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Die Mechanismen der Freude. Erzählungen.
 
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Die Mechanismen der Freude. Erzählungen. [Taschenbuch]

Ray Bradbury
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 317 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag (Oktober 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257212429
  • ISBN-13: 978-3257212426
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 787.958 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zwei irische Priester werden aus der Bahn geworfen, als sie von ihrem wenig geliebten italienischen Kollegen erfahren müssen, dass sich der Papst wohlwollend zur Eroberung des Weltraums durch die Menschen geäußert hat.
Die Mechanismen der Freude und 20 weitere Geschichten finden Sie in diesem Band.Dass Ray Bradbury ein großer und ausdauernder Erzähler ist, hat er schon früh unter Beweis gestellt. Nach dem Highschool-Abschluss stellte er sich an eine Straßenecke und verkaufte eine Zeitschrift mit dem klingenden Titel Futura Fantasia. Üblicherweise vereint eine Zeitschrift die Beiträge verschiedener Autoren, doch hier täuschten die Namen unter den Geschichten: es gab eigentlich nur einen einzigen Verfasser - Bradbury selbst.
Zum 80. Geburtstag des Autors erscheinen drei Bände mit Erzählungen in neuer Ausgabe - Erzählungen, die sehr unterschiedlich sind, immer aber erstklassige Unterhaltung garantieren. Ganz und gar menschlich berichtet Bradbury von Nichtalltäglichem, von Situationen, in denen sich unsere eigentlichen Ängste, Hoffnungen und Sehnsüchte zeigen, von den Rändern der Realität, an denen das Wesentliche des Lebens konturiert zum Vorschein tritt und die ganz normalen Abgründe offenbar werden.

Über den Autor

Ray Bradbury, geboren 1920, schreibt neben Romanen und Erzählungen Gedichte, Essays und Filmscripts; etliche seiner Werke wurden verfilmt. Sein Werk wurde mit dem National Book Award ausgezeichnet. Der Autor lebt in Los Angeles.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzgeschichtensammlungen sind immer von der Auswahl ihrer Einzelbeiträge abhängig und mit dem Namen Ray Bradbury verbindet so mancher Leser zumeist Science-Fiction oder eine schräge Art von phantastischer Literatur, so daß man hier leicht enttäuscht sein könnte.
Denn "Die Mechanismen der Freude" ist eine Sammlung quer durch alle Genres, zwar oft phantastisch, aber mitunter auch einfach nachdenklich oder unter erzählerischen Gesichtspunkten zwingend. Ob die Geschichten gut oder schlecht sind, ist da eher nebensächlich, die Wirkung auf den Leser zählt.
Aus meiner Sicht ist die Qualität sehr unterschiedlich, aber niemals wirklich schlecht. Die berühmteste Story ist sicherlich die erschreckende "Jungs! Züchtet Riesenpilze in eurem Keller", in dem die 50er-Jahre-Alienparanoia noch mal wahre Triumphe feiert. Die Story "Ich warte" ist extrem gruselig, scheint aber eher zu den "Mars-Chroniken" zu passen, "Zum Krater von Chicago" geht in die Richtung von "Fahrenheit 451".
Betont wird oft die humorvolle Komponente: "Tyrannosaurus Rex" ist eine ironische Auseinandersetzung mit dem Filmbusiness; "Fast das Ende der Welt" postuliert ein Land, in dem kein Fernseher mehr funktioniert; "Die illustrierte Frau" ist ein liebevoller Umgang mit der Einbildungskraft; "Die Beste aller möglichen Welten" eine lakonische Betrachtung desselben Themas.
Doch auf heitere Beiträge folgen wieder Nachdenkliches und Düsteres, ja bedrückend Realistisches: die Titelgeschichte verzettelt sich ein wenig in ihrer Philosophie; "Vielleicht gehen wir fort" postuliert den Untergang der Indianer an dem Tag, an dem Kolumbus landet, der "Trommlerjunge von Shiloh" widmet sich einer realen Episode aus dem Bürgerkrieg. Beeindruckend, aber schwer zu lesen ist der visuelle Rauschbilderbogen "El Dia del Muerte".
Vielleicht fehlen hier und da die Überraschungsmomente, aber stets bleibt ein gewisser Eindruck zurück, mal stärker, mal schwächer, doch die gewisse Poesie in Bradburys Erzählungen zieht sich wie ein roter Faden durch. Ein Buch, daß man nicht in einem Rutsch lesen sollte, sondern mit Pausen, stets nur eine oder zwei Geschichten, zur Wirkung freigegeben.
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Diese Kurzgeschichtensammlung von Bradbury beinhaltet sehr viele gute Kurzgeschichten, einige wenige mäßige und einige absolut brilliante Highlights. Man findet wieder einmal (wie immer bei Bradbury) ein buntes Sammelsurium an Geschichten, die eines gemeinsam haben: Sie alle beschreiben den Menschen im Umgang mit anderen Menschen und ihre Gefühle.

Herausragend sind die Erzählungen "Die Mechanismen der Freude" (regt zum nachdenken an), "Ich warte" (schaurig), "Tyrannosaurus Rex" (amüsant), "Jungens! Züchtet Riesenpilze in eurem Keller!" (erschreckend) sowie "Die Hymnensprinter" (witzig, aber ergreifend). Das Buch hat einen hervorragenden Start, die ersten drei Empfehlungen von mir sind auch gleichzeitig die ersten drei Erzählungen in dem Buch, dann hängt es ein wenig, dh es folgen Erzählungen, die gut, aber nicht herausragend sind, und der Schluß ist mit der Erzählung von den Hymnensprintern wieder Weltklasse! Überhaupt zähle ich "Die Hymnensprinter" zu den besten Geschichten, die Bradbury jemals erzählt hat und ich habe schon einiges von ihm gelesen!

Summa summarum ist dieses Buch sein Geld mehr als nur wert und ich empfehle jedem Bradbury-Fan, sich diese Kurzgeschichtensammlung zu kaufen!

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