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Die Maurin: Roman Taschenbuch – 1. Februar 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 672 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426502305
  • ISBN-13: 978-3426502303
  • Originaltitel: Die Maurin
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 197.864 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Alles Wichtige über Lea Korte und viele (auch historische) Extras finden sich auf ihrer Webseite:
www.leakorte.de
Lea Korte ist auch bei Facebook! (Lea Korte - Historische Romane)

Produktbeschreibungen

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Ende des 15. Jahrhunderts befindet sich Andalusien im Umbruch. Die Reconquista, die Rückeroberung des maurischen Spaniens für die christliche Krone, geht in ihre letzte Phase und es kommt zu erbitterten Kämpfen zwischen Mauren und Kastiliern. Vor diesem Hintergrund spielt Lea Kortes Roman über die junge Frau Zahra as-Sulamis, die aufgrund ihrer Familiensituation zwischen die maurisch-kastilischen Fronten gerät.

Zahra führt in Granada ein wohlbehütetes, häusliches Leben im Kreise ihrer muslimischen Familie. Doch drei Tage der Woche verbringt sie als Hofdame Aischas, der Sultanin von Granada, in der Alhambra, was ihr neben ein bisschen Freiheit auch Einblick in die erneut aufkeimenden Feindseligkeiten zwischen Christen und Mauren bietet. Nicht nur wird Zahra in die Machtkämpfe innerhalb der Sultansfamilie hineingezogen, auch in ihrer eigenen Familie bilden sich erbitterte Fronten. Sie wird von Aischa auf eine heikle Mission geschickt, die ihr zwar endlich ein wenig Freiheit beschert, sie aber gleichzeitig in Schwierigkeiten mit ihrem strengen Vater bringt. Denn dieser will Zahra schnellst möglichst verheiraten und ihrem Drang nach Selbstbestimmung ein Ende setzen. Doch die temperamentvolle Zahra bricht wiederholt aus dem ihr zugewiesenen häuslichen Leben aus. Dabei kreuzen sich ihre Wege immer wieder mit denen des kastilischen Adligen Gonzolo und dessen Bruder Jaime, die eine unausweichliche Anziehungskraft auf sie ausüben.

In farbiger Sprache und lebendigen Bildern erzählt Lea Korte von Kämpfen und politischen Wirren, vom Drang nach Selbstbestimmung und Freiheit, von Leidenschaft und der großen Liebe. Dabei gelingt es der Autorin, die Handlung und Figuren geschickt in die historischen Gegebenheiten zu integrieren, die gut recherchiert und präzise dargestellt werden. So bietet die Lektüre einen interessanten Einblick in die letzte Phase der Reconquista zwischen 1478 und 1492. Abgerundet wird der Roman von einer Zeittafel, Stammbäumen, einem Glossar und Personenverzeichnis.

Mit Die Maurin ist Lea Korte ein packender Roman über den Untergang von Al-Andalus und eine dramatische Liebesgeschichte gelungen - spannend geschrieben, unterhaltsam und gut recherchiert.
- Alexandra Plath

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lea Korte, geboren 1963 in Frankfurt, wanderte nach Abschluss ihres Studiums nach Spanien aus. Von Anfang an setzte sie sich intensiv mit der Geschichte und Kultur ihrer Wahlheimat auseinander. Zusammen mit ihrem französischen Mann und ihren vier Kindern lebt sie in Südspanien.
Weitere Informationen zu Lea Korte finden Sie unter: www.leakorte.de - und bei Facebook!

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nina2401 TOP 500 REZENSENT am 15. Februar 2010
Format: Taschenbuch
Als ich dieses Buch in die Hand nahm, war ich erst etwas skeptisch, Titel und Cover erinnerten mich doch sehr an die Massenware eines gewissen Autorenpaares. Aber schon beim 1. Durchblättern wurde ich eines besseren belehrt. Für mich sind gerade bei historischen Romanen Hintergrundinfos wichtig und die bekomme ich hier durch eine Zeittafel, diverse Stammbäume und ein Glossar. Auch die Personenliste ganz zu Anfang ist ein Bonbon, mit man leider selten verwöhnt wird. Auch das Anfangszitat war sehr gut gewählt, denn es hat mich durch die gesamte Geschichte begleitet.
Schon nach den 1. Sätzen war ich mittendrin in der Geschichte der Halbmaurin Zahra, die mit ihrer Familie im Andalusien des 15. Jahrhundert lebt. Vor dem geschichtlichen Hintergrund der Endphase der Reconquista wächst sie zu einer mutigen jungen Frau heran, die viel wagt und mehrmals ihr Leben riskiert, um ihr Land zu retten. Nicht umsonst wird sie zur engen Vertrauten Aischas, der Hauptfrau des Emirs. Ihr Herz verliert sie allerdings an einen Christen und das ganze Buch hindurch begleitete mich die Hoffnung auf ein Happyend. Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, nur dass es spannend bis zum Schluss bleibt.

Dieses Buch besticht durch seine Lebendigkeit und die sehr bildhafte Sprache. Die Hauptprotagonistin ist mir sehr sympathisch und ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, mich mit ihr gefreut und mit ihr getrauert. Die Spannung aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz. Besondern positiv ist mir aufgefallen, dass Lea Korte besonders brutale Gegebenheiten mit sehr viel Fingerspitzengefühl be- und umschreibt, so dass die Phantasie angeregt wird und man sofort eigene Bilder im Kopf hat.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilenreisende am 20. Juni 2010
Format: Taschenbuch
"Die Maurin" ist ein historischer Roman und macht diesem Namen auch alle Ehren. Es geht um die Kämpfe zwischen Mauren und Kastiliern am Ende des 15. Jahrhunderts, und es geht um so viel mehr. Liebe, Freiheit....Lea Korte hat gut recherchiert und bietet in dem Roman sehr viele Hintergründe und historische Details. Leider schafft sie es jedoch nicht, diese so in die die Geschichte einzuflechten, dass der Plot authentisch erscheint. Immer wieder zwingt sie die Figuren zu Erklärungen, so dass die Geschichte konstruiert wirkt. Was ich meine kann man einer von vielen Szenen sehen:

Minimaler Spoiler ;)

.

.

S. 74
Mutter zu Tochter ( Zahra ): "Es ist sicher nicht leicht für dich, weil die meisten deiner Freundinnen bereits verheiratet sind, du aber noch immer ledig bist, weil Kamal kurz vor eurer Hochzeit (..) ums Leben gekommen ist. Und jetzt segelt auch der neue Mann, den dein Vater für dich erwählt hat, mit einer Karacke über das Meer (...) "
Wer redet denn so bitteschön? Man merkt den Zwang den die Autorin hat, uns etwas mitzuteilen. Denn sowohl Zahra als auch Leonor wissen was vorgefallen ist und würden im normalen Leben ganz anders reden. z.b: " Armes Kind, es ist schlimm was dir widerfahren ist. Ich kann es gut verstehen...bla bla bla...aber keiner fängt an eine beiden bekannte Geschichte zu erklären!
Finde die Lösung nicht gelungen...und leider geht es ohne Ende so...Die Figuren erinnern mich ans Theater in dem die Protagonisten alles mitteilen müssen weil es keinen Sprecher gibt...es ist ein wenig gezwungen und man schafft es nicht in das Buch abzutauchen...

Alles Sitten un Bräuche, alles wird durchgekauft obwohl es für die Protagonisten nicht relevant ist.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Susanne K. (Literaturschock.de / Leserunden.de) TOP 500 REZENSENT am 19. Februar 2010
Format: Taschenbuch
Granada 1478: Seit Jahrhunderten teilen sich die Kastilier und die Mauren die iberische Halbinsel, doch die Unzufriedenheit auf beiden Seiten ist groß. Immer wieder kommt es zu Überfällen, Raubzügen und Brandschatzungen auf der jeweils gegnerischen Seite. Als Hassan, Emir von Granada, schließlich nicht mehr bereit ist, seinen Tribut an Isabel, Königin von Kastilien, zu entrichten, beginnt eine Zeit des Krieges. Mauren gegen Christen, Christen gegen Mauren, Christen gegen Juden, Mauren gegen Mauren. Die Welt der jungen Halbmaurin Zarah steht Kopf und als wäre das noch nicht genug, muss sie sich auch noch darüber Gedanken machen, einen ungeliebten Mann heiraten zu müssen. Ihr einziger Lichtblick ist die Zeit, die sie mit Sultanin Aischa als deren Gesellschafterin verbringen kann. Diese starke Frau lehrt sie, sich in einer Welt der Männer durchsetzen und ihren ganz eigenen Weg gehen zu können.

"Die Maurin" ist Lea Kortes zweiter Roman. Das Buch erzählt vom Untergang des Maurischen Reiches in Spanien und man wird auf den letzten Seiten schon etwas wehmütig, was für eine wunderbare Welt von den Christen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte immer wieder zerstört wurde. Die in Spanien lebende Autorin befasste sich intensiv mit der Vergangenheit ihrer Wahlheimat und so ist das Buch sehr umfassend recherchiert. Die wenigen Stellen, an denen sie die Geschichte zugunsten ihres Plots etwas angepasst hat, führt sie im Nachwort auf. Ihre Sprache ist so lebendig, dass schon die ersten Seiten den Leser völlig in der Handlung versinken lassen und man unbedingt wissen will, wie Zahras Abenteuer enden.
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