Es wird ja nun viel über Kinder geschrieben und gesagt, auch Projekte für Kinder gibt es deren viele und doch geht die Geburtenrate seit Jahrzehnten weiter und weiter zurück. Das gerade die Politiker die am lautesten darüber lamentieren, auch noch dafür verantwortlich sind, wundert einen kaum noch. Anscheinend bedeuten Kinder eine Schande und man hat doch öfters das Gefühl einige Damen und Herren würden glauben, es wäre besser, die Welt würde nicht mehr mit noch mehr Deutschen beglückt werden. Der Autor Ulrich Deupmann bringt dies alles mit seinem sehr streitbaren Buch „Die Macht der Kinder" zum Ausdruck.
Obwohl jeder in Deutschland weiß, daß diese Republik nicht gerade kinderfreundlich ist, war ich persönlich doch entsetzt über die Direktheit der Aussagen des Autoren Ulrich Deupmann. Doch er hat recht, mit dem was er sagt, wie er es sagt und was er als Lösung anbietet.
Man sollte entsetzt sein über die Herzlosigkeit der deutschen Gesellschaft gegen Kinder, die Unfreundlichkeit mit denen oftmals Kindern begegnet wird und die Eiseskälte, welche anbricht, wenn Kinder schreien, toben oder lamentieren. Kinder scheinen in dieser Republik zu einem niederen Statussymbol verkommen zu sein, es beschämt mich, als Vater zu sehen, wie ätzend mir selbst und meiner Frau doch so manches Mal begegnet wird, wenn sich das Kind nicht so (ruhig und still) verhält, wie andere es von ihm erwarten.
Kinder kosten ein Vermögen, dies kann man anscheinend viel besser in exotische Reisen investieren oder in den eigenen Lebensstil, sollen doch andere Kinder kriegen und großziehen. Auch die Politik ist nicht unschuldig daran, denn gerade die Politiker sind es, welche unsere „Kinder" indirekt mit Füßen treten. Es zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten seit mehr als 30 Jahren, Deutschland ist halt einfach kinderfeindlich und niemand tut im Grunde etwas für „mehr Kinder", bessere Bedingungen oder eine kinderfreundliche Republik.
Der Autor Ulrich Deupmann bringt es in seinem Buch „Die Macht der Kinder" anhand von vielen Beispielen auf den Punkt und seine Lösungsvorschläge sind aufrüttelnd und teils revolutionär, denn ein Deutschland ohne genügend Kinder wird diesen Staat gründlicher ruinieren als alle Kriege auf deutschem Boden zusammen genommen.
Doch die Vorschläge Ulrich Deupmann`s gehen weiter, was ist mit der Zuwanderung und mit der „Greencard" der Regierung für hochqualifizierte ausländische Kräfte. Warum wird alles dies immer wieder begrenzt, denn es schreckt letztendlich diese Arbeitskräfte ab. Auch das ausländische Studenten nicht in Deutschland bleiben, ist eine Schande. Sie gehen nicht nach Hause, um ihr Land aufzubauen, sondern in die USA oder nach Großbritannien, wo ihnen mehr geboten wird. Wir verlieren dadurch Wissen und qualifizierte Kräfte.
Auch seine Thesen: in der DDR war es besser um Kinder und Arbeitskräfte bestellt ist reaktionär und doch verständlich, ebenso warum es die Finnen besser machen als die Deutschen.
Der 10 Punkte Plan des Autors birgt viel Sprengstoff, insbesondere der Punkt 10, wo es beispielsweise einen Kinder-Soli von 3% gibt und die Spitzenverdiener auch noch ein wenig mehr zur Kasse gebeten werden. Doch woher soll man das Geld nehmen, der Staat ist ja bekanntlich bankrott.
Der Autor Ulrich Deupmann formuliert scharf und schneidend und seine Vorschläge sollten gehört werden, falls nicht, wird es zu einer Katastrophe in den nächsten 50 Jahren kommen, die Deutschland auf immer aus dem Gedächtnis der Welt löschen könnte.