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Die Macht der Bilder - Leni Riefenstahl
 
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Die Macht der Bilder - Leni Riefenstahl

Ray Müller    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Regisseur(e): Ray Müller
  • Komponist: Ulrich Bassenge, Wolfgang Neumann
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 1. September 1999
  • Produktionsjahr: 1994
  • Spieldauer: 196 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RYRU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 111.399 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser international preisgekrönte Dokumentarfilm stellt in seinen über drei Stunden Laufzeit die Lebens- und Wirkungsgeschichte einer der umstrittensten Persönlichkeiten der deutschen Filmgeschichte dar. Leni Riefenstahl drehte in den dreißiger Jahren Filme über die NSDAP-Parteitage (Triumph des Willens) und die Olympischen Spiele (Olympia: Fest der Völker und Olympia: Fest der Schönheit) im nationalsozialistischen Deutschland. Diese Zusammenarbeit mit dem Nazi-Regime und die persönliche Bewunderung Adolf Hitlers brachte sie nach dem Zweiten Weltkrieg in Verruf. Sie drehte keine Filme mehr, sondern schuf faszinierende Fotoreportagen über die Nuba von Kau, einem Eingeborenenstamm in Afrika, sowie über die Flora und Fauna der Unterwasserwelt.

Nicht zu bestreiten ist Riefenstahls Können in Bezug auf Bildaufbau und Filmmontage. Ihre Filmsprache -- wenn auch in fraglichem Zusammenhang entwickelt und eingesetzt -- ist von optischer Brillanz und einer Eindruckskraft, derer man sich kaum erwehren kann. Sicherlich muss ihr Werk stets innerhalb der Zeitgeschichte betrachtet werden. Noch heute wird sie genannt, wenn es um die Darstellung von Menschenmassen als Ornament oder heldenhafte Verklärung von Einzelpersonen im Film geht, wenn auch zumeist als Beispiel einer Kunst, die zu Machtzwecken missbraucht wurde.

Regisseur Ray Müller begleitet in seiner Dokumentation die nahezu 90-jährige Leni Riefenstahl zu den Schauplätzen ihres Lebens: in die Bergwelt der Alpen, wo sie als Darstellerin neben Luis Trenker ihre Filmkarriere begann und in die Babelsberger Filmstudios, wo sie die großen Stars und Regisseure der UFA kennen lernte. Nach Nürnberg und Berlin, den Schauplätzen der politischen und sportlichen Ereignisse, die sie im Bild festhielt, und schließlich nach Afrika und an die Meeresküsten, die sie selbst als Taucherin erforschte. --Alexander Röder

Video Jakob Kurzinhalt

Eine der schillerndsten Persönlichkeiten unseres Jahrhunderts in der mitreißenden, preisgekrönten Dokumentation von Ray Müller. Leni Riefenstahl - von Luis Trenker als Naturschönheit vergöttert, vom Dritten Reich für Propagandafilme engagiert, nach dem Krieg als Nazischlampe verfemt und in den Siebzigern vom internationalen Feminismus als Kultfigur wiederentdeckt... Wer ist sie wirklich? Begnadete Künstlerin oder skrupellose Aktivistin? Oder beides? Auf jeden Fall ein Multitalent, das deutsche Geschichte gemacht und gelebt hat. Erstmals gibt Leni Riefenstahl selbst Zeugnis ab, rezensiert freimütig vor der Kamera ihr bewegtes und kontroverses Leben.

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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gut gemachtes Portrait 22. August 2002
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Videokassette
Dieses lange Video halte ich - neben der Autobiographie - das interessanteste über die Künstlerin. Der Regisseur geht wohlwollend wie kritisch mit der Frau um, die er als über Neunzigjährige besuchte und - z.B. nach Berlin und ihrem Haus - begleitete.
- Natürlich nimmt die Stellungnahme und Darstellung von Teilen des "Triumpf des Willens" etlichen Raum ein. Interessant sind die Schilderungen des Drehs und der Intrigen / Streitigkeiten. Übrigens sollte ursprünglich der Kommunist Walter Ruttmann ("Berlin Sinfonie einer Großstadt") den Film drehen; weil sein Stil nicht gefiel, sollte ihn die Riefenstahl weitermachen. Riefenstahl nimmt auch zu den üblichen Vorwürfen Stellung, ob das Gesagte allerdings ihre Gegner besänftigt?
- Zum Glück geht die Reportage auch auf ihre Filme vor 1933 ein, die z.T. schwer zu bekommen sind. Es werden Originalausschnitte gezeigt.
- Sehr ausführlich wird die Olympiade geschildert, auch die letzten Jahrzehnte aus Afrika und Unterwasser kommen nicht zu kurz.

Da in den letzten Jahrzehnten die Öffentlichkeit kaum Gedanken oder Notiz über Leni Riefenstahl gemacht hatte - erst die letzten paar Jahre - sollte man sich möglichst unparteiisch über sie informieren. Dafür ist dieser Film meiner Ansicht als Einstieg sehr geeignet, eher als ihre (interessanten) Memoiren oder der Anti-Riefenstahl Film "Hitlers Frauen".

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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach gut! 30. Oktober 2002
Format:Videokassette
Eine äußerst bemerkenswerte Dokumentation über das Leben und Wirken von Leni Riefenstahl. An manchen Stellen kann man spüren, auf welch dünnem Eis sich Ray Müller bei der Zusammenarbeit mit Leni Riefenstahl bewegt. Eine "kritischere" Auseinandersetzung wäre bei einer Zusammenarbeit mit ihr sicher nicht möglich gewesen.

Man bekommt einen sehr ausführlichen Einblick in das Schaffen von Leni Riefenstahl, angefangen von frühen Tanzaufnahmen bis hin ihrem Unterwasserfilm, der leider noch nicht erhältlich ist.

Das, was dieser Film an kritischen Fragen aufgrund der Zusammenarbeit mit Riefenstahl vermeiden muß, kann man sich in der Knopp-Reihe "Hitlers Frauen" zu Gemüte führen.

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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
künstlerisch wertvoll 3. April 2000
Format:DVD
für filmhistorisch interessierte sowieso ein muss, bietet diese DVD einen hervorragend aufgemachten einblick in das leben und schaffen einer allzu leicht missverstandenen frau, die in der deutschen geschichte eine in etwa ähnlich tragische rolle spielt wie Albert Speer. wer verstehen will, wieso die verwendung von riefenstahl-material in einem video der industrial-gruppe "Rammstein" so grosse aufregung und empörung hervorrief, wird um diese DVD nicht herumkommen.
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