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Die Manns. Ein Jahrhundertroman
 
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Die Manns. Ein Jahrhundertroman [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Breloer , Horst Königstein
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 478 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1. Aufl. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100052307
  • ISBN-13: 978-3100052308
  • Größe und/oder Gewicht: 23 x 17 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 464.591 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Heinrich Breloer
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine so bedeutende Künstlerfamilie wie die Manns hat es im 20. Jahrhundert in Deutschland wohl nur einmal gegeben: Da ist an erster Stelle Thomas Mann, begnadeter Autor von Werken wie Buddenbrooks (1901), Tod in Venedig (1912) und Der Zauberberg (1924), der trotz seines weltweiten Ruhmes (Literatur-Nobelpreis 1929) aufgrund seiner latenten, uneingestandenen Homosexualität niemals wirklich glücklich war.

Dann ist da sein älterer Bruder Heinrich, ebenfalls ein geachteter Schriftsteller (Professor Unrat, 1905; Der Untertan, 1916), dessen Verhältnis zum im Denken wie im Schreiben eher konservativen Thomas aufgrund seiner eigenen sozial- und gesellschaftskritischen Einstellung zumeist problematisch war.

Auch Thomas Manns Kinder prägten die deutsche Kulturlandschaft nachhaltig: Die älteste Tochter Erika Mann wurde ebenso wie ihr Bruder Klaus (Mephisto, 1936) zu einer der exponiertesten Vertreterinnen der deutschen Exilliteratur; Golo Mann war einer der herausragendsten Historiker der jungen Bundesrepublik.

Über diese im öffentlichen wie im privaten Leben außergewöhnliche Familie lassen sich viele Geschichten erzählen. Der Filmemacher Heinrich Breloer (Todesspiel) hat sich an den Stoff herangewagt und einen dreiteiligen Fernsehfilm gedreht, der Ende 2001 ausgestrahlt wird (am 5., 6. und 7. Dezember auf Arte, am 17., 19. und 21. Dezember in der ARD). Begleitend zu dieser hervorragend besetzten Produktion (u.a. mit Armin Mueller-Stahl, Monica Bleibtreu, Jürgen Hentsch, Veronica Ferres, Sophie Rois, Sebastian Koch, Rudolf Wessely, Andrea Sawatzki, Udo Samel sowie Katharina und Anna Thalbach) ist nun ein sehr ungewöhnliches Filmbuch erschienen: Der schön ausgestattete Band enthält dankenswerterweise nicht -- wie beim typischen "Buch zum Film" sonst üblich -- einen Eins-zu-eins-Abdruck des Drehbuchs, sondern verdichtet dieses zu einer spannenden, flüssig zu lesenden Erzählung. Ergänzt wird dieser Lesetext durch zahlreiche Abbildungen -- und zwar farbige aus dem Fernsehfilm ebenso wie Originalfotos der Manns und ihres Umfeldes in Schwarz-Weiß.

Die Manns - Ein Jahrhundertroman ist nicht nur ein Fernsehfilm, auf den man sich freuen darf. Es ist auch ein absolut lesenswertes Buch, das einem die Erfolge und die Niederlagen, die Verbundenheit und die Konflikte, die Größe und die Enge dieser außergewöhnlichen Familie nahe bringt. --Christoph Nettersheim

Kurzbeschreibung

Heinrich Breloer und Horst Königstein erzählen in einfühlsamer und lebendiger Form die Schicksale der Manns, der berühmtesten Künstlerfamilie des 20. Jahrhunderts. Wie keine andere Familiensaga spiegelt sie die dramatische Geschichte des letzten Jahrhunderts in all seinen Facetten wider. Wir werden Zeugen von bewegenden Geschichten, die noch keiner kannte - Geschichten von Leidenschaft, Liebe, Leid, Hass von Krieg und Emigration, von tragischen Verflechtungen persönlicher und weltgeschichtlicher Ereignisse. Vorgeführt wird, wie Thomas Mann es wollte, das "volle Leben". Die Familie Mann zeigt sich, wie sie sich noch nie gezeigt hat. Alle treten sie auf: die Brüder Thomas und Heinrich Mann mit ihrem lebenslangen Bruderzwist, das extrovertierte Geschwister Paar Erika und Klaus, der stille Golo und auch das einzige heute noch lebende Kind Thomas Manns: Elisabeth. Der Band ist illustriert mit zahlreichen Farbbildern aus dem Fernsehfilm.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
63 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faszinierend 11. Dezember 2001
Format:Gebundene Ausgabe
"Man wird später Bücher über UNS - nicht nur über einzelne von uns - schreiben." So heißt es im Wendepunkt von Klaus Mann. Und recht hatte er! Keine andere Familie hat die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts auch nur annähernd so stark geprägt wie "Die Manns". Dabei liest sich auch ihr Leben und ihr Miteinander wie ein Roman. Und den haben Breloer/Königstein jetzt verfasst. Ziemlich genau der Verfilmung folgend steht hier zu lesen, was im Fernsehen zu sehen war. Versehen mit jeder Menge Bildern - Originalen und Szenenfotos. Die vielen authentischen Zitate aus den vielen Interview, die Breloer/Königstein geführt haben, zusammen mit den erzählenden Passagen machen dieses Buch zu einem faszinierenden Lesevergnügen, das fesselt. Und wer Heinrich, Thomas, Klaus, Erika, Golo & Co bisher nur aus ihren Werken kannten, hier wird er sie kennenlernen! Schonungslos und ungeschminkt. Frei nach Heinrich Mann: Eine Familie wird besichtigt. Und die liefert eigentlich genügend Stoff für mehrere Romane.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
NICHT NUR EIN BUCH ZUM FILM 14. Dezember 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses mit vielen Fernsehphotos versehen Buch zur WDR-Serie, das gleich vorweg, ist sehr gut lesbar und verständlich, ohne daß man den Film als Vorbereitungskurs gesehen haben muß.
Erzählt wird die Geschichte der Familie Mann rund um das Zentrum, den Nobelpreisträger Thomas Mann. Dabei wechseln sich immer wieder Erzählpassagen, Interviews, Ausschnitte aus den zahlreichen Werken der Schriftstellerfamilie, Originalphotos und Aufnahmen aus dem Film ab. Das Ganze ist sehr gut lesbar, streckenweise geradezu spannend und, das ist sehr wichtig, macht richtiggehend Lust, die schriftstellerischen Werke der Manns für sich zu entdecken.
Einzige Manko erscheint mir die deutliche Fokussierung auf Thomas Mann, was man sowohl durch seine herausragende Bedeutung (auch wenn es viele gibt, die Heinrich und Klaus zumindest als literarisch ebenbürtig ansehen), als auch durch den Schatten erklären kann, den sein Leben auf seine Verwandten wirft, da niemand sich aus den Fesseln des großen und bekannten Thomas befreien kann und dies in verschiedenen Versionen bei jedem seiner Familie zu einem Lebensthema wird. Statt dieser Fokussierung wäre es m. E. spannender gewesen Thomas Mann gerade deswegen im Hintergrund zu lassen (auch wenn man dadurch vielleicht das Hauptinteresse des Zuschauers außer Acht lassen würde) und sich auf seine Verwandten zu konzentrieren. Nicht nur bliebe die Gestalt Thomas Mann naturgemäß sichtbar, da sie das Leben aller Manns dominiert hat, sondern man könnte sich mehr auf die faszinierenden und erschreckenden Schicksale z. B. von Heinrich, Klaus und Erika konzentrieren und diese wären nicht nur Randfiguren.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fesselnd 12. Januar 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Ein unglaublich fesselndes Buch. Die Verfilmung dieser einzigartig genialen Familie ist, genau wie dieses Buch, exzellent gelungen. Ein Buch, das das Interesse an jedem einzelnen Familienmitglied weckt.
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