Das Buch von Stefan Schwarz beschreibt sämtliche Eigen- und Besonderheiten der Brandenburger Bevölkerung und des dazugehörigen Landes auf erstaunlich treffende Weise. Seien es die Bäume der Alleen, an denen "so mancher Jochen zerbrochen" ist, oder der Beelitzer Spargel, der den "Urin fürchterlich stinken läßt", alle gebrachten Beispiele lassen den Außenstehenden ein passendes Bild vom Märker erlangen und den Einheimischen ein bestätigendes Kopfnicken entlocken.
Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, das vor allem durch das konsequente Aufzählen der gängigen oder auch nicht so gängigen Vorurteile, ein rundes und authentisches Bild vom Märker abliefert.
Der amüsante Schreibstil von Stefan Schwarz läßt die Lektüre des Buches zu den besten zwei Stunden des Tages werden.