Nach dem wirklichen guten Film "Der Tunnel" war ich gespannt auf die nächste Eigenproduktion der "Privaten". Ich hätte mir leiber ein gutes Buch kaufen sollen, der Film ist eine hohles Fass, von außen schön lackiert, nur leider ohne Inhalt.
der Plot ist simpel. Frau allein zu Haus, mann vermisst. Schneidiger US Offizier taucht auf, rettet die Welt, Frau verliebt sich in Us Offizier, eigener Mann kehrt heim, Seelenschmerz, Tränen, Schluss. Das Übliche.
Also vergessen wir die unglaubwürdige Rosamunde-Pilcher-Handlung und wenden uns der Ausstattung zu. Okay, auch Durchschnitt. Kann der Film denn anders Punkten? Tricktechnik! Klar! Also darauf konzentriert (beim ersten Ansehen muss ich die tollen Tricks übersehen haben). Nee, Fehlanzeige. Grottenschlechte Computertricks, die bei amnchen PC-Spielen besser aussehen. Oh Mann.
Von der Historie will ich gar nicht reden. Kein Wort über die Briten, die die größten Opfer brachten und die wildesten Einfälle, um die Stadt zu versorgen (u.a. sind ehemalige U-Boot-Jagdflugzuege vom Typ Sunderland auf den Seen und Flüssen gelandet, und Hunderte ehemaliger Bomberpiloten, die 3 Jahre zuvor noch Bomben auf Berlin abwarfen, meldeten sich freiwillig als Transpoprtflieger). Alles keine Erwähnung wert? Haben die Amis den Kalten-Krieg alleine gewonnen?
Der Film rasiert in seiner Oberflächlichkeit und auch Lächerlichkeit haarscharf an Geschichtsfälschung vorbei.
2 Sterne bekommt er, weil er als Unterhaltungsfilm (mehr ist er nicht) Otto-Normalzuschauer vielleicht unterhalten kann. Ich habe mich geärgert.