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Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich Gebundene Ausgabe – 14. April 2014


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Malik; Auflage: 2 (14. April 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890297749
  • ISBN-13: 978-3890297743
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 3,2 x 22,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.312 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Helge Timmerberg, geboren 1952 in Dorfitter (Hessen), ist Abenteurer, Journalist und Reiseschriftsteller. Er schreibt Reportagen aus allen Teilen der Welt, unter anderem für "Stern", "Die Zeit", "Merian" und "Playboy". Sibylle Berg über ihn: "Den ersten richtig großen und tiefen Neid empfand ich, als ich Helge Timmerberg kennenlernte. Er war in meiner Generation der beste Schreiber Deutschlands und der freieste Mensch, den ich jemals getroffen habe."

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Reiseberichte der Edelfeder. Wie immer sehr persönlich und sehr witzig – aber auch poetisch.«, WienLive (A)

»Mit seinem erfrischend humorvollen, manchmal schnoddrigen und mit einer Prise Selbstironie gewürzten Grundton, der den Reisereporter so unverwechselbar macht, erzählt er von seinen zahlreichen Drehbuchversuchen mit diesem Stoff.«, Applaus Kultur-Magazin

»Fantastisch und humorvoll.«, Dresdner Morgenpost, 25.05.2014

»Eine humorvolle und dennoch tiefgründige Geschichte über Wünsche, Ziele und Möglichkeiten das Leben zu meistern.«, VorSicht - Das Rhein-Nahe-Journal

»Das Buch ist ein bizarrer, verschlungener Trip, bei dem die Märchenerzählerin nur so gerade eben als roter Faden durchgeht. Unterhaltsam.«, Neue Westfälische, 25.09.2014

»Nach ein paar Seiten kann man sich dem schnoddrigen Charme nicht mehr entziehen. Der lässige Erzählton ist einfach entwaffnend.«, Märkische Allgemeine, 25.10.2014

»Timmerberg reißt sein Auditorium mit in einen orientalisch-bunten Reise-Rausch wie auf einem fliegenden Teppich von Tanger nach Marakesch.«, Allgemeine Zeitung Alzey, 19.05.2014

»So gesehen ist diese Geschichte eine Apotheke. Deren Inhalt ohne unliebsame Nebenwirkungen daherkommt, aber dafür mit viel Humor.«, rampstyle

»Mitreißend und komisch.«, Zuhause Wohnen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Helge Timmerberg, geboren 1952 im hessischen Dorfitter, ist Journalist und schreibt Reisereportagen aus aller Welt. Er veröffentlicht unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, Allegra, Stern, Spiegel und Playboy. Er schrieb unter anderem die Bücher »Im Palast der gläsernen Schwäne«, »Tiger fressen keine Yogis«, »Das Haus der sprechenden Tiere«, »Shiva-Moon«, »In 80 Tagen um die Welt«, »Der Jesus vom Sexshop« und »African Queen«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriele Steininger am 2. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Nach der Lektüre habe ich ein ebenso verschmitztes Gesicht wie der Autor auf dem Cover. Märchen und Realität sind ineinander verschmolzen. Traumblasen lösen sich auf. Ein wenig Wehmut spielt auch mit, dass das Buch schon zu Ende ist. Ganz im Sinne des Zitats von der letzten Seite: „... das Wesen der Träume ist, dass wir sie verlieren, wenn sie in Erfüllung gehen.“

Bisher war mir Helge Timmerberg kein Begriff. Doch nach diesem Buch werde ich ihn nicht mehr vergessen. Denn er lässt mich an seiner märchenhaften Vergangenheit teilhaben. Auch wenn mir nicht klar ist, ob das alles Wahrheit sein kann. Aber das ist ja der Sinn von Märchen...

Auf burleske Art schildert der Autor seinen frühen Liebeskummer und was daraus entstand: eine Begegnung mit Peri, einer Märchenfee aus dem Orient. Die weist ihm den Weg nach Amerika und Marokko, wo er sich Träume erkauft und erneut sein eigenes Märchen erlebt. Er schildert die Stadt, seine Bewohner und die Häuser in filmreifen Szenen. Ebenso beschreibt er seine Ursprungsfamilie und die Freiheit seiner Kindheit und Jugend.

Je weiter ich in dem Buch vorankam, desto schwerer fiel es mir, es aus der Hand zu legen. Es strotzt nur so vor wiederholungswürdigen Zitaten. Da schreibt der moderne Nomade, der sich laut Vita in mehreren Städten heimisch fühlt: "… die Straße ist ein Luder, das immer will und ruft und uns keine Pausen gönnt, die länger als eine Viertelstunde sind.“

Wer sich einmal festgelesen hat, wird sich kaum noch eine Pause gönnen. Sein Märchen hält den Leser fest und lässt ihn erheitert zurück. Fazit: lesenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dennis Schütze am 30. Juni 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Im April 2014 erschien sein neuestes Buch mit dem merkwürdig anmutenden Titel „Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich“ bei Malik. Timmerberg bleibt seiner unnachahmlichen, eigenen Schreibweise treu, einer Art Mischung aus amerikanischem Gonzo-Journalismus und New Journalism der 1960er/70er Jahre. Er verzichtet komplett auf journalistische Distanz, taucht direkt ein, schreibt durchwegs in der Ich-Form, immer geht es um ihn, die Geschichten, die er erlebt und was sie in ihm auslösen. Fakten spielen keine große Rolle, manchmal wird es esoterisch oder philosophisch, aber auf angenehme Art, die Geschichten fesseln, sind spannend, unterhaltsam, intelligent und witzig, es gibt schrille Personen, inspirierende Orte, dramatische Wendungen und ganz nebenbei wird eine große Geschichte erzählt, nämlich die der preußischen Märchenerzählerin Elsa Sophia von Kamphoevener, die der Erzähler in eine Drehbuch verwandeln will und jahrelang braucht, weil immer wieder Dinge schiefgehen, sich verändern, eine Planänderung erfordern. Er durchlebt dabei Hochs und Tiefs, startet voller Zuversicht, verliert die große Liebe und dann den Faden der Geschichte, versumpft in Marokko, versucht einen Neustart in den USA und dann in Istanbul, bekommt Vorschüsse von Investoren für Drehbücher, die er nie schreiben wird, erfährt Dinge, die alles über den Haufen werfen, versucht einen Sinn zu finden und kriegt schließlich irgendwie die Kurve. Timmerberg geht dabei sehr geschickt vor. Während er vordergründig die Umstände und Ursachen der Nicht-Entstehung des Drehbuchs beschreibt, erzählt er uns ohne, dass wir es merken, die eigentliche Geschichte. Es ist kein Reisebericht, sondern die postmoderne Version eines orientalischen Märchens aus der Sicht des Märchenonkels Timmerberg. Sehr lesenswert.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Inge W. am 23. Mai 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ausgeflippter Reisejournalist, narzissistisch-liebenswürdiger Egomane mit überbordender Phantasie, kein bisschen zuverlässig geradezu aufreizend in seinem Schlendrian, sexbesessen, und dann doch schwer verliebt in eine für ihn letztlich unerreichbare Schöne als Inkarnation der Frau - das alles ist Helge Timmerberg in seinem Roman "Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich".
Ein Road-Movie und eine Road-Novel in einem, mitunter recht kurzweilig zu lesen, weil doch immer wieder skurril. saukomisch und amüsant unterwegs auf den Spuren der Märchenbaronesse als Vorlage zu einem nimmer fertig werdenden Drehbuch für einen nimmer zu realisierenden Film, wo sich Timmerberg als kundiger Orientexperte zu erkennen gibt, wobei er sich allerdings in seiner Selbstverliebtheit bisweilen in den Palästen der orientalischen Herrscher verliert; anders gesagt 'versackt'.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Thiemeyer am 25. Juli 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Aber nicht nur das.
Helge Timmerberg, Jahrgang 1952, wohnhaft in Wien, St. Gallen und Marrakesch, ist Journalist und bekannt für seine zahlreichen Reisereportagen, u.a. für “Stern” und “Die Zeit”.

In seinem neuesten Roman erzählt er von seinem Jahrzehnte währenden Versuch, sich der “deutschen Märchenbaronin”, Elsa Sophia von Kamphoevener, anzunähern und ihre Geschichte zu einem Drehbuch für einen Film umzufunktionieren. Ein Plan, der – man darf es verraten – auf hohem Niveau scheitert. Zu komplex ist das Vorhaben, zu undurchschaubar die Figur. Die Baronin, (1878 – 1963), wuchs in Konstantinopel als Tochter eines deutschen Marschalls auf, der als Delegierter am osmanischen Hof war. Bereits als junge Frau soll sie in Männerkleidern Karawanen durch Anatolien begleitet und an deren Feuern den Märchenerzählern gelauscht haben. Später wurde sie für ihre Sammlungen orientalischer Märchen berühmt. Doch man sagt ihr eine gewisse Nähe zur NSDAP nach, was letztlich dazu führte, dass aus dem geplanten Film nichts wurde. Zum Glück möchte man sagen, denn was jetzt in Form dieses Buchs veröffentlicht wurde, ist ungleich interessanter.

Auf der Suche nach der Kunst des Geschichtenerzählens wird bei Timmerberg die eigene Biografie zu einer Reise, die zwischen Ägypten, Marrakesch, Istanbul und Nevada hin und her pendelt, ohne jemals wirklich anzukommen. Er verwebt Biographisches, Autobiographisches, Erfundenes, Erlebtes und Erdichtetes zusammen mit einer Prise Weltanschauung, jede Menge Abenteuerlust, Liebe, Drogen und balkenbiegendem Humor zu einem Konglomerat, das nur schwer fassbar ist.
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