James Matlock ist Dozent an einer der US-Eliteuniversitäten, als der Geheimdienst ihm eröffnet, dass es ein mächtiges und weitverzweigtes Gangstersyndikat gibt, in dem die Universitäten eine Schlüselrolle spielen. Es beginnt eine spannende Suche nach den Hintermännern von "Nimrod", während gleichzeitig Matlocks Umfeld und er selbst in höchster Gefahr schweben. Schicht um Schicht legt er die Wahrheit frei, wobei er sich mangels einer Ausbildung nur auf seine Instinkte verlassen kann.
Die Matlock-Affäre ist von Ludlum direkt nach dem Ostermann-Wochenende geschrieben worden, und in gewissem Maße ähneln sich die Bücher auch: Ein "normaler" Mitbürger wird vom Geheimdienst rekrutiert - und anschließend muss er sich in der gefährlichen und für ihn ungewohnten Welt bewähren. Ludlum gelingt es in diesem Roman, dass der Leser die Unsicherheit der Hauptperson versteht, als dessen gewohntes Leben immer mehr zerstört wird, während er gleichzeitig - nur seinen Instinkten vertrauend - seine Mission verfolgt.
Leider kann das etwas unbefriedigende Ende mit der ansonsten spannenden und flüssig geschriebenen Story nicht ganz mithalten. Insgesamt trotzdem das beste seiner frühen Bücher - Leseempfehlung!