Diese 18er Fassung ist geschnitten, die JK/SPIO-Fassung (Videotheken und Spezialhandel) wird ungeschnitten sein!
Einzelheiten sind momentan noch nicht bekannt.
Dieser französische Film lief 2010 als Eröffnungsfilm unter dem Titel "The Pack" (Originaltitel "La Meute") auf dem Fantasy Filmfest.
Da hat man natürlich gesteigerte Erwartungen, zumal es sich um einen französischen Film handelt.
Leider wurden diese Erwartungen enttäuscht.
Die Filmheldin Charlotte fährt durch das französische Hinterland, nimmt einen Anhalter mit und kehrt mit diesem in einer Spelunke ein, nur um sich bald darauf im Keller wiederzufinden...
Zunächst ist zu sagen, dass der Film auch in der ungeschnittenen Fassung kaum Explizites enthält und das Cover bewusst reißerisch einen Torturefilm erwarten lässt, das Covermotiv tauchte jedoch aus meiner Erinnerung im Film gar nicht auf und auch der Slogan "von den Machern von Inside" kann nur Erwartungen wecken, die der Film nicht erfüllt, denn "Inside" und viele andere französische Klassiker des Genres sind um Klassen besser.
Wer einen Torturefilm a la "Saw" erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht werden!
Die imdb-Wertung von momentan 5,2 trifft den Kern der Sache, wir haben hier ein mittelprächtiges Werk vor uns, das verheißungsvoll beginnt, dann eine neue Wendung nimmt und im letzten Teil leider versandet.
Die angekündigte Anwesenheit des Regisseurs fiel aus obskuren Gründen beim Fantasy Filmfest aus, nach Genuss des Films leuchtete einem das ein...
Wir haben den Film damals zu dritt gesehen und waren einer Meinung:
Für einen Eröffnungsfilm etwas enttäuschend, auch wenn noch Luft nach oben bleiben muss. Es war etwas zuviel Luft.
Visuell ganz nett umgesetzt: monochrome Bilder, allerdings reichlich Korn und Unschärfe, aber atmosphärisch und mit netten, symbolischen Bildern wie drehenden Windrädern, Gebäudeperspektiven von unten etc.
Wie gesagt: Guter Beginn, dann allerdings sackte die Spannungskurve etwas ab, die Erklärung des Ganzen entpuppte sich als nicht so der große Kracher.
Diverse Logiklöcher galt es leider auch zu beklagen, die zweite Hälfte des Films war insgesamt nicht so gut wie die erste, es fehlten insgesamt Spannung, Schockmomente, ein hoher Gorefaktor - ebenfalls Fehlanzeige.
Die anfangs coole Hauptdarstellerin verlor im Lauf des Filmes an Kontur und Coolness.
Was bleibt: eine anfangs gute Story, ein paar gute visuelle Momente, ein paar gelungene Sprüche und Gags, aber insgesamt zu wenig.
Ein Lichtblick war natürlich der Auftritt von Philippe Nahon ("Der Menschenfeind").
Die geschnittene Version braucht schon erst recht kein Mensch.