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Die Madonna von Murano Taschenbuch – 2008


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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [204kb PDF]
  • Taschenbuch: 1036 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. (2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404159349
  • ISBN-13: 978-3404159345
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 5,8 x 18,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (110 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.414 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Venedig im Jahre 1475: Die Stadt feiert Karneval. In den verwinkelten Gassen der Serenissima versucht eine junge Frau verzweifelt ihren Verfolgern zu entkommen. Sie ist hochschwanger, und sie weiß, die drei maskierten Männer wollen ihren Tod. Die Häscher holen sie ein, doch bevor sie stirbt, bringt sie das Kind zur Welt ... So beginnt das Leben von Sanchia, Ziehtochter des Glasmachers, die schon in ihrer frühen Jugend von der gefährlichen Vergangenheit ihrer Mutter eingeholt wird. Als sie Jahre später mit Lorenzo, dem wohlhabenden Spross eines Patriziers, eine verbotene Affäre beginnt, spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu ... Ein prächtiger historischer Bilderbogen voller Abenteuer, Intrigen und Leidenschaft - ausgebreitet vor der einzigartigen Kulisse Venedigs -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Galarina am 17. Februar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Als süffig bezeichnet man umgangssprachlich einen gut trinkbaren, angenehm schmeckenden, spritzigen und erfrischenden Wein. Ein derartiger Begriff müßte für den ersten historischen Roman Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas noch erfunden werden!

Venedig, 1475. Eine junge, hochschwangere Frau versucht in den verwinkelten Gassen der Stadt verzweifelt ihren Verfolgern zu entkommen, aber ihre Häscher holen sie ein. Bevor sie stirbt, bringt sie noch eine Tochter auf die Welt, Sanchia, die von einem zur Hilfe herbeigeeilten Glasmalermeister nach dem Tod der jungen Mutter an Kindes statt aufgenommen wird. Früh muß Sanchia feststellen, dass ein dunkles Geheimnis auf ihrer Herkunft liegt. Als sie den jungen Patrizier Lorenzo kennen und lieben lernt, holt sie die Vergangenheit ihrer Mutter wieder ein und die Situation spitzt sich dramatisch zu.

Der Klappentext verspricht zunächst einen historischen Roman, der das derzeit gängige Motiv einer starken Frau, die sich trotz großer Widerstände im Leben durchsetzen muss, thematisiert, scheint also nicht viel Neues zu bieten. Dennoch hat mich der Roman in kürzester Zeit in seinen Bann gezogen und ich habe die über 1000 Seiten geradezu verschlungen. Charlotte Thomas verfügt über ein erzählerisches Talent das selbst alltäglichste Verrichtungen in einem Leben zur Zeit der Renaissance interessant macht. Hinzu kommt, dass sie auch ihren Nebenfiguren Raum und damit Lebendigkeit gibt, so dass es neben der Protagonistin Sanchia eine Vielzahl interessanter Figuren und Charaktere gibt, ähnlich einem Gemälde der Renaissance.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bouquineur VINE-PRODUKTTESTER am 7. März 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Kein Buch hat mich in der letzten Zeit so gefesselt wie dieses. Alles in allem hab ich für die 1028 Seiten drei Tage gebraucht, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Sämtliche Protagonisten sind so lebendig beschrieben, dass man sich mühelos in sie hineinversetzen und mit ihnen mit lieben, leiden und lachen kann. Nebenbei lernt man einiges über die Heilkunst im Mittelalter, die Herstellung von Glas und das fast unmögliche Unterfangen, den perfekten Spiegel herzustellen.

Sanchia begegnen immer wieder Personen, die zur damaligen Zeit wirklich gelebt haben. In Venedig trifft sie auf Albrecht Dürer, in Florenz auf Savonarola und in Rom auf die Borgias.

Wer die Bücher von Rebecca Gable mag, ist bei Charlotte Thomas bestens aufgehoben.

In meinen Augen ist Sanchias Geschichte noch nicht zu Ende erzählt. Für mich hätte das Buch noch 1000 Seiten mehr haben können und ich hoffe sehr auf eine Forsetzung.
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51 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kamelin TOP 500 REZENSENT am 8. Januar 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Da über den Inhalt des Romans bereits einiges geschrieben wurde, werde ich mich auf meinen persönlichen Eindruck beschränken. Zu meinem grossen Schrecken musste ich feststellen, dass ich mich dem allgemeinen Begeisterungstaumel nicht ohne weiteres anschliessen kann, obwohl mir die Geschichte, der Inhalt und das Erzähltempo gut gefallen haben. Genauso wie die farbigen Beschreibungen der Personen, deren Komplexität und die sympathische Heldin. Ausserdem fand ich den Roman hervorragend recherchiert und die Orte gut beschrieben.

Insgesamt gesehen gab es jedoch einige Punkte, die mich wirklich gestört haben. Dazu gehört z.B. der ErzählSTIL. Die Autorin schafft es gekonnt Spannung aufzubauen und hochzukochen. An der Stelle allerdings, wo dann die Auflösung erfolgen sollte, endet jedoch meist das Kapitel und ein Ort- bzw. Zeitsprung erfolgt. So wird der Leser erstmal im Regen stehen gelassen, und erfährt dann erst sehr viel später, was denn nun aus der Situation geworden ist. Das passiert oft, und in einem Fall muss man sich 350 Seiten gedulden, um die Auflösung zu bekommen.
Die Informationsvergabe war überhaupt ein Punkt, an dem ich an manchen Stellen zu knabbern hatte. Zwar wird die Geschichte aus Sanchias Sicht beschrieben, aber dennoch bekommt man nicht alle Informationen mitgeteilt, die der Heldin zugetragen werden, wie in dem Fall, als die Kurtisane Giulia ihrer Freundin Sanchia am Krankenbett in das Geheimnis von Lorenzos Familie einweiht. So ist es schwer, Sanchias Position einzunehmen und sich mit ihr zu identifizieren, wenn immer wieder Informationen zurückgehalten werden und man Sanchia dadurch nicht folgen bzw. sie verstehen kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von HEIDIZ TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 25. Mai 2012
Format: Taschenbuch
Die Madonna von Murano ist der erste von 4 Bänden ' spielend in Venedig und mit den Hauptcharakteren ' und einer sich durchziehenden Geschichte spielend in Venedig, Florenz Rom und anderen Gegenden auf Reisen.

Kurze Leseprobe:
=============
Der Schnitt an ihrer Wange hatte auch wieder angefangen zu bluten, und die Stelle, an der ihr Ohr aufgeschlitzt worden war, fühlte sich nicht länger taub an, sondern pochte wie von einem eigenen Herzschlag erfüllt. Zum ersten Mal, seit sie den Palazzo verlassen hatte, wagte sie, die Verletzungen zu berühren. Sie hob zögernd die Finger und legte sie zuerst auf
den Schnitt, der sich quer über ihre Wange zog, und dann auf die wunde Stelle an ihrer Ohrmuschel. Sie zuckte vor Schmerz zusammen, doch zu ihrer eigenen Überraschung
waren die Wunden weniger tief, als sie angenommen hatte. Vor lauter Erleichterung stiegen ihr Tränen in die Augen. Sie hatte gefürchtet, entstellt zu sein und ihm nicht mehr zu gefallen. Bei dieser Überlegung konnte sie kaum ein hysterisches Lachen unterdrücken. Es dürfte ihm wohl gleichgültig sein, ob ihr Gesicht und ihr Ohr zerschnitten wären, wenn sie mit
einer Dolchwunde im Leib tot aufgefunden würde!

Inhalt:
=====

Es geht um Sanchia, sie heißt wie ihre Mutter, die eine Sklavin war. Sanchias Ziehvater ist. Piero, er ist seines Zeichens Glasbläser und seine Frau heißt Bianca. Nicolo und Marino sind die Lehrjungen. Alle anderen Personen sind im Vorfeld des Buches aufgelistet.

Das Buch ist in 9 Teile gegliedert. Danach folgen die Nachbemerkungen, die man unbedingt auch gelesen haben sollte.
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