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Produktinformation
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Paris 1926, ein Varieté am Montparnasse. Eigentlich hatten der Bühnenzauberer Ravi und seine Assistentin Blanche nur ihr harmloses Zauberkunststück im Sinn. Dann aber wird der große Ravi gezwungen, die älteste Regel der Zaubererzunft zu brechen: Vor aller Augen setzt er echte Magie ein.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ausdauer lohnt sich!,
Rezension bezieht sich auf: Die Magier von Montparnasse (Gebundene Ausgabe)
Die Magier von Montparnasse besticht zunächst vor allem durch sein wunderschönes Cover. Es erweckt sogleich die Vorfreude auf ein magisches Abenteuer im Paris der 20er Jahre.Das Buch ist sehr schön geschrieben, so dass man es eigentlich schön fließend lesen kann. Allerdings muss man sich zunächst an den Aufbau des Buches gewöhnen. Der Autor erzählt seine Geschichte aus dem Blickwinkel von 7 verschiedenen Personen. Da gibt es den großen Magier Ravi, die wunderschöne Blanche, die pflichtbewusste Justine, den Jungautor Gaspard, den unzufriedenen Alphonse, die grimmige Esmée und den geheimnisvollen Barneby. Zwar ist über jedem Abschnitt der jeweilige Protagonist angegeben, dennoch dauert es etwas, bis man sich an diesen Stil gewöhnt hat. Auch ist die Geschichte vor allem anfangs etwas verwirrend, und ihr ganzes Ausmaß erschließt sich dem Leser erst ganz zum Schluss. Lässt man sich allerdings von diesen Dingen nicht abschrecken, wird man durch eine phantasievolle, spannende Geschichte belohnt, die sich nicht mit den mittlerweile oft allzu ähnlichen Fantasygeschichten vergleichen lässt. Vor allem das große Finale des Buches, das so manche Überraschung bereithält, lässt den großen Ideenreichtum des Autors hervortreten. Gerade weil Oliver Plaschka seine Leser bis zum Schluss in vielen Dingen im Dunkeln tappen lässt, und sich manche Dinge wohl erst nach nochmaligem Lesen des Buches vollständig nachvollziehen lassen, finde ich es äußerst faszinierend. Denn ist es nicht auch eine Eigenschaft von Zauberei, dass sie eben nicht immer durchschaubar ist :-) Fazit: Ein außergewöhnliches und vor allem zauberhaftes Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Etwas andere Fantasy,
Rezension bezieht sich auf: Die Magier von Montparnasse (Gebundene Ausgabe)
Die Handlung zu "Die Magier von Montparnasse" kurz zu beschreiben ist schwierig ohne zuviel zu verraten aber ich versuche es dennoch: Bei einem Zaubertrick des Magiers Ravi geht etwas schief und er ist gezwungen auf der Bühne echte Magie anzuwenden, um seine Assistentin retten zu können. Zunächst scheint alles gut gegangen zu sein, bis sich Ravi in einer Zeitschleife wiederfindet, er muss nun immer wieder den gleichen Tag verleben.Das Buch wirkt nicht dadurch auf den Leser, dass er ihn, wie in vielen anderen Fantasyromanen, von einer spannenden Situation und seltsamen Kreatur zur nächsten treibt, sondern von der Stimmung, die besonders durch die Sprache erzeugt wird. Man fühlt sich als Leser in das Paris der 20er Jahre zurückversetzt, oder zumindest könnte ich es mir so vorstellen. Die vorkommenden Personen sind toll und glaubwürdig beschrieben, einige wachsen einem richtig ans Herz, sie sind teils liebenswert, teils etwas bösartig und meist nicht leicht zu durchschauen. Zu Beginn ist die Geschichte zwar eher sehr verwirrend und der Leser steht vor mehr Rätseln als er Antworten erhält, aber am Ende löst sich ja dann doch alles auf. Dieses "Herumrätseln" hat mir besonders gut gefallen. Man muss versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen, stellt eigene Theorien auf und will dann natürlich auch wissen ob man recht behalten hat. Das Ende war dann aber doch überraschend. In meinen Augen ein wirklich empfehlenswertes Buch, auf jeden Fall für diejenigen, die nicht alles vorgekaut haben wollen und sich gerne so ihre eigenen Gedanken machen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sprachlich ein Genuss, inhaltlich mit Schwächen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Magier von Montparnasse (Gebundene Ausgabe)
Dieser Roman erregte mein Interesse, da ich seit Susanna Clarkes Meisterstück "Jonathan Strange & Mr. Norrell" auf der Suche war nach ebenbürtigem Lesestoff zum Thema Zauberer und Magie. Der kurze, aber prägnante Klappentext machte Lust auf mehr und so machte ich mich gespannt an die Lektüre dieses Romans des jungen Autors Oliver Plaschka.Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurde nicht ganz erfüllt. Natürlich ist klar, dass eine Geschichte über Magie und ihre Folgen nicht mit den Augen der Logik betrachtet werden sollte, doch "Die Magier von Montparnasse" lässt einfach zu vieles fraglich und vage erscheinen. Ich habe dieses Buch am Ende zugeschlagen und hatte das Gefühl, betrogen worden zu sein - betrogen um eine Geschichte, die nicht nur von Magie handelt, sondern selbige auch verströmt. Der Magier in dieser Geschichte heißt Ravi und tritt als Zauberkünstler mit seiner Assistentin Blanche in verschiedenen Varietées auf. Es ist ihm verboten, vor aller Augen wahre Magie einzusetzen und dieses Gebot wird von der Societé, einer geheimem Gesellschaft der Magier, streng überwacht. Als aber eines Abends der mechanische Hebel klemmt, der die Tür von Ravis "Bühnensarg" öffnen soll, bevor dieser und der Sarg seiner Assistentin mit Sand vollläuft, wendet der Zauberer wahre Magie an, um sich und Blanche zu retten. Das Publikum hat zwar nichts gemerkt, doch die Societé wird es sicher nicht ungestraft lassen. Anfangs scheint nichts zu geschehen, der Tag endet wie gewohnt, doch am nächsten Morgen ist Ravi sich sicher, dass die Gesellschaft nach ihm sucht, denn es ist wieder Sonntag, genau wie am Tag zuvor... Sprachlich ist dieser Roman ein wahrer Genuss, denn Oliver Plaschka versteht sein Handwerk. In der Hinsicht erinnert dieses Buch sehr an Susanna Clarkes Vorbild und war daher in diesem Punkt genau das, was ich suchte. Auch, dass Plaschka die Handlung aus sieben verschiedenen Perspektiven erzählt, hat mir persönlich sehr gut gefallen, weil man so die Helden dieser Geschichte nicht nur kennenlernt, wie sie sich sehen, sondern auch, wie andere sie sehen. Das verleiht dem Leser ein tiefes Verständnis für die Figuren, in meinen Augen ein meisterlicher Handgriff des Autors. Nur leider kann "Die Magier von Montparnasse" inhaltlich nicht so überzeugen, wie ich es mir gewünscht hätte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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