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Die Macht der Symmetrie: Warum Schönheit Wahrheit ist
 
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Die Macht der Symmetrie: Warum Schönheit Wahrheit ist [Gebundene Ausgabe]

Ian Stewart , Thomas Filk
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag; Auflage: 1 (24. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827420199
  • ISBN-13: 978-3827420190
  • Originaltitel: Why Beauty is Truth
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 81.164 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Ian Stewart
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Macht der Symmetrie" ist ein sehr gelungenes Buch, an dem man seine Freunde haben wird und was dafür sorgt, dass dem Leser viele der großen Mathematiker und Physiker zu vertrauten Bekannten werden. fachbuchjournal, Mai 2010 Nominiert für das "Wissenschaftsbuch des Jahres" 2009 (Bild der Wissenschaft) Stewart schafft es, auch vermeintlich sperrige mathematische Konzepte anschaulich und gut nachvollziehbar zu vermitteln; Abbildungen (leider nur schwarz-weiß) erleichtern das Verständnis. Am meisten gefallen hat mir aber die spürbare Begeisterung, mit der Stewart uns die Welt von Mathematik und Physik nahebringt. Droht das Thema doch einmal allzu trocken zu werden, streut der Autor geschickt Geschichten aus dem Leben der beteiligten Mathematiker ein – alle nicht neu, aber immerhin aus neuer Perspektive erzählt. (...) Insgesamt hebt sich Die Macht der Symmetrie wohltuend von all jenen Büchern ab, welche mit geradezu psychologischem Eifer die allenthalben grassierende Furcht vor der Mathematik analysieren und zu überwinden versuchen. Alles in allem ein sehr spannendes Buch, wie man es sich für die Mathematik häufiger wünscht. wissenschaft-online.de, 14. Dezember 2009 Dieses Buch bietet eine faszinierende Tour durch die Geschichte und Gegenwart eines zentralen mathematischen und physikalischen Konzepts: Symmetrie. Der Bogen spannt sich vom alten Babylon bis zur Physik des 21. Jahrhunderts, und Ian Stewart erzählt eine wahrhaft facetten- und windungsreiche Geschichte. (...) Jeder, der Mathematik für uninteressant hält, wird von diesem lehrreichen und spannenden Buch freudig überrascht sein. www.gaiamedia.org, 12.1.2009 (...) eine geistreiche und anspruchsvolle Reise durch das Zeitalter der Mathematik. Manche Gleichungen versteht man, andere Erklärungen muss man einfach als gegeben hinnehmen. Interessant ist dieser Streifzug allemal. Er fordert und lässt gleichzeitig erschrecken, wie viel bereits im Keller des Vergessens unauffindbar vergraben ist bzw. nie vorhanden war. Aber ganz so trocken wie man Mathematik noch in Erinnerung hat, ist sie bei weitem nicht. Es kommt wohl nur auf den richtigen Lehrer an (...) . Die virtuelle Literaturzeitschrift, November 2008 Stewart, Mathematik-Professor an der University of Warwick, ist bekannt für seine populärwissenschaftlichen Sachbücher, aber Die Macht der Symmetrie ist ohne Zweifel sein bestes ... Wie macht er das? Wie kann er so phänomenal schwierige Sachverhalte so leicht verständlich darstellen, ohne bei fortgeschritteneren Lesern das Gefühl zu wecken, er würde alles über Gebühr simplifizieren, und dabei zugleich ein echtes Lesevergnügen hervorbringen? ... Die Macht der Symmetrie ist eine brillante Verknüpfung von Politk, Geschichte und Intrigen, mit Charakteren, die ein ganz normales Leben leben, und geschrieben im Geist eines russischen Romans. Indem eine Geschichte in die nächste übergreift, treibt das Buch uns voran ... Stewart hat eine Ode an Keats' Gleichung geschrieben, auf dass auch wir nun die Schönheit der Wahrheit bezeugen können. Nature Stewarts erste 10 Kapitel, die in seinem üblichen leichten Stil daherkommen, stellen eine veritable Geschichte der Mathematik dar ... Geschickt verknüpft Stewart die Mathematik mit lebendigen Skizzen des Lebens der beteiligten Mathematiker. Scientific American Anregende Lektüre für jeden, der sich mit der historischen Entwicklung und den konzeptionellen Grundlagen der modernen Mathematik und Physik auseinandersetzen möchte. physicsworld.com Eine Zeitreise durch die Entdeckungen vom antiken Babylon bis zur theoretischen Physik unserer Tage ... Stewart gelingt es hervorragend, Geschichte und mathematische Theorie so zu verbinden, dass das Buch nicht nur mit Vergnügen zu lesen, sondern auch leicht zu verstehen ist. Booklist Dies ist eines von Ian Stewarts besten Büchern. Er gibt uns einen meisterhaften Einblick in das dreitausendjährige Streben, unsere Welt in der exakten Sprache der Mathematik zu verstehen. Mit der Klarheit und Leichtigkeit, für die Ian Stewart bekannt ist, erklärt er nicht nur die wesentlichen Entdeckungen, sondern er erzählt uns auch die faszinierenden Lebensgeschichten der Menschen dahinter. Keith Devlin, Autor von Das Mathe-Gen und Muster der Mathematik  Engagiert und in verständlicher Sprache beschreibt Ian Stewart in seinem faszinierenden neuen Buch einen breiten Querschnitt durch die Geschichte der Mathematik und Physik. Die Macht der Symmetrie knüpft einen farbigen Teppich, der durch die weitreichende und gefällige Idee der Symmetrie zusammengehalten wird. John Allen Paulos, Autor von Es war 1mal ... und Das einzig Gewisse ist das Ungewisse Ein Hoch auf die Symmetrie. Durch die Darstellung erstaunlicher Beispiele aus dem Bereich der Mathematik und Physik überzeugt uns Ian Stewart von der wissenschaftlichen Bedeutung dieses fundamentalen, ästhetischen Prinzips. Philip J. Davis, Autor von Descartes' Traum und Erfahrung Mathematik Die wundersame Geschichte der Symmetrie sowie die schillernden Lebensläufe eines bunten Durcheinanders von Mathematikern, erzählt von einem Meister, der selbst eine algebraische Gleichung faszinierend aussehen lassen kann. Mario Livio, Autor von The Golden Ratio und The Equation That Couldn’t Be Solved  

Kurzbeschreibung

Tief im Herzen der Relativitätstheorie, der Quantenmechanik, der Stringtheorie und der modernen Kosmologie verbirgt sich ein besonderes Konzept: die Symmetrie. Viele Jahrhunderte lang war die Symmetrie ein Thema der Kunst, der Architektur und der Musik, doch in der Mathematik führte sie bis vor kurzen ein Schattendasein. Plötzlich, zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, wurde die Symmetrie zu einem zentralen und fundamentalen Konzept in der Physik und der Kosmologie. „Schönheit und Wahrheit" erzählt ihre Geschichte, angefangen im alten Babylon bis zur Physik des einundzwanzigsten Jahrhunderts. Es ist eine verworrene Geschichte, und die Mathematiker, die den Aufstieg der Symmetrie bewirkt haben, spiegeln die faszinierenden Rätsel und die dramatischen Höhen und Tiefen wieder. Wir treffen auf Girolamo Cardano, einen Gauner, Gelehrten und Spieler aus der Zeit der italienischen Renaissance, der die heutigen Verfahren zur Lösung der kubischen Gleichungen gestohlen und in dem ersten bedeutungsvollen Buch über die Algebra veröffentlich hat. Wir treffen Evariste Galois, einen jungen französischen Revolutionär, der allein und unabhängig der Mathematik ein neues Gesicht gab, indem er das Gebiet der Gruppentheorie gründete. Er starb mit neunzehn Jahren in einem Duell wegen einer Frau, bevor er seine Arbeiten veröffentlichen konnte. Ein besonders auffälliger Charakter war auch William Rowan Hamilton, der zwischen Anfällen von Alkoholdelirien seine wichtigste Entdeckung in eine Steinbrücke ritzte. Der bekannte Mathematiker Ian Stewart erzählt die ergreifende Geschichte dieser und anderer exzentrischen und gelegentlich auch tragischen Genies und beschreibt, wie die Symmetrie zu einer der wichtigsten Ideen der modernen Naturwissenschaften wurde. Jeder, der Mathematik für uninteressant hält, wird von dieser Geschichte des Symmetriekonzepts freudig überrascht sein. Ian Stewart spannt hier ein breites Panorama auf: von den Babyloniern bis zur modernen theoretischen Physik. Er definiert Symmetrie als eine Transformation, "als eine Möglichkeit, ein Objekt zu bewegen", ohne dass sich dieses Objekt in seinem Erscheinungsbild grundsätzlich ändert. Bei aller Bedeutung der Mathematik hinter der Symmetrie liegt der Kern dieser Geschichte in den auftretenden Charakteren, von einem hypothetischen babylonischen Schreiber mit einer gravierenden Mathematikangst über Évariste Galois (den Erfinder der Gruppentheorie), der mit 21 Jahren in einem Duell sein Leben verlor, und William Hamilton, dessen Heureka-Erlebnis in einem "Geistesblitz kam, der ihn zur Zerstörung einer Brücke trieb", bis zu Albert Einstein und den Quantenphysikern, die sich der Gruppentheorie und der Symmetrie bedienten, um das Universum zu beschreiben.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
... das seinen Bogen von den Anfängen bei den alten Griechen bis hin zur neuesten Stringtheorie spannt.

Fast formelfrei und durchzogen von den Lebensläufen berühmter Mathematiker, ist dies ein Buch für alle, die erst spät zur Mathematik gefunden haben, aber auf dem Laufenden bleiben wollen. Wenn Sie gerne Bücher über die Relativitätstheorie und die Stringtheorie lesen, obwohl sie kein Mathematiker sind, so möchte ich auch dieses Sachbuch wärmstens empfehlen. Auch ist dies ein wunderbares Buch zur Geschichte der Mathematik. Es macht uns doch viel mehr Freude, einer geschichtlichen Entwicklung zu folgen, wenn uns dabei interessante Menschen begegnen, die auch so ihre Fehler haben.

Mir hat die Lektüre großen Spass gemacht, auch wenn sie nicht immer einfach ist. Aber bei mathematischen Gebieten wie Stringtheorie muss man schon mal ein bisschen das Hirn strapazieren, um auch wirklich alles zu verstehen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Anfang Oktober wurden die Gewinner der Nobelpreise des Jahres 2008 bekanntgegeben. Den mit einer Million Euro dotierten Preis in der Kategorie Physik teilten sich drei theoretische Physiker aus den USA bzw. aus Japan. Sie erhielten ihn für ihre Überlegungen und Berechnungen zur Symmetrie und deren spontaner Brechung bei subatomaren Teilchen.
Ian Stewart greift ähnliche Gedankengänge auf. Der zweite Teil des vorliegenden Buches konvergiert eng mit der Physik. Die sogenannte Quantenchromodynamik hat für ihn große mathematische Eleganz. Er ist überzeugt - der Leser dieses Buches will es ihm gern gleichtun -, dass unser Universum im Herzen schön sein muss. Gerade die Symmetrieeigenschaften der Quarks zeigen dies recht überzeugend.

Aber für diese "wahre Schönheit" fehlt noch ein "kleines" Detail - die "Theorie von Allem", eine auf wenige einfache Gleichungen reduzierte Formel, "die man bei Bedarf auch auf ein T-Shirt drucken kann.", bemerkt Stewart - bekennender Sympathisant für diesen physikalischen Fundamentalismus - schmunzelnd. Möglicherweise stellt es sich aber auch ganz anders heraus, dass es diese "Theorie von Allem" niemals geben wird. Vielleicht ist Schönheit doch keine Wahrheit.

"Obwohl sich mathematische Gleichungen zur Formulierung der 'Naturgesetze' bisher als sehr erfolgreich erwiesen haben", so der Autor, ist vielleicht "das Universum weniger mathematischer, als es sich die Physiker vorstellen." Nur ein Schelm, der arges dabei denkt. Denn einen Nobelpreis für Mathematik gibt es bis dato nicht.
Unbestritten ist, dass viele Konzepte der heutigen Physik ohne ein tiefes mathematisches Verständnis von Symmetrie nie entdeckt worden wären. "Das Verständnis beruht auf reiner Mathematik", so Stewart, "die Bedeutung für die Physik ergab sich erst viel später." Der Physiker Eugene Wigner bezeichnete diese Erkenntnis einmal als "die unverstandene Effektivität der Mathematik in den Naturwissenschaften". Viele nützliche Ideen erwuchsen erst aus vorangegangen abstrakten Überlegungen.

Und von diesen berichtet das vorliegende Buch. "Die Macht der Symmetrie" erzählt die Geschichte der Symmetrie, auch wenn der erste Teil augenscheinlich nichts mit selbiger und gleich gar nicht mir unserer physikalischen Welt zu tun hat. Doch der Weg dahin entstand aus der Algebra. Stewart erzählt von der langen und ausführlichen Suche nach algebraischen Gleichungen, angefangen bei den Schreibern im alten Babylon, über Euklid, den großen Mathematiker des Altertums aus Ägypten oder die "Arithmetica" des Arabers Nikomachos, bevor er einen großen Sprung ins Europa des 16. Jahrhunderts unternimmt.

Der mittlere und ferne Osten hatte seinen kreativen Schwung verloren. Italien wurde zum neuen Zentrum der intellektuellen Aktivitäten. Hier nimmt der Leser Anteil an den persönlichen Schicksalen solch herausragender Mathematiker wie Niccolo Fontana Tartaglia, Geronimo Gardano oder Leonardo Fibonacci, die verschiedene Verfahren zur Lösung von kubischen und quartischen Gleichungen entdeckten.

Der zweite Teil des Buches nähert sich dem Titel schon mehr an. Er beginnt mit der Entdeckung der "Gruppen" durch den Franzosen Galois. Im 18./19. Jahrhundert begegnen dem Leser vertraut klingende Namen wie Carl Friedrich Gauß, Augustin-Louis Cauchy oder Leonhard Euler, um im 20. Jahrhundert bei Einstein, Schrödinger oder Heisenberg zu gipfeln.

Alle erwähnten Namen hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Stewart spannt einen großen Bogen. Er erzählt von persönlichen Missgeschicken der Männer, über ihr Leben und manchmal auch ihren Tod, über Liebesaffären, Duelle, andere heftige Auseinandersetzungen und wie die Mathematiker letztendlich über das Konzept der Symmetrie teilweise förmlich gestolpert sind.

Selbst wenn einem mitunter der Kopf schwirrt, ob der vielen "Unbekannten" wie Axiomen, Lie-Gruppen, Radikalen, Quaternionen, Inertialsystemen oder Quadratwurzeln und Translationssymmetrien, so ist Ian Stewarts Buch - wenn auch keine Gute-Nacht-Lektüre - doch eine geistreiche und anspruchsvolle Reise durch das Zeitalter der Mathematik. Manche Gleichungen versteht man, andere Erklärungen muss man einfach als gegeben hinnehmen. Interessant ist dieser Streifzug allemal. Er fordert und lässt gleichzeitig erschrecken, wie viel bereits im Keller des Vergessens unauffindbar vergraben ist bzw. nie vorhanden war. Aber ganz so trocken wie man Mathematik noch in Erinnerung hat, ist sie bei weitem nicht. Es kommt wohl nur auf den richtigen Lehrer an, der zugleich das "Schlussplädoyer" halten soll:

"Sie treffen vielleicht nicht gerade um Alltag auf mathematische Gruppen, in Ihrer Küche oder bei Ihrem Weg zur Arbeit, doch ohne sie wäre die Wissenschaft heute ärmer und anders. (...) Die Schlussfolgerungen aus der Geschichte sind eindeutig. Forschung über mathematische Grundlagen sollte nicht verunglimpft oder gar abgelehnt werden, nur weil kein unmittelbarer praktischer Nutzen erkennbar ist. Gute Mathematik ist mehr wert als Gold, und woher sie kommt, ist meist nicht wichtig. Was zählt ist, wohin sie führt."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faszinierende Mathematik 8. Oktober 2011
Von Ruediger Vaas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Warum Schönheit Wahrheit ist", lautet der provozierende Untertitel des neuen Buchs von Ian Stewart. Darin beschreibt der Mathematik-Professor an der University of Warwick in England, einer der weltweit versiertesten Mathematik-Popularisierer, die Rolle der Symmetrie in der Mathematik und Physik - eines der zentralsten Konzepte überhaupt, in dem sich Anschaulichkeit und höchste Abstraktion verschränken.

Stewart schwelgt aber keineswegs nur in abstrakten Konzepten, sondern personalisiert die wichtigen mathematischen Meilensteine, indem er die zeitlosen Erkenntnisse mit den Zeitschilderungen ihrer intelligenten, oft exzentrischen, gelegentlich tragischen und manchmal auch urkomischen Entdeckern verknüpft. So stellt er einen spielsüchtigen Gelehrten vor (Geronimo Cardano, der die heutigen Verfahren zur Lösung der kubischen Gleichungen stahl), einen glücklosen Revolutionär (Évariste Galois, der Begründer der Gruppentheorie, der schon mit 20 Jahren bei einem Duell ums Leben kam), einen trunksüchtigen Randalierer (William Rowan Hamilton, der die Quaternionen und somit eine vierdimensionale Algebra "entdeckt" hat), einen Angestellten im Patentamt (Albert Einstein, den näher zu charakterisieren sich hier wohl erübrigt), einen fünfdimensionalen Mann (Theodor Kaluza, der die Physik um eine Raumdimension erweiterte und so die Grundlage der Stringtheorie vorwegnahm) und einen Politjournalisten (Edward Witten, der die Stringtheorie vorantrieb wie kein anderer und eine Fields-Medaille bekam, das mathematische Äquivalent des Nobelpreises).

Selten wurde Mathematik in einem Sachbuch so spannend und für jedermann verständlich inszeniert.
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