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Die Massenpsychologie des Faschismus [Gebundene Ausgabe]

Wilhelm Reich , Herbert Graf
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Kurzbeschreibung

15. März 2005
Mit seiner »Massenpsychologie des Faschismus« (1933) schuf Wilhelm Reich (18971957) eines der Referenzwerke für die kritische Auseinandersetzung mit alten wie neuen faschistischen Bewegungen. Der streitbare Psychoanalytiker und Soziologe war der Erste, d
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 351 Seiten
  • Verlag: Marixverlag (15. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865390285
  • ISBN-13: 978-3865390288
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 296.809 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Wilhelm Reich, 1897 geboren, wurde nach Auseinandersetzungen mit der KPD auf der einen Seite, der Freud-Schule auf der anderen 1934 aus der KP und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung ausgeschlossen. 1939 Emigration in die USA, wo er 1957, verfolgt wegen seiner unkonventionellen Heilmethoden in einem Gefängnis starb.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
44 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte Standardwerk zum Thema Faschismus sein 1. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nach der Lektüre ist es nicht mehr möglich, Faschismus als räumlich oder zeitlich begrenztes Phänomen zu betrachten. Reich weckt eindringlich ein Bewusstsein für den kleinen Faschisten in uns allen. Eines der pessimistischsten Bücher, die je geschrieben wurden, durch seine zu Ende gedachten Schlussfolgerungen jedoch zugleich eines der hoffnungsvollsten. Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil Daniel Kulla in allen Büchern ausgiebig auf Reich verweist, um seinen "Optimist Blues" zu erklären. Bei Kulla heißt das: "Ich habe erklärt, wo überall der Wurm drin ist und wie es dazu gekommen ist. Das ist schrecklich und wirkt in dieser Gewaltigkeit wahrscheinlich lähmend, aber es hat den fröhlichen Grundtenor, daß es ja schon mal gut ist, dahintergekommen zu sein." Mir war nie klar, woher Kulla diesen inneren Widerspruch bezieht, aber Reichs illusionslose und zugleich leidenschaftliche "Massenpsychologie" scheint sich aus einer ähnlichen Quelle zu speisen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Wort Masse hat alles andere als einen guten Klang. Man verbindet damit die Vorstellung von etwas Primitivem, Rohem und Gewalttätigen, etwas das man fernhalten möchte. In der abschätzigen Meinung über die Masse steckt eine umfangreiche Erfahrung, denn wo Menschen Massen bilden, ereignet sich selten etwas Erfreuliches, dafür scheinen jedoch Kritikfähigkeit, Verantwortungsgefühl und der Sinn für das Maß weitgehend suspendiert. Freud vergleicht die Masse mit einer "Unhorde", Jung präzisiert genauer:"Eine große Gesellschaft, aus lauter vortrefflichen Menschen zusammengesetzt, gleicht an Moralität und Intelligenz einem großen, dummen und gewalttätigen Tier" und Kurt Tucholsky beginnt eines seiner Gedichte mit folgenden Worten:"O hochverehrtes Publikum, sag mal: bist du wirklich so dumm.?"

Das Umgekehrte jedoch gilt nicht. Man kann keineswegs sagen, dass die einzelnen Menschen, die eine Masse bilden, für sich betrachtet roh, dumm und primitiv sein müssten. Sie scheinen es offenbar erst dann zu werden, wenn sie in die Masse hineinstrudeln. Die grundsätzliche Fähigkeit, Masse zu werden, kann man praktisch unterstellen.

Die Enstehung einer Masse ist stets gebunden an eine besondere geschichtliche Situation. Es gibt geschichtliche Merkmale, die sehr suggestiv wirken und eine große praktische Bedeutung erlangen. Sie treten zutage als Ideen oder Ideale oder Leitmotive der Masse. Sie schaffen das magische Kraftfeld, obschon die Zeitsignaturen weder die obersten noch die hervorstechensten Merkmale der Epoche zu sein brauchen. Allerdings entstehen durch die Zeitsignaturen jene Gebilde, die sich im Bewusstsein einer Epoche ausweiten und zu säkulären Anliegen zu werden drohen. Am eindrucksvollsten kann man das an der Entstehung inhumaner Gesellschaftsysteme verfolgen, so wie der Psychanalytiker Wilhelm Reich es tat.

Wie konnte man in Deutschland glauben, ein Volksgemeinschaft zu verwirklichen durch ein Herrschaftssystem, das das Recht, das Fundament jeder Gemeinschaft mit Füßen zu trat und sich unterfing jenes Volk auszurotten, das die stärkste Gemeinsschaft war und ist, die es je als Volk gegeben hat, die Juden?

Reich analysiert die autoriäre Familienstruktur in der Massenpsychologie des Faschismus, fokussiert dabei die Massenpsychologie des Kleinbürgertums, die Familienbindung und nationalistisches Empfinden, aber auch das nationalistische Selbstgefühl, bei dem der Führer immer recht hat und die Masse ihm auch dort
folgt, wo er faktisch Unrecht hat oder Unrecht tut. Reich verdeutlicht den Zusammenhang zwischen autoritärer Triebunterdrückung und faschistischer Ideologie, nachdem er sich nachhaltig mit Rassentheorie und der Symbolik des Hakenkreuzes auseinandergesetzt hat und erklärt wie sich ganz allmählich die Sexualängste in mystisches Denken verschoben haben, das durch vier Phasen gekennzeichnet ist, die Reich sehr gut erklärt und die letztlich in eine Abhängigkeit führen, die schließlich im bedingungslosen Gehorsam gegenüber dem Führer dokumentiert wird.

Ein Lesemuss für alle, die sich mit Massenpsychologie intellektuell befassen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwierig zu lesen 18. Juli 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Als Laien war es mir schwer dieses Buch zu lesen. Ich hatte eine bestimmte Erwartung,nämlich besser zu verstehen, was die Faschisten bewegt hat sich so zu verhalten, wie sie das taten. Vielleicht war es einfach nicht zugänglich für mich. Ich habe es teilweise gelesen und dann entgültig bei Seite gelegt.
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