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Die Madonna im Pelzmantel Broschiert – August 2008


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Produktinformation

  • Broschiert: 254 Seiten
  • Verlag: Dörlemann; Auflage: 2. (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3908777380
  • ISBN-13: 978-3908777380
  • Originaltitel: Kürk Mantolu Madonna
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 726.134 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sabahattin Ali wurde 1907 in Gümülcine (im heutigen Nordgriechenland) geboren. Von 1928 bis 1930 studierte er in Deutschland und arbeitete später als Deutschlehrer in der Türkei. Zusammen mit Aziz Nesin gab er satirische und literarische Zeitschriften heraus, wurde jedoch aufgrund seiner sozialkritischen Positionen immer wieder verhaftet. Beim Versuch, nach Bulgarien zu fliehen, wurde Sabahattin Ali am 2. April 1948 kurz vor der Grenze in Kirklareli ermordet. Die genauen Umstände seines Todes hat man nie ganz klären können. Sabahattin Ali gilt als Großmeister der türkischen Prosa, seine Werke gehören zu den Klassikern der literarischen Moderne.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sabahattin Ali wurde 1907 in Gümülcine geboren. Nach seinem Studium in Berlin und Potsdam lehrte er in der Türkei Deutsch. Ali mußte zeitlebens gegen die staatliche Zensur kämpfen, 1932 wurde er wegen eines Satire-Gedichts über Atatürk für ein Jahr inhaftiert. 1944 gab er in Istanbul das Satire-Blatt Markopasa heraus. Am 2. April 1948 wurde Ali auf der Flucht ins Exil an der bulgarischen Grenze ermordet. Bis heute ist ungeklärt, ob er einem Raubmord oder einem politischen Anschlag zum Opfer fiel.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HeikeG HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 22. August 2008
Format: Broschiert
"Wie lächerlich, oberflächlich und unbedeutend, und gleichzeitig wie unbarmherzig sind doch die Faktoren, welche die Beziehungen zwischen den Menschen bestimmen! (...) Gerade weil wir wissen, wie schwer es ist, den anderen wirklich zu erkennen, und die damit verbundene Mühe oft scheuen, ziehen wir es vor, wie Blinde aneinander vorbeizulaufen.", sinniert der namenslose Ich-Erzähler zu Beginn des Romans. Diese Erkenntnis gewinnt er, nachdem er einem anderen Mann, der von der Masse der Gesellschaft eher nicht beachtet wurde, einem "ganz normalen Sterblichen ohne herausragende Eigenschaften, wie sie uns täglich zu Hunderten begegnen und denen wir kaum einen Blick schenken.", näher gekommen ist. Dessen Lebensgeschichte - die des Raif Efendi - erzählt er in diesem Buch und schärft dabei den Blick für das Individuelle, das Innere in einem Menschen.

Als neuer Angestellter im Unternehmen seines ehemaligen Schulfreundes wird der Ich-Erzähler in das Büro des Raif Efendi gesetzt. Dieser von allen nur herumkommandierte stille, oft kränkelnde, jedoch fleißige und pünktliche Mann, arbeitet als Übersetzer vom Deutschen ins Türkische. Stoisch lässt er alle Beschimpfungen über sich ergehen, ohne jemals gegen all die an ihn verübten Ungerechtigkeiten aufzubegehren. Auch zu Hause führt er ein untergeordnetes Dasein und lässt sich von seiner großen Familie ausnutzen.

Dieser Mann erregt dennoch die Aufmerksamkeit des Ich-Erzählers und beide kommen sich langsam näher. Er weiß zwar immer noch nicht, was für ein Mensch er ist, aber dass er nicht der war, der er schien, ist er sich zunehmend sicher.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 15. März 2009
Format: Broschiert
Der namenlose Icherzähler dieses Romans trifft, arbeitslos geworden, in Ankara einen früheren Schulfreund, der ihm jovial eine Stelle in seiner Firma anbietet.
In seinem kleinen Büro lernt er Raif Efendi kennen, einen allseits als unscheinbar eingeschätzten Übersetzer im Haus des Herrn.
Wie es das Schicksal so will, interessiert sich der Erzähler für diesen geheimnisvollen Mann, über den alle nur lachen und sich lustig machen. Er fasst eine unerklärliche Zuneigung zu Raif Efendi. Dieser ist häufig krank, und bei seinen Krankenbesuchen lernt der Erzähler die Umstände eines eher armseligen Lebens kennen. Raif bemerkt das Interesse seines Gegenübers und überlässt ihm während einer schweren Erkrankung ein unscheinbares schwarzes Heft, in dem sein Leben, seine Erfahrungen und seine Gedanken aufgezeichnet sind. Nie hat der Erzähler eine so nachdenklich stimmende Lektüre gelesen, die weit in die zwanziger Jahre nach Berlin zurück reicht.

Raif Efendi wurde von seinem wohlhabenden Vater nach den Unruhen des ersten Weltkriegs in der Türkei zu Beginn der zwanziger Jahre nach Berlin geschickt. Der Vater hoffte, dass er dort das Seifenhandwerk erlernen würde, womit er später der väterlichen Fabrik vorstehen könnte. Weit gefehlt beschäftigt sich Raif mit Kunst und entdeckt die Dichter und Denker für sich. In einer Ausstellung sieht er das Bild von der > Madonna im Pelzmantel>. Die Ähnlichkeit mit der Madonna del Arpie von Andrea del Sarto ist frappierend. Raif ist gefesselt von der Kunst und kann von der Madonna nicht mehr lassen.

Sabahhatin Ali ist ein feinfühliger Erzähler.
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