Hall Bartlett hat mit diesem großartigen Film gewiss ein Meisterwerk geschaffen. Besonders die erste Filmhälfte bietet Bilder von atemberaubender Schönheit. In der zweiten Hälfte ergeht sich der Film jedoch in ein philosophisches Zwiegespräch, welches mir ob seiner teilweisen Schwülstigkeit weniger gefiel. Die eine oder andere Bewerkung in diesem Dialog zwischen einer Art "Mövengott" und Jonathan stimmen durchaus nachdenklich, jedoch ist dieser Teil nach meiner Meinung zu langatmig geworden.
Wer Neil Diamond mag wird an seiner Musik zu diesem Film, die maßgeblich die Wirkung der Bilder unterstreicht, gewiss Gefallen finden. Völlig unverständlich ist mir daher die Tatsache, dass alle Tonspuren nicht nur in MONO(!!!) vorliegen sondern dazu in einer derart miesen Qualität (habe den Ton beim ersten Anschauen über die Hifi-Anlage geführt), die mich in das Hinterhof-Kino meiner Kindheit zurückversetzte. Da ich mir zusammen mit der Film-DVD auch noch den Soundtrack als (perfekt gemasterte) Audio-CD bestellt hatte ist der Unterschied besonders deutlich hörbar. Dafür gibt's Punktabzug - schade.