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Die Mauern des Universums: Roman
 
 
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Die Mauern des Universums: Roman [Taschenbuch]

Paul Melko , Ulrich Thiele
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (9. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453526910
  • ISBN-13: 978-3453526914
  • Originaltitel: The Walls of the Universe
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.027 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Was wäre, wenn wir uns selbst begegnen würden – wortwörtlich!

John Rayburn hat eine rosige Zukunft vor sich: Highschool beenden, danach Physik studieren und vielleicht mal heiraten ... Bis eines Tages ein anderer John Rayburn aus einem Paralleluniversum auftaucht. Sein Doppelgänger überlässt ihm ein Gerät, mit dem man andere Welten bereisen kann, und John bricht auf zum Abenteuer seines Lebens. Doch als er feststellt, dass er nicht mehr zurückkehren kann, ist es schon zu spät ...


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Stefan MexxBooks 28. August 2011
Von MexxBooks BuchClub TOP 500 REZENSENT
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich bin Mitglied im Buchclub von MexxBooks und habe für diesen Paul Melkos "Die Mauern des Universums" als Kindle eBook gelesen.

John Rayburn wird von seinen eigenen Ich aufgesucht, aus einem anderen Universum und wird mehr oder weniger unfreiwillig auf die Reise durch Paralleluniversen geschickt. Der Nachteil des Ganzen: Das Gerät kann ihn nicht in sein Heimatuniversum zurückbringen. Während John also durch diverse Paralleluniversen irrt, nimmt der andere John (im Buch Prime genannt) sein Leben ein und krempelt es ziemlich um.

Die Idee von Paralleluniversen ist gewiss nicht neu doch beherbergt dieses Gebiet riesiges Potential - welches im Buch leider nicht ausgeschöpft wird. Die Universen im Buch unterscheiden sich voneinander - es können kleine Unterschiede sein, die kaum auffallen oder riesige Veränderungen innerhalb der Welt. So mag es in einem Universum kein Vereintes Amerika geben, dafür ist der Unterschied im anderen Universum eine Cola-Dose, die woanders steht. Soviel zum Prinzip der Vielen-Welt-Theorie im Buch.

Ich habe mir eine Abenteuerreise durch etliche Universen erhofft, leider wird dies in keinster Weise erfüllt. John muss unweigerlich in irgendeinem Universum bleiben, um das Problem zu lösen und dort beginnt der lange und langweilige Mittelteil. Anstatt sich auf die Problematik des Gerätes zu konzentrieren, wird dies so gut wie vergessen und man schaut zu wie John im neuen Universum Freunde findet und eine dort nicht vorhandene "Erfindung" entwickelt. Währenddessen wechseln die Kapitel zwischen John und John Prime hin und her. Die Liebesgeschichte zwischen John und Casey hat mich persönlich auch gar nicht angesprochen - eher doch recht "nervig".

Der Mittelteil führt dann zwingend zur Lösung des Problems, welches einfach an den Haaren herbeigezogen ist. Es hätte andere Möglichkeiten gegeben, dieses Problem zu lösen, aber Paul Melko macht aus einen 15-jährigen ein Supergenie der Extraklasse.

Im ganzen sind mir drei Logikfehler aufgefallen, womit das ganze Konstrukt der Paralleluniversen im Buch zusammenbricht. Es hat unter anderem mit den "Singletons" zu tun. Die Idee mit den Epilog am Ende war wiederum sehr gut und musste mich zum schmunzeln bringen.

Fazit: Sehr flüssig zu lesen, gute Ideen mit Potential, langweiliger Mittelteil, absurde Problemlösung, offene Fragen - jedoch wird ein guter Spannungsbogen aufgebaut. Hatte John Titor also doch recht ;)

3,5 Sterne

Stefan MexxBooks
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zurück in Universum 7533... 14. September 2010
Von Werner Kossak VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die Mauern des Universums' erzeugt vom Titel her angefangen über die Sprache und die Handlung ein echtes Retro-Feeling. Vielleicht fühlen sich einige Leser daher tatsächlich an ihre Jugendzeit erinnert! Der Roman basiert auf einer gleichnamigen Kurzgeschichte des US-SF-Shooting Stars Paul Melko, die 2007 für verschiedene amerikanische SF-Preise (Hugo, Nebula, Sturgeon) nominiert worden war und schließlich den Asimov's Reader Award gewann. Auf deutsch liegt die Story-Sammlung 'Ten Sigmas', in der die Kurzgeschichte enthalten ist, im Jahr 2010 leider noch nicht vor.

Paralleluniversen sind eins der Leib- und Magenthemen von Melko. Für den SF-Fan bietet diese im Vergleich zu Zeitreisegeschichten noch nicht ganz so stark ausgeschlachtete Idee einige Möglichkeiten. Das Hüpfen zwischen verschiedenen, z.T. sehr ähnlichen Universen wird im ersten Viertel des Buches sehr hübsch dargestellt. Man fühlt sich manchmal an eine Variante von '"Und täglich grüßt das Murmeltier"' erinnert. Insgesamt hat der Roman aber auch durchaus ein '"Zurück in die Zukunft"'-Feeling, auch wenn es eben nicht um Zeitreisen, sondern um Universenreisen geht. Auch '"Smallville'" kam mir in den Sinn.

Melko pflegt eine einfache und klare Sprache, er legt sehr viel Wert darauf, ohne viel "'Geschwafel"' präzise zur Sache zu kommen. Der Roman folgt dieser Maxime und kommt ohne Vorlauf sofort in Gang. Dies dürfte auch seiner Herkunft als Kurzgeschichte zu verdanken sein. Ich war jedenfalls sehr angenehm überrascht, nicht erst mit der kompletten Biographie und den besonderen Lebensumständen des Helden konfrontiert zu werden, sondern gleich in medias res zu gehen. Dies hat jedoch schon den Nachteil, dass die Charakterschilderungen nicht allzu tiefgehend sind. Aber es ist eben mehr ein SF-Abenteuerroman mit ein wenig physikalisch-philosophischem Touch.

Der Roman hat einen starken Drive, der allerdings in der Mitte vorübergehend etwas nachlässt. Ich finde die Idee mit den Flippern zu stark ausgewalzt. Am Ende überschlagen sich dafür -' wie bei leider so vielen Romanen -' die Ereignisse, um zu einem durchaus offenen Ende zu führen, das Raum für eine Fortsetzung lässt. Es wurden auch nicht alle angedeuteten Geheimnisse gelüftet.

Hübsch fand ich, dass teilweise etwas Atmosphäre wie in den Krimis der 40er/50er Jahre (Schwarze Serie) aufkommt, die an Autoren wie Cornell Woolrich, Harry Whittington oder Robert Bloch denken lässt (bzw. aktuell die Hard Case Crime-Serie). Da wird quasi nicht nur zwischen den Universen, sondern auch den Genres gehüpft. Und es passt.

Eine Moral hat die Geschichte um Suche, Heimkehr, Freundschaft, Liebe, Vielfalt und Einzigartigkeit natürlich auch und es ist eine sehr amerikanische, die ich hier aber natürlich ebensowenig verrate wie den Ausgang des Romans...

Von den genannten Mängeln abgesehen fand ich das Buch sehr gut lesbar, fesselnd und habe mir auch gleich auf englisch die Story-Sammlung bestellt. Deshalb gibt es trotzdem 5 Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Suchanek (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ganz im Stil von "Sliders", der bekannten Fernsehserie aus den 90er Jahren, erzählt Paul Melko die Geschichte eines Jungen, der seine Realität verlässt und den Rückweg nicht mehr findet. Eine interessante Ausgangssituation, die der Autor erschafft und die den Leser recht schnell gefangen nimmt. Die Story spielt auf zwei Ebenen. Während auf der einen Seite das Leben von Jonny Prime beleuchtet wird, der sich nun im Leben des Farmerjungen zurechtfinden muss und dabei allerlei Schaden anrichtet, steht auf der andern Seite das Original im Vordergrund, das sich ein komplett neues Leben aufbauen muss.

Zu Beginn konzentriert sich der Autor auf die verschiedenen Realitäten, die Jonny bereist und lässt hier eine immense Ideenvielfalt einfließen. Neben den bekannten Charakteren aus seinem Ursprungsuniversum wird Jonny auch mit veränderten politischen und technologischen Umfeldern konfrontiert. Im zweiten Teil des Buches stehen der Aufbau von Jonnys neuem Leben im Vordergrund und sein Versuch, die Maschine zu entschlüsseln und ihren Defekt zu beheben. Paul Melko schreibt flüssig und schnell, versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen und baut einige interessante Twists in seine Geschichte ein. Nicht umsonst wurde die Novelle, auf der das Buch basiert, für mehrere Awards nominiert.

Der Leser darf hier jedoch auf keine von Sci-Fi-Technik überbordende und von Raumschiffen bevölkerte Story hoffen. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Charaktere der beiden Jonnys und deren Umgang mit den Situationen, in denen sie sich befinden. Die Technik des Gerätes wird nur angeschnitten und auch die Hintergründe um die Gesellschaft, in der das Gerät erbaut wurde, werden nur angedeutet. Und auch wenn der Leser am Ende weiß, was ein "Singleton" ist, so bleiben doch eine Menge Fragen ungeklärt. Ärgerlich, aber dank einer mitreißenden Story und eines geschickten Spannungsaufbaus zu verschmerzen.

Fazit:
Paul Melko entführt den Leser in eine faszinierende Geschichte aus parallelen Realitäten und tiefschichtigen Charakteren. Stück für Stück werden die Hintergründe enthüllt und in einem furiosen Finale die Fäden verknüpft. Einziges Manko: Einige Fragen bleiben ungeklärt und lassen den Leser unbefriedigt zurück. Trotzdem ein Lesespaß, der nicht verpasst werden sollte!
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Vor 8 Monaten von Jens Adam veröffentlicht
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