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Die Marsianer enthält verstreute Texte aus dem Umfeld der Mars-Trilogie. Einige -- wie die Novelle "Grüner Mars" und die Erzählung "Eine marsianische Liebesgeschichte" -- stehen für sich, die meisten dürften jedoch nur für diejenigen von Interesse sein, die zumindest einen der Romane gelesen haben. Das gilt vor allem für eine Reihe von Alternativwelt-Geschichten, die einen anderen Verlauf der Marskolonisation schildern, sowie für einige kürzere Texte, die ursprünglich Szenen innerhalb der Trilogie gewesen sein dürften.
Mit jedem Buch wird die SF für Kim Stanley Robinson mehr zum Mittel der Reflektion über den Zusammenhang von Wirklichkeit und Geschichtsschreibung. Es spricht für sein schriftstellerisches Können, dass er dabei fast ohne theoretische Abschweifungen auskommt -- er erzählt temporeich und leidenschaftlich, und seine Protagonisten werden zu guten Bekannten, die noch lange die Fantasie der Leser bevölkern. Seine Romane und Erzählungen sind eine in höchstem Maße geglückte Symbiose aus Anspruch und Unterhaltung. Höheres Lob lässt sich kaum aussprechen. --Hannes Riffel
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine nette Ergänzung zu einem SF-Epos,
Rezension bezieht sich auf: Die Marsianer (Taschenbuch)
Ich kann die negativen Meinungen über dieses Buch verstehen. Die Schuld liegt hier aber eindeutig beim Verlag nicht bei dem Werk selbst. Der Text auf der Rückseite beschreibt eigentlich nicht den Inhalt dieses Buches, sondern den Inhalt der Mars Trilogie. Dieses Buch hier ist so etwas wie ein Anhang oder (wenn man es mit DVDs vergleicht) so etwas wie Bonusmaterial - erweiterte Szenen in diesem Sinne.Man findet in diesem Buch 30 Kurzgeschichten, welche mehr oder weniger parallel zur Handlung der Mars Trilogie angelegt sind. Es werden einige Charaktere vertieft, die in den Romanen etwas distanzierter dargestellt wurden. Des weiteren gibt es noch ein paar Geschichten zur Mars-Verfassung und Terraforming. Einige beleuchten Beziehungen zwischen diversen Charakteren etwas genauer. Andere sind etwas losgelöster und lassen sich fast ohne Hintergrundwissen lesen. Wer die Mars Trilogie nicht gelesen hat, kann mit diesem Buch absolut nichts anfangen. "Roter Mars", "Grüner Mars" und "Blauer Mars" sind eine unabdingbare Voraussetzung für diese Geschichten, um die es hier geht. Das hätte der Verlag ehrlicher Weise hinten drauf schreiben müssen, anstatt nur an den Absatz zu denken. Für alle die, die die Mars Trilogie kennen und mögen, kann dieses Buch ganz interessant sein. Aber zwingend notwendig ist es nicht. Ich persönlich fand die Romane besonders zum Ende hin schon ein wenig zäh. Es sind zwar Meisterwerke, denn es gibt nichts vergleichbares, aber 2800 Seiten fand ich ein klein wenig überdimensioniert. Ob man nun noch einmal 500 dazu lesen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Von mir gibt es jedenfalls 3 Sterne plus einen weiteren für den super Schreibstil Robinsons. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Ohne MarsTrilogie mangelhaft, mit Gut,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Marsianer (Taschenbuch)
Ich kann mich anderen Rezensionen nur anschließen, für den Klappentext gehört jemandem der Hintern versohlt.Ohne die Mars Trilogie gelesen zu haben kann man bei diesem Buch einfach gar nicht durchblicken -> DANN NICHT KAUFEN. Oder besser: erst die Mars-Trilogie kaufen ... und da auch besser erst die Rezensionen lesen, ist zwar toll aber keine ganz leichte Kost und sicher nicht jedermans Sache. Hat man die Trilogie gelesen, ist dieses Buch durchaus eine Bereicherung, auch wenn ich einige der Geschichten sterbenslangweilig fand, wird das durch die anderen absolut ausgeglichen. Und da die Geschichten untereinader kaum einen Zusammenhang haben, kann man die, die nicht gefallen auch einfach aufhören und mit der nächsten weiterlesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zwiespältig,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Marsianer (Taschenbuch)
Aus Sicht des Käufers ist dem Verlag bei diesem Buch ein Riesenfehler unterlaufen: Schon im Klappentext hätte (am Besten in roten Buchstaben) daraufhingewiesen werden müssen, daß jemand, der die drei Marsromane der Autorin nicht zumindest teilweise kennt, dieses Buch nicht kaufen und lesen sollte. Dem unkundigen Leser muß dieser Band mit Kurzgeschichten und Erzählungen wirr und unzusammenhängend vorkommen. Und dieser Leser dürfte dann wohl als Käufer für die Marsromane ausfallen. Schade.Ganz anders stellt sich die Situation für denjenigen dar, der die Romane "Roter Mars", "Grüner Mars" und "Blauer Mars" von Kim Stanley Robinson kennt. Für ihn wird in dem Band manch Kurzweiliges geboten. Nicht alle Geschichten sind von der Idee her gut, aber der tolle Schreibstil der Autorin reißt hier einiges heraus. Mein Favorit ist die längste Erzählung des Bandes über eine alpinistische Besteigung des Olympus Mons, dem höchsten Berg des Mars. Die Autorin zeigt hier eine phantastische Vorstellungskraft, denn wer ist schon auf dem Mars gewesen. Interessant auch der Entwurf einer Verfassung des Mars. Leider, und deshalb gibt es von mir auch nur drei Sterne, riecht das Ganze schon nach Resteverwertung. Also nochmals zusammenfassend: Erst die Marsromane von Kim Stanley Robinson lesen, dann, wenn man Lust hat, diesen Band. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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