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Die Mädchenwiese: Thriller
 
 

Die Mädchenwiese: Thriller [Kindle Edition]

Martin Krist
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

Über den Autor

Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Autors Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften und lebt seit 1998 als Schriftsteller in Berlin.
www.martin-krist.de

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1450 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 414 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3548283535
  • Verlag: Ullstein eBooks (10. August 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007667GTO
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (162 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #2.197 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber mit anstrengenden Protagonisten 10. August 2012
Von Sarah O. TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Die Mädchenwiese" von Martin Krist ist ein wirklich spannender deutscher Thriller, der mir mit einigen Abstrichen sehr gut gefallen hat. Dazu aber später, erstmal zum Inhalt:

In dem kleinen Dorf Finkenwerda in der Nähe von Berlin verschwindet Lisa, ein 16jähriges Mädchen. Ihre alleinerziehende, ohnehin schon gestresste Mutter Laura ist außer sich vor Sorge, ihr kleiner Bruder Sam ebenfalls. Zunächst deutet alles darauf hin, dass die unglückliche, rebellische Tochter einfach nur weggelaufen ist, doch Laura lässt nicht locker und veranlasst ihren Schwager Frank, der Polizist ist, zu einer groß angelegten Suchaktion - zunächst ohne Erfolg. Doch der Kneipenbetreiber des Dorfes, Alex Lindner wird unruhig, denn bis vor drei Jahren hatte er selbst noch als Polizist gearbeitet und die "Bestie" gejagt, die junge Frauen auf scheußliche Art ermordete, und dabei einen Fehler gemacht...

Der Prolog von "Die Mädchenwiese" beginnt mit einer von gefühlt unzähligen Perspektiven. Berta, eine ältere Frau, die im Dorf aufgrund ihrer zurückgezogenen Lebensweise auch als "Hexe" bezeichnet wird, vergräbt auf einer Wiese eine Mädchenleiche, wie es ihr von einer Stimme in ihrem Kopf befohlen wird. Kurz darauf begegnet sie auf der Straße Lisa und ihrem Bruder Sam und die Stimme in ihrem Kopf verkündet Unheilvolles. Was die alte Dame mit dem grausigen Morden verbindet berichtet sie anschließend über die gesamte Länge des Romans selbst. In jedem zweiten Kapitel erzählt sie in der Ich-Perspektive, an zunächst unbekannte Zuhörer gewandt, von den schlimmen Ereignissen ihres Lebens, beginnend mit ihrer Kindheit. Schon diese Geschichte aus der Vergangenheit, die als Hintergrund zu den aktuellen Fällen der verschwundenen Mädchen dient, ist nichts für schwache Nerven. Missbrauch und Gewalt beherrschen diese Kapitel.

Die restlichen Kapitel werden aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt. Hier beginnt für mich die erste Schwachstelle des Romans. Die Abschnitte der einzelnen Protagonisten sind alle recht kurz und enden in der Regel auf ihrem Spannungshöhepunkt. Anschließend wird - von einer Leerzeile abgesehen ohne erkennbare Trennung - auf den nächsten Protagonisten gewechselt. Selbst im Prolog finden sich schon solche Sprünge. Durch das aprubte Ende eines jeden Abschnitts bleibt die Spannung natürlich hoch und fesselt den Leser an das Buch, durch den schnellen Wechsel auf einen neuen Protagonisten verwirrt es allerdings auch manchmal, zumal das Abschnittsende häufig mit dem Seitenende übereinstimmt und dann nicht einmal mehr eine Leerzeile den plötzlichen Sprung ankündigt. Die Vielzahl der Protagonisten wirkte daher auf mich ein wenig ungeordnet und leider erfährt man durch die kurzen Abschnitte über jeden einzelnen immer nur recht wenig.

Außerdem bin ich sehr zwiegespalten, was die einzelnen Protagonisten im Speziellen angeht. Einige fand ich gut gelungen, besonders die Perspektive der alten Berta und später auch die Sicht des entführten Mädchens, aber einige andere raubten mir in ihrer verhersehbaren Dummheit den letzten Nerv. Es ist ein wiederkehrendes Motiv in "Die Mädchenwiese", dass einige, darunter selbst der ermittelnde Polizist, niemanden ernst nehmen und stattdessen jedem, der etwas zu sagen hat, beinahe hysterisch über den Mund fahren. Diese Art, die Informationsbeschaffung und somit auch den Ermittlungsfortschritt hinauszuzögern, mag für andere Leser spannend sein, für mich funktioniert das einfach nicht. Es lässt die Figuren irrational und dumm wirken, den Handlungsverlauf in die Länge gezogen und plump.

Würden sie Figuren wenigstens aus ihrem Fehlverhalten lernen und sich in der nächsten, ähnlichen Situation anders verhalten, sodass man von einer Entwicklung sprechen könnte, wäre ich zufrieden gewesen, aber dem ist nicht so. Tatsächlich ist die nervtötende Angewohnheit nicht zuzuhören in diesem Buch schon fast Routine und nicht einmal die falschen Fährten konnten dadurch punkten. Ich weiß doch durch die anderen Perspektiven längst, dass sich hier jemand verrannt hat, und die Vehemenz, mit der einige Figuren dann weiter "rennen", veranlasste mich nur noch zum genervten Augenrollen - und zu sonst nichts.

Am wenigsten anfangen konnte ich dabei mit der Figur "Sam", dem kleinen Bruder der vermissten Lisa. Ich weiß nicht, ob er vielleicht unschuldig und süß wirken sollte, und ich fühle mich fast schlecht, zu sagen, dass ich einen 8jährigen Jungen einfach nur grässlich fand, aber so war es. Ein ständig weinendes, überhaupt nicht lernfähiges Häufchen Selbstmitleid, das - als würde man ununterbrochen auf "repeat" drücken - immer wieder die gleichen Dummheiten abspult. Kein Wunder, dass Mutter und Schwester von ihm völlig genervt sind, ich war es schon nach wenigen Seiten auch. Leider fand ich diesen Charakter einfach nur überzogen.

Den Schreibstil des Autors und, abgesehen von den etwas unglücklich gekennzeichneten Perspektivwechseln, auch den Aufbau des Romans möchte ich dagegen noch einmal lobend erwähnen. Die Spannung ist nach einer etwas flacheren Einleitungsphase durchgehend sehr hoch, der Thriller ist gut durchdacht, hat eine mitreißende und stimmige Hintergrundgeschichte und verursacht wirklich Gänsehaut. Auch wenn ich von manchmal vom Ablauf der Handlung und einigen Protagonisten richtig genervt war, klebte das Buch förmlich an meinen Händen und, während ich andere Bücher bei so viel entnervtem Augenrollen wahrscheinlich schon längst in die Ecke geschmissen hätte, konnte ich dieses hier einfach nicht weglegen. Dazu kommt auch noch die düstere, gelungene Covergestaltung die das Bild eines weitestgehend gelungenen Thrillers abrundet.

Fazit: Ja, "Die Mädchenwiese" ist ein gut geschriebener, mitreißender Thriller und sicher nichts für schwache Nerven. Aber obwohl ich durch die Seiten nur so geflogen bin und es nicht aus der Hand legen konnte, kann ich aufgrund des etwas konstruierten Handlungsverlaufes und der teilweise etwas unausgegorenen Charaktere keine volle Punktzahl vergeben. Ich schwanke daher zwischen 3 und 4 Sternen, komme aber zu dem Schluss, dass dieser Thriller doch zu spannend ist, um "nur" mittelmäßig zu sein und gebe daher knappe 4 Sterne.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Harter Tobak 26. Dezember 2012
Format:Taschenbuch
*** Klappentext ***
Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als er das grausam ermordete Mädchen sieht, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

*** Meine Meinung ***
Der Klappentext liest sich klasse und so war ich sehr neugierig auf das Buch. Der Einstieg fiel mir sehr schwer, weil zwischen unterschiedlichen Personen flott hin und her gehüpft wird und ich finde 5 Handlungs- bzw. Erzählstränge schon happig. Die 5 Erzählstränge werden zwar sehr geschickt mit einander verwoben und im Laufe des Buches fügen sich die Teile wie bei einem Puzzle zu einem Ganzen zusammen. Das hat Krist sehr gut hin bekommen und das Bild ist am Ende abgerundet. Die Figuren sind lebensnah dargestellt und die Schreibweise ist flüssig und locker-leicht zu lesen. Dieser Lesefluss wurde bei mir aber leider durch die sehr detailgetreue Beschreibung der Tat und der Folterungen gestört. Mir wurde fast schlecht, als ich das las. Kann sein, dass ich zartbesaitet bin, aber das war mir eindeutig zu viel. Aufgrund der Startschwierigkeiten und der krassen Beschreibungen, gibt es von mir nur 2 Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Seite 2. November 2012
Von Fanti2412
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Zum Inhalt:
Schauplatz der Geschichte ist ein kleiner Ort im Spreewald.
Die 16-jährige Lisa verschwindet spurlos und man vermutet, dass sie einfach ausgerissen ist oder mit ihrem Freund durchgebrannt, wie das bei Teenagern ja vorkommt. Nur ihr kleiner Bruder Sam glaubt nicht daran, denn sie hatte ihm doch versprochen, zurückzukommen. Sam macht sich auf die Suche, aber ihm will niemand zuhören.
Laura, Lisas Mutter, ist mit ihrem Leben mit den beiden Kindern ohnehin schon überfordert, weil ihr Mann sie und die Kinder verlassen hat. Doch sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass Lisa gefunden wird und bittet ihren Bruder, der Polizist ist, um Hilfe. Eine große Suchaktion läuft an.

Alex Lindner, ein ehemaliger Polizist, der jetzt eine Gaststätte in dem kleinen Ort betreibt, kümmert sich um Laura und möchte helfen, Lisa zu finden.
Er hat einen schrecklichen Verdacht, der auf einem Fall von vor 3 Jahren beruht und der ihn seinen Job als Polizist gekostet hat.
Und dann ist da noch diese alte Frau, die im Ort auch als "Hexe" bezeichnet wird. Sie verlässt nur abends ihr Haus und benimmt sich sehr merkwürdig. Das erste Mal erlebt man sie im Prolog, in dem sie ein totes Mädchen auf einer Wiese mit Zweigen bedeckt. Kennt sie den Mörder?

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten erzählt. Wir erleben Laura, Lisas Mutter, in ihrer Verzweiflung bei der Suche nach ihrer Tochter. Dann ist da Sam, der kleine Bruder, der seine Schwester sucht und einige Details herausfindet, aber dem niemand zuhören will.
Auch Alex, der ehemalige Polizist erzählt seine Geschichte und dann erleben wir Lisa, die berichtet, was ihr zugestoßen ist.
Außerdem erfahren wir in Rückblenden die Lebensgeschichte von Berta, beginnend in ihrer Kindheit und Jugend. Ihr Leben ist geprägt von Mißhandlungen und Leid.
Dieser Erzählstrang hat mich anfangs ein bisschen verwirrt.
Es dauert bis etwa in die Hälfte des Buches, bis man die Zusammenhänge erkennt.
Die einzelnen Abschnitte sind oft recht kurz gehalten und enden immer auf einem Höhepunkt, was die Spannung der Geschichte immer hoch hält. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil ich natürlich erfahren wollte, wie es mit der jeweiligen Person weiter geht. Die einzelnen Handlungsstränge verknüpfen sich dann immer mehr miteinander, ohne die Spannung zu reduzieren.
Der Schreibstil des Autors ist schön, flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte in unterschiedliche Handlungsstränge aufzuteilen, hat mich anfangs verwirrt, doch später sehr begeistert und gefesselt. Die Figuren sind facettenreich und realistisch angelegt und man kann sich gut in sie hineinversetzen.
Die Story ist intelligent aufgebaut, mitreißend und sicher nichts für schwache Nerven.
Dieser Krimi hat mich wirklich begeistert und ich spreche eine ausdrückliche Leseempfehlung aus.

Fazit: 5 von 5 Sternen

© fanti2412.blogspot.de
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen spannende Lektüre!
Spannend, teilweise jedoch unrealistisch und verwirrend, jedoch als "Einstiegsdroge" in die E-Book Literatur grundsätzlich okay,
ist den Preis jedoch wert!
Vor 2 Tagen von Gerd Grünauer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Mädchenwiese
Dieses Buch kann ich sehr empfehlen, auch wenn es nicht gerade für schwache Nerven gedacht ist. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von C. Voigt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Einfach spannend
Ich habe lange keinen wirklich spannenden Krimi mehr gelesen, der mehr als nur Einschlaflektüre war. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mona Hansen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wow
Vom ersten bis zum letzten Moment packend erzählt.... konnte das Buch kaum aus der Hand legen
Weil man wissen will wie es ausgeht
Vor 1 Monat von Stefanie Eberle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Superspannend!
Einer der besten Psychothriller der letzten Jahre. Ich möchte die Story hier nicht wiederholen und auseinanderpflücken, das haben schon andere getan. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lilo Winter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super spannend
Ich habe lange kein so spannendes Buch mehr gelesen, es sind leider auch nachts ein paar stunden drauf gegangen. Für den Preis unschlagbar.
Vor 2 Monaten von Rene Tambour veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Favoritennähe
Den Inhalt überspringe ich, steht ja überall.

Für mich ist die Mädchenwiese ein sehr herausragendes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von gabriele11 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wer Krimis liebt, für den ist dieses Buch ein MUSS!!!!
Ich habe mir dieses Buch eigentlich nur gekauft, da es für einen "Sonderpreis von 4,49 €" erhältlich gewesen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Jenny Peter veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Fitzek, Dorn, Strobel - hier kommt Krist
***Inhalt***
Alex Lindner hat vor Jahren seinen Job bei der Kripo aufgegeben und lebt seit dem zurückgezogen in der Provinz. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Julia Mohr veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Richtig spannender Thriller!
Zum Inhalt:
Die 16-Jährige Lisa ist verschwunden. Ihr kleiner Bruder macht sich wahnsinnige Sorgen, hat er seine Schwester doch als Letzter gesehen, bevor sie verschwand. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Caro1893 veröffentlicht
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