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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Lexikalischer Small talk,
Rezension bezieht sich auf: Die Magie der Musik: Warum uns Töne trösten (Gebundene Ausgabe)
Der Untertitel des Buches, "Warum Töne uns trösten", ist ein falsches Versprechen und ist es zugleich nicht. Falsch ist es, weil Wetz die Beantwortung dieser grundlegenden Frage bis auf S. 402 ff. (von 407) aufhebt. "Bei alldem wirkt Musik bereits durch ihre Form tröstlich ... In jedem Falle schafft sie Abstand zu dem, was uns Menschen bedrängt, das heißt, Distanz als Abmilderung der bitteren Daseinshärten." Hier wüsste man gerne Genaueres, wünschte sich, der Autor würde in die Tiefe gehen, würde sich mit Untersuchungen auseinandersetzen, welche Stücke, gar welche Tonfolgen welche Wirkungen besitzen. Oder dass er solche Untersuchungen angestellt hätte. Aber das Buch bleibt oberflächlich. Wetz ist hervorragend informiert, eine große Fülle an Detailwissen wird verlässlich und präzise verarbeitet. Aber er geht den Dingen nicht auf den Grund. Lexikalischer Small talk."Warum Töne uns trösten" heißt es andererseits zu Recht, weil der Musikbegriff des Autors ganz der Rezeptionsseite verpflichtet ist. Musik ist für ihn immer nur die Wirkung auf den Hörer. Demzufolge finden sich viele Seiten mit unerquicklicher Polemik gegen die zeitgenössische Musik, denn mit dem Gedanken, dass Musik, wie jede moderne Kunst, auch ein Zeugnis der Gegenwart darstellt, will Wetz (trotz ausreichender Adorno-Lektüre) nichts anfangen. Gut, das ist eine Entscheidung. Mich hat sie verstimmt. PS: Zu rügen ist einmal mehr die Anwendung einer obsoleten Orthografie. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2.0 von 5 Sternen
Worte statt Akkorde,
Rezension bezieht sich auf: Die Magie der Musik: Warum uns Töne trösten (Gebundene Ausgabe)
Greifen wir mal Seite 160 heraus, dort heißt es unter der Überschrift "Worte statt Akkorde": "Musik ist ein geschichtliches Phänomen, das zwar zeitweilig in verfestigten Formen erstarrt, im ganzen aber allmählichen Wandlungen unterliegt." Bravo, das mußte mal gesagt werden; das wußte bisher keiner.Und so durchziehen dieses ganze geschwätzige Buch viele Worte und keine Akkorde. Der Autor zitiert mal diesen, mal jenen und droppt noch viele Namen mehr, aber das Ganze ist so extrem langweilig, daß man sich die Musik eher abgewöhnen möchte. Es kristallisiert sich auch kein philosophischer Gedanke heraus, da dieser Professor der Philosophie von hier nach dort springt, ohne irgendwo mal einen Haken einzuschlagen. Er hat vieles gelesen und weniges verdaut, kann aber alles zitieren, um als gebildeter Mensch dazustehen. Habe schon mal Spaemann gelesen. Was für ein Unterschied: Bei Spaemann ist die Kompilation pertinent und zielführend, nicht nur aneinanderreihend. Bei diesem Autor hier ist alles ein bißchen angelesen und gegoogelt und führt keinen weiter. Für Musikliebhaber der Rat: Hände weg! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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