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am 5. April 2001
Über 500 Seiten hat dieses Buch, und an drei Abenden hatte ich es ausgelesen. Einmal begonnen, war es schwer, es wieder wegzulegen. Dabei bedient sich der Autor doch so ungeniert aus der Trickkiste der Spannungserzeugung, dass der Roman schon fast etwas comichaftes bekommt. Immer wieder steckt der Held, ein spanischer Pater, den es einer verbotenen Liebe wegen ins Land der Maya verschlagen hat, in vollkommen ausweglosen Situationen. Und doch gelingt es ihm jedesmal, in buchstäblich letzter Sekunde ... oder beim nächsten Mal vielleicht doch nicht?
Dieses Sich-Hineinfallenlassen in eine schier endlose Folge von bis aufs Äußerste angezogenen Spannungsbögen erinnert an die verloren geglaubte Zeit, als man mit Winnetou und Old Shatterhand im fremden Westland durch die Abenteuer bangte. Hierin schlägt die in den Pyramiden Mittelamerikas spielende Maya-Priesterin auch ihre Konkurrenten, z.B. die in ähnlichen Gebäuden des alten Ägypten pielenden Historienromane des Jaques Picard, um Längen.
Und dann kommt doch ein Punkt, an welchem man das Buch am liebsten aus der Hand legen möchte. Denn, wie auf dem Umschlag schon versprochen, wird uns wirklich das letzte aller Geheimnisse offenbart - und was bleibt danach schon noch zu erfahren? Wie der Autor mit dieser Ent-Täuschung der Leser spielt, ist ein kleines Meisterstück, durch das man auf schelmische Art ganz tief in die mystische Thematik des Buches hineingezogen wird. Und, soviel sei verraten, der Roman endet nicht mit der Offenbarung des letzten aller Geheimnisse - es gibt gerade danach immer noch etwas zu erfahren ...
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am 27. April 2001
In Norden Guatemalas, eine halbe Flugstunde von der Hauptstadt entfernt, liegt El Péten, eine feuchtheiße Tiefebene mit Urwaldflüssen und Seen, mit Sümpfen voller Krokodile, umgeben von der grünen Hölle, nämlich einem schier undurchdringlichen Dschungel. Terra Caliente, heißes Land, nennen die Einwohner diese Region, und meinen damit das letzte zusammenhängende Regenwaldgebiet Mittelamerikas, in dem Tikal, die größte Stadt der Maya verborgen liegt.
Dort ragen die Spitzen riesiger Tempelpyramiden aus dem Urwald hervor, Nebelschwaden hängen in der Luft und das Thermometer steigt jeden Tag auf über 40 Grad. Tukane und Papageien flattern in den Kronen der Ceibe-Bäume, Nasenbären stöbern durchs Dickicht und aus der Ferne dringen die heiseren Schreie der Brüllaffen herüber. Kein Wunder also, dass Tikal in der Sprache der Maya "Ort der Geisterstimmen" bedeutet. Aber nach heutigen Verhältnissen ist es unvorstellbar, dass dort vor über tausend Jahren eine blühende Stadt mit zehntausenden von Einwohnern existiert haben soll, lange bevor die spanischen Konquistadoren die Küste erreichten. Sehr spät, nämlich erst 1841 wurde diese versunkene Welt der Maya vom amerikanischen Forschungsreisenden J. L. Stevens wieder entdeckt ...
Stopp! Diese Angabe der historischen Entdeckung ist so nicht ganz korrekt. Vergessen wurde nämlich die Tatsache, dass im März anno 1696 der spanische Priester Diego in kirchlicher Mission das neuspanische Land betrat. An diesen Umstand erinnert der Schriftsteller Andreas Gößling in seinem Roman über die "Maya-Priesterin".
Mit feinem Humor, der immer wieder überrascht, und exzellentem Schreibstil wird ausführlich und kenntnisreich geschildert wie sich der Protagonist in Begleitung von einigen Gefährten auf den schier endlosen Weg durch den Dschungel macht - zu einer Zeit als es noch keine Flugzeuge gab und auch keine Malaria-Prophylaxe.
Auf Pater Diego wartet also eine irdische Hölle, die ihn mit einer Vielzahl von lebensgefährlichen Situation konfrontiert. Es gibt eine Überraschung nach der anderen - Überraschungen von ungeahnter Zahl. Folglich wird Diegos Leidensfähigkeit auf eine unmenschliche Probe gestellt, wobei der strenggläubige Katholik die Gefahren oftmals nur mit Hilfe fremder Götter meistern kann. Selbst als er der heißgeliebten Maya-Priesterin endlich auf Intimnähe gegenübertreten darf, findet sein Leiden kein Ende, weil er nicht ins regennasse Gras, sondern in die Frucht einer Erkenntnis zu beißen hat.
Andreas Gößling hat ein phantastisches Buch geschrieben, das von äußerst beeindruckender Fachkenntnis untermauert ist. Wer also bereit ist, sich auf die epische Breite von fünfhundert spannenden Seiten einzulassen, wer für feinsinnigen Humor empfänglich ist und wer gerne etwas mehr über die Geheimnisse der versunkenen Maya-Kultur erfahren möchte, dem wird dieses Buch sehr viel Freude bereiten.
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am 4. März 2002
Nie habe ich ein besseres, spannenderes Buch gelesen. Ich konnte es kaum aus den Händen legen, man befindet sich quasi mitten im Dschungel und die "wahre Welt" - um einen herum - gerät in Vergessenheit. Viel Wissenwertes über die Kultur der Maya erfährt der Leser und erhält am Ende des Romans eine wahrhaft atemberaubende Antwort auf die Frage, warum ein so intelligentes Volk urplötzlich ausgestorben ist. Leider hat der Autor Andreas Gößling noch kein weiteres Buch in dieser Richtung geschrieben - dafür aber auch wunderschöne Romane für Kinder und Jugendliche.
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am 9. Mai 2001
Für mich war es nicht nur ein großes Lesevergnügen. Die Kenntnisse und das Wissen des Autors über die Maya-Kultur sind beeindruckend. Die Art und Weise, wie interessant und kurzweilig er dieses Wissen in den Roman eingeflochten hat, noch beeindruckender! So kam zum Lesevergnügen auch noch ganz nebenbei ein Lerneffekt hinzu. Geradezu grandios: der Showdown! Das Buch schreit förmlich nach Verfilmung!
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am 13. April 2001
Selten habe ich einen so spannenden Roman gelesen, der gleichzeitig so gut geschrieben und dessen historische Darstellung so faszinierend war wie Andreas Gößlings „Maya-Priesterin". Unter dem Eindruck dieses Romans hat sich mein Eindruck von den Maya-Ruinen in Mexiko, die ich besucht habe, mit ganz neuem Leben gefüllt. Tolles Buch, empfehlenswert.
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am 23. April 2015
Spannend und bildlich. Schöne Geschichte um den Maya kult. Tolles urlaubsbuch für eine reise nach zentralamerika. Hin und wieder etwas zu viele wiederholungen.
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am 20. April 2001
„Die Maya-Priesterin" ist ein dichtes Epos, literarisch und gleichzeitig unglaublich spannend erzählt. Eindrucksvoll und hervorragend recherchiert füllt es die historischen Lücken der untergegangenen Maya-Kultur mit Leben. Ein Muss für alle Maya-Interessierten - und für alle, die gern schöne Bücher lesen.
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am 8. Mai 2001
Lockende Dschüngel, fliegende Fieber, ein Priesterlein irrt durch die phantastische Kultur der Mayas. Alleine der Beschreibung des Maya-Kalenders wegen, ein unbedingt lesenswertes Buch!
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