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Die Megabit-Bombe. Essays zum Hyperspace Taschenbuch – Mai 2003

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Taschenbuch, Mai 2003
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 231 Seiten
  • Verlag: Heise Zeitschriften Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936931003
  • ISBN-13: 978-3936931006
  • Größe und/oder Gewicht: 16,4 x 1,8 x 24,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.028.027 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Die Megabit-Bombe ist eine Sammlung von 32 Kolumnen, die Stanislaw Lem seit 1997 beim Online-Magazin für Netzkultur Telepolis veröffentlicht hat. Vom Internet über künstliche Intelligenz bis hin zur Klondebatte und dem Geheimnis des Bewusstseins spannt er den Bogen seiner Reflexionen. Immer provokant, immer herausfordernd, immer anders als erwartet und vor allem immer lesenswert. Immer 100 Prozent Lem.

Bekannt wurde Lem bisher vor allem als Science-Fiction-Autor von Werken wie Der futurologische Kongress und Solaris. Seine Mischung aus Witz, fundierter Sachkenntnis und futuristischer Kreativität machten seine Science-Fiction-Romane zum intellektuellen Lesevergnügen und zur Herausforderung für den Verstand des Lesers. Inzwischen hat er das Vehikel Roman hinter sich gelassen und schreibt Essays zu den Themen, von denen bisher seine Science-Fiction-Geschichten handelten. Vor allem die sozialen und kulturellen Auswirkungen neuer Technologien sind seine Leidenschaft. Beinahe genüsslich seziert er Irr- und Aberglauben, bläst Vorurteile auf bis sie platzen und warnt vor den eigentlichen Gefahren, die hinter den plakativen Debatten um das Internet, dem Klonen von Menschen oder dem Erschaffen von künstlichen Intelligenzen lauern.

Die 32 in Die Megabit-Bombe zusammengefassten Telepolis-Essays geben einen Überblick über die Fragen, mit denen sich der 1921 geborene Lem beschäftigt. Er blickt dabei auf ein umfangreiches Werk literarischen Schaffens zurück und zitiert sich selbst am laufenden Band. Diese ständigen "Hab-ich-es-nicht-gesagt"-Zitate wirken vielleicht irritierend, weil Eigenlob angeblich stinkt -- wenn jemand jedoch das Recht in Anspruch nehmen kann, den geruchslosen Eigenlob erfunden zu haben, dann, wieder einmal, Lem. Denn er sieht sich selbst nicht als Prophet, sondern als illusionslosen Beobachter. Er selbst führt seine real gewordenen Vorhersagen auf das schiere Ausmaß seines Gesamtwerkes zurück, bei dem sich Treffer nicht vermeiden lassen und bemerkt süffisant: "Das ist ganz einfach so und mir scheint, dass man mich für diesen Zustand weder tadeln, noch besonders loben sollte."

Warum nun sollte man die Die Megabit-Bombe lesen? Warum sollte man sich durch manchmal schwer zu verstehende Sätze mit unbekannten Fremdwörtern und komplizierten Formulierungen quälen? Ganz einfach: Weil es auch im Denken um die Bedeutung und Auswirkung von Wissenschaft und Technologie keinen Preis ohne Fleiß gibt. Wer einen Blick hinter die offiziellen Debatten und ihre Logik werfen will, wer nach neuen Argumenten, neuen Sichtweisen und meist erstaunlichen Schlussfolgerungen sucht, muss Lem genau auf die Finger schauen und sich auf ihn einlassen. --Wolfgang Treß

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stanislaw Lem ist am 12.9.02 81 Jahre geworden. Er lebt heute in Krakau. Er studierte Medizin und war nach dem Staatsexamen als Assistent für Probleme der angewandten Psychologie tätig. Privat beschäftigte er sich mit Problemen der Kybernetik, der Mathematik und übersetzte wissenschaftliche Publikationen. Seit 1973 liest Lem als Dozent am Lehrstuhl für polnische Literatur an der Universität Krakau.

Stanislaw Lem ist einer der meist übersetzten polnischen Gegenwartsschriftsteller und einer der bekanntesten SF-Autoren der Welt.

Schon früher eher ein Wissenschaftsphilosoph, der seine Überlegungen in das Gewand von Erzählungen hüllte, interessierte er sich immer für die Entwicklung der Wissenschaften und der Technik mit ihren sozialen Folgen.

Seine Kolumne erschien regelmäßig für Telepolis.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. November 2003
Lem wird alt. Doch anders als bei vielen seiner Zeitgenossen, wird Lem dadurch nicht ruhiger, sondern eher lauter. Er hat etwas zu sagen und hat es schon sein ganzen Leben lang gesagt. Weshalb er jetzt sich selbst zitieren kann. Und das mit viel Genuss. Die Megabit-Bombe ist eine Sammlung an Essays zur aktuellen Welt in und um Computer. Leicht zu lesen sind sie nicht und ich war hin und wieder versucht, dass Buch als unnötig kompliziert und rechthaberisch wegzulegen. Ich bin froh, dass ich das nicht getan habe und mich Stück für Stück durchgekämpft habe. Lem will meiner Meinung nach nämlich absichtlich herausfordern und reizen. Denn wir befinden uns in eienr Zeit, in der Interessen- und Meinungslosigkeit schnell zum endgültigen Verlust der Einflussname auf den Lauf der Dinge führen kann. Gerade die digitale Welt bietet unendlich viele Chancen, aber auch unendlich viele Gefahren und es liegt an uns sie zu gestahlten. Deshalb müssen wir darüber sprechen, uns Gedanken machen und diskutieren. Deshalb will Lem nicht "Recht haben", sondern Widerlegt werden und in diesem Prozess zum Nachdenken und Entscheiden animieren. Ein wichtiges Buch, wenn man es gelesen hat. Ein schwieriges Buch, wenn man es lesen will. Und ein unnötiges Buch, wenn man nicht zum Nachdenken bereit ist.
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