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Die Logik der Sorge: Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien (edition unseld) [Taschenbuch]

Bernard Stiegler , Susanne Baghestani
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. April 2008 edition unseld
Seit der Aufklärung gilt das Idealbild vom mündigen Individuum, das Verantwortung für sein Handeln trägt. Durch die Übermacht der neuen Medien und den globalen Kapitalismus wird jedoch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, systematisch zerstört. Auch Erwachsene sind tatsächlich keine mündigen Individuen, sondern verharren in einem Zustand der Unreife, der es ihnen unmöglich macht, die jüngere Generation zu Verantwortungsbewußtsein zu erziehen. Ein Generationenvertrag wird aufgelöst und das Leben auf das Lustprinzip, die bloße Gegenwart, reduziert, somit wird Vergangenheit ausgelöscht und eine Zukunft nach den Idealen der Aufklärung aussichtslos. Die Folgen sind eine Infantilisierung der Gesellschaft, strukturelle Verantwortungslosigkeit und eine durch manipulative Medien verursachte gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeitsstörung. Bernard Stieglers Hauptinteresse gilt dem Zusammenhang von Kultur und Technik und den Veränderungen der Gesellschaft durch Medien und Digitalisierung. Der Autor klagt die Medien an, die in ihrer Funktion als "Psychotechnologien" ein triebgesteuertes Publikum heranzüchten, das nicht mehr Sorge tragen kann und soll – Sorge um das Selbst, die Familie, die Umwelt und auch die Sorge, wie sie sich in der mündigen Kritikfähigkeit äußert. Marketing wird zum alleinigen Instrument der Sozialkontrolle, die Telekratie ersetzt die Demokratie.

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Bernard Stiegler, geboren 1952, Leiter der Abteilung »Kulturelle Entwicklung« im Centre Georges Pompidou. Zuvor wissenschaftlicher Leiter am Collège international de philosophie, Professor an der Technischen Universität von Compiègne (UTC) in Paris und am Nationalen Institut für Audiovisuelles INA, Direktor des IRCAM (Institut für Akustik- und Musikforschung). Begründer der Ars-Industrialis-Konferenzen, die sich mit dem Einfluß neuer Technologien auf die Gesellschaft beschäftigen. Stiegler hat öffentlich bekanntgegeben, daß er von 1978 bis 1983 wegen bewaffneten Raubüberfalls im Gefängnis saß.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
55 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Warum ich dieses Buch trotzdem empfehle ... 31. Juli 2008
Format:Taschenbuch
Bernard Stiegler hat ein Buch geschriben ' ein wichtiges Buch. Und doch bleibt die Frage: Für wen? Die Leute, die es lesen müßten, wird es wohl kaum erreichen. Und das liegt nicht am Thema: Inhaltlich geht es um die geistige Regression des aufgeklärten Bürgers zum triebgesteuerten Konsumenten durch die Verwendung moderner Psychotechniken von Seiten der Medienkonzerne. Dieses Thema ist seit Heinrich Böll ziemlich aus dem Fokus der Öffentlichkeit verschwunden. Statt dessen engagiert sich der denkende Mensch der Postmoderne für oder gegen Atomkraft, Umweltschutz, Sterbehilfe, Nanotechnologie - um nur einige zu nennen. Aber kaum einen interessiert, wie die Wirtschaft die Wirkung des Bildungssystem aushebelt und die Autorität der Erziehungsberechtigten untergräbt ' also einen Großangriff auf unsere Gehirne startet ' und damit gleichzeitig die Demokratie in Gefahr bringt. Wie gesagt: Ein heißes Thema! Und doch hat Herr Stiegler alles dafür getan, daß das Buch möglichst wenige Leser findet. Einstein hat einmal gesagt, man solle eine Sache so einfach wie möglich darstellen, aber auch nicht einfacher. Statt dessen wählt er den entgegengesetzten Weg und fährt in einer komplizierten Sprache alles auf, was die europäische Geistesgeschichte so hergibt, von Platon über Freud bis Focault und Derrida. Das Kant ausführlich zitiert wird, wenn es um die Rettung der Aufklärung geht, erwartet man. Doch das Schwelgen in der Antike erscheint in diesem Zusammenhang nicht wirklich angebracht. Und um den an Anglizismen gewöhnten deutschen Leser gleich doppelt zu verprellen, wird tief in die Kiste griechischer und lateinischer Wortschöpfungen gegriffen. Lesen Sie weiter... ›
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von GK
Format:Taschenbuch
Der Originaltitel war "Prendre soin. De la jeunesse et des générations". (Deutschen Verlage gehen mit ausländischen Buchtiteln oft recht eigenwillig um.) Aus dem Original finden sich die ersten sechs Kapitel ins Deutsche übersetzt in diesem Buch wieder. Es geht um die Vermeidung von Verantwortung für und die Sorge um Unmündige. So kann man sie als Konsumenten besser in der Griff bekommen.

Der Verfasser entmündigt die Menschen der jungen Generation nicht, sondern respektiert sie gerade in ihrer Unmündigkeit. Sie haben nämlich Anspruch auf Sorge. Stattdessen wird heute Unmündigkeit zur Ressource für Geschäfte. Eigentlich Strafunmündige Täter zunehmend nach Erwachsenenstrafrecht zu behandeln ist ein Teil unseres Versagens gegenüber jungen Menschen. Bernard Stiegler ist nicht nur professoraler Philosoph, sondern blickt auch als Praktiker auf eigene Erfahrung zurück: Auf seine 5 Jahre Haft als junger Erwachsener wegen bewaffneten Raubüberfalls weist er offen hin.

Noch eine Nebenbemerkung: Waren bei Vergil z.B. die zur bösen Tat verleitenden Sorgen der Hunger, der Mangel, die Not und der Tod, so suchten bei Goethe "vier graue Weiber" den alten Faust heim: Mangel, Schuld, Sorge und Not. Die Sorge selbst erhielt hier also Gesicht. Und von den Vieren drang nur noch die Sorge zu dem erfolgreichen Unternehmer durch, der keinen Mangel, keine Schuld und keine Not mehr kannte - und auch den Tod verkannte. Auf der Suche nach Hebeln zur Bewegung von auch die politische und geistige Führung zunehmend beeinflussenden Wirtschaftsführern ist die "Sorge" und ihre Logik sicherlich eine nähere Betrachtung wert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgens "Bücher" TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Verliert die Menschheit ihre Dichter und Denker und begibt man sich in eine unfreiwillige Abhängigkeit eines weltumspannenden Mediums?
Von wenigen gesteuert, werden die Auswirkungen der Medien im weiterten Sinne weder von der Politik, noch von den Bürgern ausreichend kontrolliert.
Inhaltlich sehr konzentriert und fachlich fundiert und treffend analysiert der Autor mit Gedanken von Freud, Kant, Platon, Foucault unsere Medienkultur und die Auswirkungen.
Der autor schildert die wichtige Sozialisierung der Kinder, im Alter von 1-5 Jahren und zeigt wie diese Zeit den Menschen dann für sein späteres Leben entscheidend prägt. Früher erfolgte eine Wertevermittlung durch vorleben der Werte. Heute haben die Kinder, zum überwiegenden Teil, einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer, der sie beschäftigt, da die berufstätigen Eltern meist überlastet sind und weniger Zeit für die Kinder haben. Aufmerksamkeitsdefzit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS)sieht der Autor z.B. als Hauptursache des Fernsehkonsums im Kindesalter an.
Der Autor zeigt wenn sich die Menschen immer mehr von Kino, Fernsehen und dem Internet ablenken lassen. So wird über die Jahre die geistige Selbständigkeit in einen reinen geistigen Konsum von Unterhaltung umgemünzt und die eigene analytische Denkfähigkeit wird radikal reduziert!
Die Medien erhalten so tagtäglich einen unglaublichen Einfluß auf unser Denken. Ganz bewußt zielt die Wirtschaft über die Medien auf die Kinder, um sich diese auch für die Zukunft als Zielgruppe zu bewahren.
Die Medien gerieren darüber hinaus z.B. Bedürfnisse die gar nicht bestehen und nutzen dabei alle psychologischen Tricks um bestimmte Produkte zu vermarkten.
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