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Die Mädchen von Zimmer 28: Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt
 
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Die Mädchen von Zimmer 28: Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt [Gebundene Ausgabe]

Hannelore Brenner-Wonschick
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Droemer; Auflage: 1 (18. März 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426273314
  • ISBN-13: 978-3426273319
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.584 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Gegen Vergessen – für Demokratie, Juni 2004

„How to teach the Holocaust“ – dies ist nicht nur die Frage, die Yad Vashem seit 1996, nach der ersten pädagogischen Konferenz, alljährlich mit zahlreichen Seminaren und Workshops zu beantworten versucht. [...]Das heißt aber auch, Pädagogen, aber nicht nur deutsche, sehen sich mit der Aufgabe konfrontiert, in die historische Vermittlung ethische Werte zu integrieren, d.h. Begriffe wie „Menschenwürde“, „persönliche Verantwortung“ gegen blinden Gehorsam, Obrigkeitsdenken und Intoleranz mit den Konsequenzen Verfolgung, Gewalt und Vernichtung zu klären. Angesichts der immer wieder überwältigenden Fülle an Tatsachen, die jene NS-Diktatur über die Menschen brachte, mag mancher sich gelegentlich nahezu ohnmächtig fühlen, wie dieses Thema aufzugreifen und zu entschlüsseln sei. Mit Hannelore Brenner-Wonschicks kürzlich erschienenem Werk „Die Mädchen von Zimmer 28“ liegt ein Buch vor, das dieser Ohnmacht aufhelfen kann. [...] Dieses Buch dient – zu einem begrenzten, aber konkreten Teil – der gemeinsamen Erinnerung und des Lernens „How – for example – to teach the Holocaust“.

Kurzbeschreibung

»Ich war in Theresienstadt achtzehn Monate. Im Leben eines Erwachsenen ist das nicht viel. Im Leben eines Kindes, das eben zwölf Jahre alt geworden ist, ist es fast eine Ewigkeit.« Eva Landová 1942 bis 1944, ein Mädchenheim in Theresienstadt. Ein Zimmer, dreißig Quadratmeter für dreißig Kinder, Häftlinge aus dem »Protektorat Böhmen und Mähren«. Zwölf bis vierzehn Jahre alt waren sie, als sich ihre Wege im Zimmer 28 kreuzten. Immer wieder mussten einige von ihnen antreten zum gefürchteten Transport nach Osten, und andere nahmen ihren Platz im Zimmer 28 ein. Insgesamt waren dort sechzig jüdische Mädchen, eine auf Treue und Freundschaft eingeschworene Gemeinschaft. Fünfzehn von ihnen überlebten, zehn treffen sich noch heute einmal im Jahr. Hannelore Brenner-Wonschick erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zugleich eine Chronik des Ghettos und der Aufführungen von Hans Krásas Kinderoper Brundibár in Theresienstadt ist. Den täglichen Tod vor Augen, probten die Mädchen für diese Oper, lernten Walzer tanzen und sangen. Ein zutiefst berührender Bericht von der Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Historisches, das unter die Haut geht, 20. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Mädchen von Zimmer 28: Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt (Gebundene Ausgabe)
Das Buch erzählt einen Ausschnitt aus dem Leben in Theresienstadt, aus der Sicht von ein paar Mädchen aus dem dort angesiedelten Kinderheim, die überlebt haben und sich heute - obwohl in alle Teile der Welt verstreut - regelmäßig treffen.
Bereits beim Lesen der Buchklappen und beim Überfliegen der Abbildungen wird dem Leser das Ausmaß der Geschehnisse in den 40er Jahren wieder deutlich bewusst und es stellt sich ein wehmütiges Gefühl ein. Das Tagebuch eines der Mädchen von Zimmer 28 dokumentiert den Alltag im Mädchenheim und lässt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Kinder zu. Die einzelnen Lebensgeschichten der überlebenden Mädchen lassen ansatzweise das Ausmaß der Genozide erahnen und berühren den Leser bis ins Innerste. Die abgebildeten Fotografien der überlebenden Mädchen sowohl im Kindheitsalter als auch im weit vorgerückten Alter fördern eine Identifikation des Lesers mit ihnen.
Die Autorin schreibt bedient sich einer leicht verständlichen Ausdrucksweise und bringt ihre Gefühle in die Geschichte dieser Mädchen voll ein. Dies ist kein emotionsloser Tatsachenbericht, sondern eine Reise in die Vergangenheit, die den Leser erschauern lässt. Obwohl es eine Dokumentation ist und auch geschichtliche Fakten angeführt sind, wird dieses Buch nie langweilig oder wissenschaftlich; immer stehen die Menschen und ihre Erlebnisse und Gefühle im Vordergrund.
Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit dem Thema des Nationalsozialismus und vor allem seiner Auswirkung auf die Menschen auseinandersetzen wollen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vergangenheit und Gegewatr gleichzeitig, 7. Juni 2007
Von 
N., Tanja "Schlumpf" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mädchen von Zimmer 28: Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt (Gebundene Ausgabe)
Für mich persönlich ist dies ein Buch dass so mancher in der heutigen Zeit lesen sollte. Auch ich habe weder die Kriegsjahre noch die Nachkriegswirren erleben müssen, und dafür bin ich auch sehr dankbar. Aber in diesem Buch schildern Mädchen zwischen zwölf und vierzehn Jahren, vor allem jedoch die Eintragungen aus dem Tagebuch der Helga Pollak, ein Leben in dieser Zeit. Zum Inhalt: Das Zimmer 28 in Theresienstadt, dreißig Quadratmeter für dreißig Kinder, Häftlinge aus dem "Protektorat Böhmen und Mähren". Zwölf bis vierzehn Jahre alt waren sie, als sich ihre Wege in diesem Zimmer kreuzten. Immer wieder mussten einige von ihnen antreten zum gefürchteten Transport nach Osten, und andere nahmen ihren Platz ein. Insgesamt waren dort sechzig jüdische Mädchen, eine auf Treue und Freundschaft eingeschworene Gemeinschaft. Mädchen, welche im " normalen " Leben nie zusammen gekommen wären - sei es aus Standesunterschieden oder anhand der Erziehung, - werden Freundinnen und gehen einen gemeinsamen, sehr schweren Weg. Eine Gemeinschaft, in der die Identität der eigenen Person bestehen bleibt, jedoch auch gleichzeitig die Identität aller Mädchen in diesem Zimmer wird. Mit ihren eigenen Regeln und ihrer gemeinsamen Fahne und Kleidung und dem unbändigen Willen sich nach dem Krieg wieder in Prag gemeinsam zu treffen. Die Mädchen leben in einer, von der Welt isolierten " Stadt " unter unmenschlichen Bedingungen, zum Teil getrennt von fast allem was ihnen lieb und teuer ist. Und doch schaffte es diese Gemeinschaft, Kinder und Erwachsene sich einer relativ normale Welt aufzubauen, trotz all des Grauens um sie herum. Es entstehen Musikabende, Feierlichkeiten und " kulinarische " Genüsse (auch wenn diese meist nur Ironischerweise in der Fantasie mit den vorhanden Lebensmitteln ausgefüllt werden. Es entsteht die wunderbare Kinderoper " Brundibar", bei deren Vorbereitung und Aufführung nicht nur die Kinder und Lagerinsassen ihr Leid zum Teil vergessen können. Aber das sind nur die " Sonnenseiten " einer menschenunwürdigen Inkasanierung und sollen den Rest der Welt beruhigen. Das hierbei fast die ganze Elite der wirklich wunderbaren jüdischen, polnischen, ....... Künstler und Gelehrten dieser Zeit ums Leben kommt wird auf den ersten Blick zwar klar, aber realisieren kann man es nicht immer ( vielleicht will man es auch nicht - auch in unsrer Zeit). Das Buch zeichnet sich vielmehr durch die Opferbereitschaft und die Liebe zum Leben, der Natur, dem Mitmenschen oder einfach gesagt zu allem was Gott erschaffen hat aus. Plötzlich steht der Leser jedoch wieder vor der schrecklichen Realität dass es sich hier um einen autentischen Augenzeugenbericht auch der dunklen Zeit der Menschheit handelt. Fünfzehn von dieser wunderbaren, kämpferischen Mädchen, welche man prosaisch auch als " Amazonen " der Neuzeit bezeichnen kann, überlebten diese furchtbare Zeit - mit Transporten nach Auschwitz, Birkenau..... und Todesmärschen zehn davon treffen sich treffen sich noch heute einmal im Jahr. Einige der Frauen kämpfen noch heute - gegen Ungerechtigkeit, Vergessen und Hass! Hannelore Brenner-Wonschick erzählt die Geschichte dieser Mädchen, die zugleich eine Chronik des Ghettos und der Aufführungen von Hans Krasas Kinderoper Brundibar in Theresienstadt ist. Den täglichen Tod vor Augen, probten die Mädchen für diese Oper, lernten Walzer tanzen und sangen. Ein zutiefst berührender Bericht von der Menschlichkeit in unmenschlicher Zeit. Ich persönlich muss zugeben, dass ich bei der Lektüre dieses Buches mehr als ein man weinen musste. Aber gleichzeitig ist es in meinen Augen ein Buch dessen Inhalt auch oder besonders in der heutigen aufrütteln und wecken sollte und kann. Es ist für mich kein Buch der Vergangenheitsbewältigung, sondern ein Buch der Verständigung, des Nachdenkens und der Bereitschaft jeden Menschen zu akzeptieren, verstehen und sich gemeinsam auf einen Nenner zueinigen und nie aufzugeben!!!!!!!!!!!!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Schockierend, 14. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Mädchen von Zimmer 28: Freundschaft, Hoffnung und Überleben in Theresienstadt (Gebundene Ausgabe)
Es ist ein Buch das mich stark beeindruckt hat und niemand kann die grausame Zeit so eindrucksvoll schildern wie Zeitzeugen.
Das ganze Buch ist sehr empfehlenswert und überzeugend.
Ein für mich sehr aktuelles Thema und man kann nicht genug darüber erfahren, zumal ich mir auch ein leider bedrückendes Bild von Ausschwitz machen konnte und auch in Prag einige gemalte Bilder der Kinder aus Theresienstadt in einer Synagoge dort gesehen habe. Bei dem Anblick der Brundibarbilder lief es mir kalt den Rücken runter.
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