fehlt freilich, es wird einiges vorausgesetzt. Wenn ich da an den "...Augen haben sie freilich keine..." - Satz denke.....