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Die Mörder sind unter uns
 
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Die Mörder sind unter uns

Hildegard Knef , Ernst Wilhelm Borchert , Wolfgang Staudte    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am 15. Oktober 1946 wurde der erste deutsche Nachkriegsfilm, Die Mörder sind unter uns, in der Berliner Staatsoper uraufgeführt. Als Produktion der eben gegründeten Filmfirma DEFA vertrat der Streifen genau jene aufklärerischen, kritischen Inhalte, mit denen die kommunistisch dominierte Firmenleitung vor allem die Jugend zu Demokratie und Humanität erziehen wollte. Die deutsche Schuld ist das Thema des "Trümmerfilms". Regisseur Staudte hatte die Handlung in den letzten Wochen des Krieges skizziert, gleichsam als "innere Befreiung". Sogleich nach Kriegsende inszeniert, wurde der Film zum Zeitbild. Die Anklage, die er gegen die Täter des Dritten Reiches führt, spiegelte sich direkt in der aktuellen politischen Situation: Der Tag der Premiere war der Tag der Vollstreckung der Nürnberger Gesetze.

Neben der Polemik gegen die Vertreter der Barbarei zeigt der Schwarzweißfilm den seelischen Niedergang der Mitläufer. Protagonist Dr. Mertens ertränkt seine furchtbaren Erinnerungen in Alkohol. Er trägt die Mitschuld an einem Massaker in Polen, dessen Ausführung durch den befehlenden Hauptmann er nicht verhindern konnte. Nach dem Krieg begegnet er einer Fotografin, gespielt von der bildschönen, blutjungen Hildegard Knef, die das Konzentrationslager überlebt hat. Durch sie bekommt er Kontakt zu dem Hauptmann, der nun als Industrieller wieder erfolgreich ist. Der Arzt drängt auf Selbstjustiz, doch Susanne kann ihn zurückhalten...

Auch Wolfgang Staudtes Stil markiert einen Neubeginn: Seine düsteren Schattenbilder sind wahre Expressionen des Seelenzustands jener Zeit. Der sensationelle Erfolg des Films bei einem Millionenpublikum bezeugte den Willen der Deutschen zum Neubeginn, die Bereitschaft zur politisch-moralischen Reflexion der Verbrechen. --Carola Feddersen

Video Jakob Kurzinhalt

Berlin 1945. Susanne Wallner, eine junge Fotografin, kehrt aus dem Konzentrationslager zurück, doch ihre Wohnung ist besetzt. Hier lebt seit kurzem der aus dem Krieg heimgekommene Chirurg Mertens, der seine furchtbaren Erinnerungen mit übermäßigen Alkoholgenuß zu verdrängen sucht. Die beiden arrangieren sich, und mit Susannes Hilfe findet Dr. Mertens langsam wieder zu sich selbst. Da begegnet ihm sein ehemaliger Hauptmann Brückner, nun ein aalglatter Geschäftsmann, dem es egal ist, ob er aus Stahlhelmen Kochtöpfe macht oder umgekehrt. Mertens Gewissen rebelliert, und am Weihnachtsabend 1945 will er Sühne fordern für ein von Brückner drei Jahre zuvor im Osten befohlenes Massaker an Frauen, Kindern und Männern. Im letzten Moment kann Susanne ihn davon überzeugen, daß die Vergeltung solcher Schuld keine Privatangelegenheit ist, sondern der Kriegsverbrecher vor ein Gericht gehört.

VideoMarkt

In der Berliner Trümmerlandschaft begegnet ein ehemaliger Arzt, den die Kriegserinnerungen quälen, jenem Hauptmann wieder, der Weihnachten 1942 an der Ostfront in Russland die Erschießung von Frauen und Kindern veranlasste. Inzwischen lässt dieser Mann als Fabrikant aus Stahlhelmen Kochtöpfe pressen und feiert sein Weihnachtsfest als biederer Familienvater ohne eine Spur von Schuldbewusstsein. Der empörte Arzt greift zur Pistole - doch seine Geliebte, eine Verfolgte des Nazi-Regimes, hält ihn von der Selbstjustiz ab.

Video.de

Der erste deutsche Nachkriegsfilm überhaupt, dessen Dreharbeiten im Mai 1946 begannen und der zugleich die erste Produktion der DEFA war: Mit Bildern in ausdrucksstarkem Helldunkel ist Wolfgang Staudtes Arbeit wenn auch bisweilen symbolüberfrachtet in jedem Fall einer der wenigen deutschen "Trümmerfilme", der eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Schuld und Gewissen sucht.

Blickpunkt: Film

Erster Spielfilm nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches. Borchert spielt einen heimgekehrten Soldaten, der die Erlebnisse an der Front nicht verwinden kann. Als er erfährt, daß sein Obert, der polnische Geiseln erschießen ließ, jetzt als gutsituierter Bürger in Berlin lebt, steht er kurz vor einem Sühnemord.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Der erste deutsche Nachkriegsfilm, der am Beispiel eines Selbstjustiz verübenden ehemaligen Soldaten eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Schuld und Gewissen sucht.

Kurzbeschreibung

Berlin 1945. Susanne Wallner, eine junge Fotografin, kehrt aus dem Konzentrationslager zurück, doch ihre Wohnung ist besetzt. Hier lebt seit kurzem der aus dem Krieg heimgekommene Chirurg Mertens, der seine furchtbaren Erinnerungen mit übermäßigen Alkoholgenuß zu verdrängen sucht. Die beiden arrangieren sich, und mit Susannes Hilfe findet Dr. Mertens langsam wieder zu sich selbst. Da begegnet ihm sein ehemaliger Hauptmann Brückner, nun ein aalglatter Geschäftsmann, dem es egal ist, ob er aus Stahlhelmen Kochtöpfe macht oder umgekehrt. Mertens Gewissen rebelliert, und am Weihnachtsabend 1945 will er Sühne fordern für ein von Brückner drei Jahre zuvor im Osten befohlenes Massaker an Frauen, Kindern und Männern. Im letzten Moment kann Susanne ihn davon überzeugen, daß die Vergeltung solcher Schuld keine Privatangelegenheit ist, sondern der Kriegsverbrecher vor ein Gericht gehört.

Produktbeschreibungen

Nach dem Krieg kehrt die junge Fotografin Susanne aus dem KZ in ihre Wohnung zurück. Dort findet sie den Chirurg Mertens vor, der mit übermäßigen Alkoholkonsum versucht, seine furchtbaren Erinnerungen zu verdrängen. Susanne hilft ihm, dass er wieder langsam zu
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