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Die Lincoln-Maschine: Roman
 
 
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Die Lincoln-Maschine: Roman [Taschenbuch]

Philip K. Dick , Frank Böhmert
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453522702
  • ISBN-13: 978-3453522701
  • Originaltitel: We can build you
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 298.456 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Philip K. Dick
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Was Kafka für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war, war Philip K. Dick für die zweite." (Art Spiegelman )

"Philip K. Dick war einer der besten Autoren der Science Fiction, eigentlich der Gegenwartsliteratur. Ihn zu lesen, ist ein Trip!" (Bayerischer Rundfunk )

Kurzbeschreibung

Entdecken Sie Philip K. Dick! - Die einzigartige Werk-Edition bei Heyne

Neben „Blade Runner“ der entscheidende Roman Dicks zum Thema Künstliche Intelligenz: Um sich politischen Rat zu holen, lässt die amerikanische Regierung einen Androiden bauen, der die Denkstrukturen von Abraham Lincoln simuliert – mit verheerenden Folgen.

Einer der bedeutendsten amerikanischen Autoren der letzten Jahrzehnte, ein wahrer Visionär und einer der brillantesten Beobachter der westlichen Alltagskultur: Wenn Sie Philip K. Dick bisher noch nicht für sich entdeckt haben, dann wird es allerhöchste Zeit!
Philip K. Dick lieferte die Vorlagen zu den Filmen „Blade Runner“, „Minority Report“, „Total Recall“, „Paycheck“ und „A Scanner Darkly“.

Es läuft nicht gut für Louis Rosen und Maury Rock – ihre Firma, die elektronische Klaviere und Orgeln produziert, steckt in einer tiefen Krise. Da ersinnt Maury eine völlig neue Geschäftsidee: Er will die Fabrik auf die Produktion von Simulacra umstellen – künstliche Menschen, die weltweit bereits für Hilfsdienste und niedere Tätigkeiten eingesetzt werden. Maury jedoch hat etwas anderes vor: Seine Simulacra sollen Kopien berühmter historischer Persönlichkeiten sein, gerade so, als wären diese Menschen nie gestorben. Mit der ersten dieser Maschinen – eine Kopie von Edwin M. Stanton, Kriegsminister unter Abraham Lincoln – scheint alles perfekt zu laufen. Doch dann beschließt Maury, den legendären Präsidenten selbst nachzubauen – und zunehmend geraten die Ereignisse außer Kontrolle …

Was ist ein Mensch? Mit dieser Frage hat sich Philip K. Dick zeit seines Lebens befasst, diese Frage hat er in etlichen seiner Romane – nicht zuletzt »Blade Runner« – thematisiert. Ist es möglich, dass wir eines Tages Maschinen erzeugen könnten, die nicht nur wie Menschen aussehen, sondern sich auch menschlich verhalten? Vielleicht sogar menschlicher als wir?


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Viele gute Ideen, aber keine davon wirklich genutzt, 3. April 2010
Von 
chrisp (Hannover, manchmal auch Neuenhagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Lincoln-Maschine: Roman (Taschenbuch)
Die Orgel- und Klavierfabrik von Louis Rosen und Maury Rock steuert auf den finanziellen Ruin zu. Die Herstellung von künstlichen Menschen, den Simulacra, soll dem Familienbetrieb wieder mehr Geld in die Kasse spülen. Der erste Prototyp, Edwin Stanton (der ehemalige Kriegsminister Abraham Lincoln's), erweckt das Interesse des Großindustriellen Sam Barrows, der beabsichtigt den Mond, zu "Werbezwecken", mit Simulacra zu besiedeln. Der Bau der "Lincoln-Maschine", mit dem Gedächtnis und der Menschenkenntnis, wie auch den Macken des Original-Präsidenten, überzeugt dann in ihrer Funktionalität endgültig.

Ich muss zugeben, das ich doch sehr enttäuscht bin.

Nicht nur wurde dieser Roman sehr ungenau und fast falsch umschrieben und betitelt - nein - Philip K. Dick beendet diesen Roman mit einem vollkommen anderen Schwerpunkt, als mit dem er begonnen hat. So drehen sich die ersten Seiten noch um den Entschluss, in eine Massenproduktion der Simulacra, im familiärem Betrieb, überzugehen, sowie um die schizophrene Pris Frauenzimmer. Im weiteren Verlauf steht dann mehr der Streit um das Vorrecht, die künstlichen Menschen bauen zu dürfen im Mittelpunkt und ob man mit jenen nicht den Bürgerkrieg nachstellen könne, bald darauf liest man nur noch vom Liebeskummer Louis Rosen's und am Ende schließlich die ....

Kurz und knapp: Es werden einem zahlreiche (gute) Ansätze vor die Füße geworfen, denen aber schon nach wenigen Seiten überhaupt keine Aufmerksamkeit mehr gewidmet werden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der oft "abgehakte" erzählerische Stil, besonders der der zahlreichen Dialoge eigentlich aller Figuren. Bei meinen bisherigen Büchern dieses Autoren, war es geradezu ein Genuss, über die Mischung aus zwischenmenschlichen Beziehungen, mit leichten Science-Fiction-Akzenten hinwegzufliegen. In diese Geschichte konnte ich mich, trotz dieser gewohnten Kombination, nur sehr schwer einlesen.

Vielleicht war es auch die Absicht Dick's, eine solch zwiespältige, weniger verständliche und auch unvollständige Geschichte zu erzählen, um den Leser am Ende ratlos und verwirrt zurückzulassen.

Möglicherweise gingen ihm in den Siebzigern aber auch einfach langsam die Ideen aus.

Das Nachwort von Tim Powers gibt darauf vielleicht eine Antwort. So erfährt der Leser darin, das dieser Roman einmal ein Kapitel mehr umfasste, in dem ein alternatives Ende die Handlungsstränge zusammenführen und die Geschichte zu einem "vernünftigen Ende" bringen sollte.

Fazit:

Die Story selber ist genauso gespalten wie ihre enthaltenen Charaktere.

Als Einstiegs-Roman möchte und kann ich diesen nicht empfehlen. Dann doch lieber "Zeit aus den Fugen" lesen, um langsam in die Dick'sche Welt einzutauchen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Philip K. Dick für Einsteiger, 14. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Lincoln-Maschine: Roman (Taschenbuch)
Auch DIE LINCOLN MASCHINE besitzt viele typische Elemente eines guten Philip K. Dick Romans: Zukunftsszenarien die oft ebenso amüsant wie erschreckend sind, und verrückte Ideen die mit absoluter Selbstverständlichkeit geschildert werden. Hier geht es um einen Klavierfabrikanten, der die Idee entwickelt, Androiden als Replika bekannter Persönlichkeiten herzustellen - quasi ein lebendiges Wachsfigurenkabinett. Den Anfang macht dabei das "Abraham-Lincoln-Simulacra".

Trotz aller schrägen Visionen und Einfälle sind seine Bücher immer auch nahe an der Realität, da stets die Faszination der menschlichen Psyche im Vordergrund steht, welche letztlich zeitlos ist. Im Gegensatz zu manch anderen Büchern ist "The Lincoln Simulacra" relativ unanstrengend -vielleicht nicht sein bestes Buch, aber daher ein recht guter und "leichter" Einstieg in das Universum von Philip K. Dick.
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2.0 von 5 Sternen Von Philip K. Dick gibt's Besseres., 16. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Lincoln-Maschine: Roman (Taschenbuch)
Ich bin noch nicht ganz durch - und die Motivation dazu hält sich auch in Grenzen. Wer Philip K. Dick entdecken möchte, sollte andere Romane vorziehen. Die Lincoln-Maschine hat zwar ein, zwei interessante Ideen (Maschinen, die einmal eingeschaltet, de facto Menschen-gleich sind; ein Thema, das bei Dick immer wieder kommt - die Frage nach den Grenzen den Menschseins), aber deren Umsetzung ist in diesem Fall zu beliebig. Dick hat hier nichts in die Gestaltung eines Zukunftsszenarios investiert. Die Szenerie, in der wir uns befinden, ist ein US-Amerika der 60(?)er-Jahre - alleine ergänzt um die Tatsache, dass es ein Mond-Kolonialisierungs-Programm gibt und dass quasi in einer Hinterhof-Werkstätte Simulacra gebaut werden können.
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