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Die Macht der Mullahs: Schmähreden gegen die islamische Alltagskultur und den Aufklärungsverrat ihrer linken Verteidiger
 
 
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Die Macht der Mullahs: Schmähreden gegen die islamische Alltagskultur und den Aufklärungsverrat ihrer linken Verteidiger [Broschiert]

Thomas Maul
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Thomas Maul
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kulturrelativisten sehen nicht, daß sie, indem sie nichtwestliche Kulturen skrupulös von ihrer Kritik ausnehmen, die Träger dieser Kulturen in ihrer Rückständigkeit einzementieren. Dies geschieht mit den besten Absichten, aber wie bekannt ist der Weg zur Hölle mit guten Absichten gepflastert. Es handelt sich um Rassismus in Reinform. (Hirsi Ali)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Eine leidenschaftliche, auch wütende Abrechnung mit jenen nützlichen Helfern, die aus falsch verstandener Toleranz oder ideologischer Verblendung dem Vordringen eines fundamentalistischen und fanatischen Islamverständnisses Vorschub leisten - mit fatalen Folgen für viele Frauen, IslamkritikerInnen und die Gesellschaft im Allgemeinen.

Maul zeigt auf, mit welchen Strategien - leider vielfach erfolgreich -versucht wird, die öffentliche Meinung zu manipulieren: Beschönigung, Verharmlosung, unzulässige Relativierung, Tabuisierung, pauschales Abwürgen kritischer Stimmen durch den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit und des Schürens von Vorurteilen. Im besonderen "Beitrag" gerade linker Intellektueller - interessanterweise auch aus dem feministischen Spektrum , denen doch Werte wie die Freiheit des Individuums, die Gleichberechtigung der Geschlechter und Trennung von Staat und Kirche ein besonderes Anliegen sein sollte, sieht er einen erschreckenden Verrat an den Prinzipien der Aufklärung. Sehr interessant in diesem Zusammenhang das Kapitel über den französischen Philosophen Michel Foucault und sein Verhältnis zur iranischen Revolution (ausführlich nachzulesen in dem empfehlenswerten Band "Foucault and the Iranian Revolution" von Janet Afary und Kevin B. Anderson).

Nicht alles in diesen Schmähschriften" ist wirklich neu und über manche Wertungen des Autors lässt sich im Einzelnen durchaus streiten - eine wichtige und aufrüttelnde Lektüre ist dies engagierte Buch auf jeden Fall. Diskussionsanregend, aber auch ein Anstoß über eigene Positionen nachzudenken. Dem Buch wäre dringend zu wünschen, dass es trotz des (zumindest mir bisher) unbekannten Verlages ein weites Publikum findet - und nicht nur von denen gelesen wird, die die Einschätzungen und Befürchtungen des Autors ohnehin schon teilen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Zunächst hat mich bei der Lektüre des Buches ein wenig der aggressive und polemische (zum Teil dadurch aber auch sehr humorvolle) Tonfall gestört. Aber bei der Entfaltung der zentralen Problematik - der Kritik am konservativ-orthodoxen Alltagsislam in Deutschland - ist mir immer mehr klar geworden, woher diese Wut hinter dem Schreiben rührt. Es ist der offenbar weltweite Konsens bzw. das psychologisch wohl noch genauer zu untersuchende Bedürfnis, nach jedem Verbrechen, das im Namen des Islam begangen wird, sich gegen jede Evidenz hinzustellen und stur zu behaupten, nein, das habe nichts mit dem wahren, weil toleranten und friedliebenden Islam zu tun. Dieser figuriert in Europa nämlich ganz ideologisch als transzendentes Ding-an-sich. Den auf der Hand liegenden, aber leider dennoch tabubrechenden Gegenbeweis tritt der Autor dieses Buches an und steht damit quer zum gesamten Spektrum der deutschen Islam- und Orientwissenschaften (darin vergleichbar den Arbeiten des eben darum isolierten Hans Peter Raddatz) bzw. zur hegemonialen Islamrezeption in (nicht nur) deutschen Tages- und Wochenzeitungen.

Unfassbar ist vor allen Dingen, der durchaus gelungene Nachweis der nicht nur ideologischen Kumpanei der Linken in Deutschland mit DER totalitären Bewegung des 21. Jahrhundert, namentlich dem Islamismus.

Obwohl diese Linken mal (lange ist's her) für Aufklärung, Säkularismus, Laizismus und universelle menschliche Emanzipation eingetreten sind, finden sie sich aufgrund ihrer nunmehr ausschließlichen Rezeption bestimmter postmoderner Theorieströmungen - sehr erhellend ist in diesem Zusammenhang das Kapitel über Michel Foucault und Islam bzw. die islamis(tis)che Revolution in Iran 1979 in dem Buch - auf Seiten des Obskurantismus und der Gegenaufklärung wieder.

Insofern ist die Einbeziehung verschiedener Ebenen (mikro-, meso- und makro) in der Darstellung des Gegenstands durchaus legitim und verständlich: von einem (im Grunde unbedeutenden) Skandal in einem gender studies Seminar an der Humboldt Universität in Berlin bis zu historisch luziden Exkursen zum Landgewinn des Islam(ismus) und den intellektuellen Abgründen des zeitgenössischen Feminismus wird ein Panoramablick über die Mängel heutiger Gesellschaftskritik am Beispiel des Verhältnisses zum Islam entfaltet. Dass dieses Buch in einem kleinen, aber feinen und für Qualität stehenden Kleinverlag erschienen ist, ist skandalös, hoffentlich erfährt es die Rezeption, die ihm gebührt, denn was es verteidigt und für was es eintritt ist im Grunde banal, aber offensichtlich inzwischen Teil einer Subkultur:

simple common sense.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toleranzwahn 23. Mai 2009
Format:Broschiert
Maul erliegt manchmal einem Pseudephilosophierwahn - brabbelt dann unverständlich vor sich hin - im ganzen aber eine gute Darstellung der Problematik des Islamismus und vor allem des total fehlgeleiteten Toleranzwahns der Linken.
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