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Die Lincoln-Maschine Roman
  
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Die Lincoln-Maschine Roman [Unbekannter Einband]


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: München : Heyne 2007 (1. Januar 2007)
  • ISBN-10: 3453522702
  • ISBN-13: 978-3453522701
  • ASIN: B002CEADO0
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Philip K. Dick
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von chrisp
Format:Taschenbuch
Die Orgel- und Klavierfabrik von Louis Rosen und Maury Rock steuert auf den finanziellen Ruin zu. Die Herstellung von künstlichen Menschen, den Simulacra, soll dem Familienbetrieb wieder mehr Geld in die Kasse spülen. Der erste Prototyp, Edwin Stanton (der ehemalige Kriegsminister Abraham Lincoln's), erweckt das Interesse des Großindustriellen Sam Barrows, der beabsichtigt den Mond, zu "Werbezwecken", mit Simulacra zu besiedeln. Der Bau der "Lincoln-Maschine", mit dem Gedächtnis und der Menschenkenntnis, wie auch den Macken des Original-Präsidenten, überzeugt dann in ihrer Funktionalität endgültig.

Ich muss zugeben, das ich doch sehr enttäuscht bin.
Nicht nur wurde dieser Roman sehr ungenau und fast falsch umschrieben und betitelt - nein - Philip K. Dick beendet diesen Roman mit einem vollkommen anderen Schwerpunkt, als mit dem er begonnen hat. So drehen sich die ersten Seiten noch um den Entschluss, in eine Massenproduktion der Simulacra, im familiärem Betrieb, überzugehen, sowie um die schizophrene Pris Frauenzimmer. Im weiteren Verlauf steht dann mehr der Streit um das Vorrecht, die künstlichen Menschen bauen zu dürfen im Mittelpunkt und ob man mit jenen nicht den Bürgerkrieg nachstellen könne, bald darauf liest man nur noch vom Liebeskummer Louis Rosen's und am Ende schließlich die ....
Kurz und knapp: Es werden einem zahlreiche (gute) Ansätze vor die Füße geworfen, denen aber schon nach wenigen Seiten überhaupt keine Aufmerksamkeit mehr gewidmet werden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der oft "abgehakte" erzählerische Stil, besonders der der zahlreichen Dialoge eigentlich aller Figuren. Bei meinen bisherigen Büchern dieses Autoren, war es geradezu ein Genuss, über die Mischung aus zwischenmenschlichen Beziehungen, mit leichten Science-Fiction-Akzenten hinwegzufliegen. In diese Geschichte konnte ich mich, trotz dieser gewohnten Kombination, nur sehr schwer einlesen.

Vielleicht war es auch die Absicht Dick's, eine solch zwiespältige, weniger verständliche und auch unvollständige Geschichte zu erzählen, um den Leser am Ende ratlos und verwirrt zurückzulassen.
Möglicherweise gingen ihm in den Siebzigern aber auch einfach langsam die Ideen aus.

Das Nachwort von Tim Powers gibt darauf vielleicht eine Antwort. So erfährt der Leser darin, das dieser Roman einmal ein Kapitel mehr umfasste, in dem ein alternatives Ende die Handlungsstränge zusammenführen und die Geschichte zu einem "vernünftigen Ende" bringen sollte.

Fazit:
Die Story selber ist genauso gespalten wie ihre enthaltenen Charaktere.
Als Einstiegs-Roman möchte und kann ich diesen nicht empfehlen. Dann doch lieber "Zeit aus den Fugen" lesen, um langsam in die Dick'sche Welt einzutauchen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von beatnoir
Format:Taschenbuch
Auch DIE LINCOLN MASCHINE besitzt viele typische Elemente eines guten Philip K. Dick Romans: Zukunftsszenarien die oft ebenso amüsant wie erschreckend sind, und verrückte Ideen die mit absoluter Selbstverständlichkeit geschildert werden. Hier geht es um einen Klavierfabrikanten, der die Idee entwickelt, Androiden als Replika bekannter Persönlichkeiten herzustellen - quasi ein lebendiges Wachsfigurenkabinett. Den Anfang macht dabei das "Abraham-Lincoln-Simulacra".

Trotz aller schrägen Visionen und Einfälle sind seine Bücher immer auch nahe an der Realität, da stets die Faszination der menschlichen Psyche im Vordergrund steht, welche letztlich zeitlos ist. Im Gegensatz zu manch anderen Büchern ist "The Lincoln Simulacra" relativ unanstrengend -vielleicht nicht sein bestes Buch, aber daher ein recht guter und "leichter" Einstieg in das Universum von Philip K. Dick.
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Format:Taschenbuch
Ich bin noch nicht ganz durch - und die Motivation dazu hält sich auch in Grenzen. Wer Philip K. Dick entdecken möchte, sollte andere Romane vorziehen. Die Lincoln-Maschine hat zwar ein, zwei interessante Ideen (Maschinen, die einmal eingeschaltet, de facto Menschen-gleich sind; ein Thema, das bei Dick immer wieder kommt - die Frage nach den Grenzen den Menschseins), aber deren Umsetzung ist in diesem Fall zu beliebig. Dick hat hier nichts in die Gestaltung eines Zukunftsszenarios investiert. Die Szenerie, in der wir uns befinden, ist ein US-Amerika der 60(?)er-Jahre - alleine ergänzt um die Tatsache, dass es ein Mond-Kolonialisierungs-Programm gibt und dass quasi in einer Hinterhof-Werkstätte Simulacra gebaut werden können.
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