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Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen [VHS]
 
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Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen [VHS]

Sir Sean Connery , Shane West , Stephen Norrington    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (179 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Sir Sean Connery, Shane West, Stuart Townsend
  • Regisseur(e): Stephen Norrington
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 15. Januar 2004
  • Spieldauer: 106 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (179 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000YDGZ2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.433 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Unter Zuhilfenahme sehr teurer Spezialeffekte werden in Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen die Helden des Jahres 1899 wieder zum Leben erweckt. Die aus den Erzählungen des Viktorianischen Zeitalters stammenden Kapitän Nemo, Dr. Jekyll (und sein Alter Ego Mr. Hyde), Dorian Gray, Tom Sawyer, ein Unsichtbarer Mann, Mina Harker (aus Dracula) und der Jäger Allan Quatermain (Sean Connery) werden zusammengeführt, um einen nach der Weltherrschaft strebenden größenwahnsinnigen Bösewicht zur Strecke zu bringen.

Das klingt nicht sonderlich originell, passt aber eigentlich auch zu einem Film, der wie Frankensteins Monster zusammengeflickt erscheint. Der Film rauscht von einer frenetischen Kampfszene zur nächsten, wobei Sinn durch Spektakel ersetzt wird. Nemos Unterseeboot erhebt sich aus dem Wasser, eine Lagerhalle voller Zeppeline bricht in Flammen aus, Venedig stürzt in sich zusammen -- alles wirkt irgendwie zusammenhanglos und dennoch protzig. Die Anhänger des zugrunde liegenden Comics werden jedoch wahrscheinlich enttäuscht sein. Weitere Hauptdarsteller neben Sean Connery sind Peta Wilson, Shane West, Stuart Townsend, Richard Roxburgh und Jason Flemyng. --Bret Fetzer

Kurzbeschreibung

"Jeder Einzelne ist einzigartig - gemeinsam sind sie unbesiegbar: die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen! Ende des 19. Jahrhunderts. "Das Phantom", ein maskierter Größenwahnsinniger, verfolgt einen teuflischen Plan: Ein Krieg soll die ganze Welt in Schutt und Asche legen. Um das zu verhindern, engagiert der britische Geheimdienst keinen Geringeren als den Abenteurer Allan Quatermain. Bei der Jagd auf das Phantom unterstützen ihn sechs außergewöhnliche Charaktere - darunter der furchtlose Tom Sawyer, Doktor Jekyll mit seinem rasenden Alter Ego Mister Hyde und die schöne Mina Harker, einst Opfer von Graf Dracula. Nur wenn es den sieben Einzelkämpfer gelingt, ihre Fähigkeiten für ihre Mission gemeinsam einzusetzen, können sie das Phantom besiegen. Das Spiel beginnt..."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gelungen, 31. Januar 2010
Also, ich kann mich den vielen Verrissen welche Stephen Norringtons Werk über sich ergehen lassen muss beileibe nicht anschließen.

Über mangelnde Figurenzeichnung, physikalische Unmöglichkeiten, und historische Anachronismen wird in der Regel hergezogen. Diese Kritikpunkte sind in mehrere Hinsicht unhaltbar und manchmal auch schlicht lächerlich.

Die Figuren sind meiner Meinung nach sehr wohl durchdacht, und obwohl es sich um eine Comic-Verfilmung handelt recht eng an die literarischen Vorlagen angelehnt aus denen sie stammen.

Beispiele:In Haggards "König Salomons Diamanten" wird erwähnt das Quatermain einen Sohn hat (zu jenem Zeitpunkt noch im Kindesalter) und angedeutet das er für das UK und das Empire nicht viel übrig hat und das sein Herz an Afrika hängt. Sean Connerys Darstellung des Charakters ist somit eine völlig überzeugende Weiterentwicklung. Ebenso wie die des Kapitän Nemo. War jener in der Urgeschichte von Verne ein von Hass verblendeter und mit seinen Dämonen Ringender, porträtiert der vorliegende Film einen gealterten Nemo der eben doch anfing seine früheren Taten zu hinterfragen, und der eingesehen hat das er viel falsch gemacht hat.

Stewart Townsend spielt Dorian Gray als den selbstverliebten Dandy welcher er auch in Wildes Vorlage ist. Seine Bösartigkeit ist nicht öffensichtlich sondern verbirgt sich hinter einer noblessen Fassade.

H.G. Wells Dr. Griffin wurde hier nicht wiederbelebt. Statt dessen haben wir hier einen cleveren Dieb namens Rodney Skinner der mit seiner Schlitzohrigkeit einen leichten "Arsene Lupin"-Einschlag hat.

Das Tom Sawyer nun als Erwachsener beim Geheimdienst gelandet ist hat mich nicht gestört, da Twains Vorlagen ja mehr seine Kindheit und Jugend portraitieren. Es ist also nicht unmöglich. Das der einzige Überlebende des Kampfes Ahab vs. Moby Dick (sprich Ismael) nun bei Kapitän Nemo angeheuert hat war eine recht lustige Idee, und über Peta Wilson könnte ich seitenweise nur Positives schreiben. Mal abgesehen davon das sie eine Augenweide ist (bin eben ein Kerl) schafft sie es eindrucksvoll ihrer Figur Leben einzuhauchen, und schafft ausgezeichnet den Spagat zwischen der eleganten viktorianischen Schönheit und der zähnefletschenden blutgierigen Untoten.Bei Professor Moriarty ist ebenfalls eine klare Weiterentwicklung zu sehen. Hatte er schon in Doyles Holmes-Geschichten durch seine Taten den Titel "Napoleon des Verbrechens" inne, steht er im vorliegenden Film davor das Ding seines Lebens zu drehen, und man meint sogar zu erkennen wie sich vor seinem geistigen Auge die Funde, die Marken und die Francs stapeln.

Mister Hyde wird häufig als Hulk-Immitat abgetan. Von seiner Größe her mag dies stimmen, aber wenn man sich die Maske genauer ansieht kann man erkennen das diese mit dem Überbiss und der gewölbten Stirn klar an die Maske von Frederick March aus der Verfilmung der 30er angelehnt ist. Und wenn man bedenkt das Dr. Jeckyll alias Mister Hyde die Inspiration für Stan Lees Dr. Banner alias Hulk war kann man sagen das sich hier ein Kreis schließt.

Die Figuren sind also mitnichten bloße Action-Helden, sondern besitzen durchaus Tiefe, welche natürlich zugunsten der Action stark reduziert wurde. Nichts desto Trotz ist sie da.

Die einwände in Punkto Physik und historische Ungenauigkeiten sind geradu zu ein Witz. Da regen sich manche Menschen darüber auf das Nemos Nautilus ungehindert durch die Grachten Venedigs manövriert. Wenn Superman (ja ebenfalls eine Comic-Verfilmung) in "Superman returns" mal eben einen ganzen Kontinent ins All wuchtet oder in "Superman IV" mal eben den Mond verschiebt stört sich doch auch niemand dran, und in puncto Anachronismen scheint es für die Werke bestimmter Regieseure wohl einen Schonbezierk jeder Kritik zu geben.

Beispiele: In "Interview mit einem Vampir" kommen die Vampire Louis und Claudia in das Paris des Jahres 1870. In jenem Jahr stand Paris unter deutscher Belagerung und später Besatzung. Im Film sieht man davon seltsamerweise nichts.

In Indiana Jones sieht man im Jahre 1936 Soldaten des Afrika-Korps welches noch gar nicht gegründet war, sieht man Soldaten mit MP 40ern schießen welche noch gar nicht hergestellt waren, und das die Wehrmacht in Ägypten dieses Jahres hätte buddeln dürfen und obendrein eine U-Bootbasis im Mittelmeer ihr eigen nennt ist nicht weniger falsch.Ebenso wie eine deutsch-österreichische Grenze am Ende des Jahres 1938, ein Wegweiser "Berlin - Venice", eine Bücherverbrennung im selben Jahr an welchen Hitler übrigens niemals selbst teilgenommen hat oder ein Passagierzeppelin nach dem Absturz der Hindenburg. Genauso seltsam ist das der SS-Offizier dessen Rangabzeichen ihn als "Standartenführer" ausweisen den ganzen Film über mit "Obersturmbannführer" angesprochen wird und in der zweiten Hälfte eine Uniform trägt welche an die italienischen Faschisten erinnert welche seltsamerweise in den Venedig-Szenen des Films nicht einmal zu sehen sind.

Aha, denken sich jetzt wohl die meisten Leser dieser Rezession. Dieser Typ meckert auch, aber nur über Filme die er nicht mag. Dem ist aber nicht so. Die angeführten Filme sieht der Schreiber ebensogern wie die "Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen". Er versteht nur nicht warum über solch aufgeführte Punkte bei der "Liga" fröhlich drauf los geknüppelt wird, während bei anderen Filmen einfach drüberweg gesehen wird. Man sollte dann doch die Kathendrale im Dorf lassen und die "Liga" als das sehen was sie ist. Ein rasantes Fanatie-Abenteuer mit literarischen Bezügen das einfach nur unterhalten will. Nicht mehr und nicht weniger.

Einen Punkt Abzug gibt es dennoch, da sich in der Mitte des Films ein paar kleine Längen eingeschlichen haben. Ansonsten vollauf gelungen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Geschichten aus einem Land vor unserer (und seiner) Zeit..., 14. November 2003
Die Geschichte um eine Liga, zusammengesetzt aus verschiedenen
Roman-Helden, alle mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten
ausgestattet, ist an sich ja eine ganz nette Idee.

Denn die illustre Truppe, die sich nun in diesem Film
versammelt, um den Bösewicht Professor Moriarty (bekannt
aus Sherlock Holmes) zu bekämpfen, kann sich wirklich sehen
lassen:
Der amerikanische Agent Tom Sawyer (ja, genau der!),
die Vampir-Lady Mina Harker (aus Bram Stokers' Dracula),
Dr. Jekyll aka. Mr. Hyde (von R. L. Stevenson), der unsterbliche
Dorian Gray (aus Oscar Wildes Roman), der indische Seefahrer
Kapitän Nemo (Jules Verne), der unsichtbare Skinner und
zuguterletzt der Abenteurer Allan Quartermain (kennt man z.B.
durch Verfilmungen mit Richard Chamberlain).

Aber ob dieses literarische Staraufgebot allein reicht, um
einen guten Film zu machen? In diesem Falle eher nicht!
Die Darstellerriege ist dabei zwar noch großteils annehmbar,
kann aber dem Film letztlich zu keiner Spitzenwertung verhelfen.

Als "Popcorn"-Movie funktioniert der Film zwar allemal,
die unausgegorene Geschichte und die teilweise recht
zweifelhaften Spezialeffekte (man nehme z.B. die Verwandlung
zu Mr. Hyde) können aber alles in allem eher nicht überzeugen.

Was mir persönlich an diesem Film außerdem nicht gefallen hat,
waren die technologischen Fertigkeiten, die dort im Jahr 1899
schon alle existieren.
Automobile mit RollsRoyce-ähnelnden Karosserien, Raketen,
Schallplatten, sogar Radar usw. Obwohl natürlich der ganze
Film nicht realistisch ist, hat mich soviel technologischer
Anachronismus dann doch gestört.

Einmal angucken ist bestimmt ok, ob man sich aber für dieses
zwiespältige B-Movie eine recht teure Original-DVD anschaffen
will, muss letztlich jeder für sich entscheiden...

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen ...eigentlich Schade, verpasste Möglichkeiten !, 21. November 2003
Leider ist es in diesem Film nicht gelungen, eine einigermaßen glaubwürdige und halbwegs logische Geschichte zu erzählen.Auch Sean Connery rettet hier nicht die konfuse Story. Dabei fing eigentlich alles ganz gut an, man wurde im ersten Viertel richtig gut neugierig gemacht, wie diese klassischen Charaktere wohl nun zusammengefügt werden. Leider blieb es bei diesem Versuch. Die Geschichte wirkt allzu hölzern, auch wenn man den "Popcornkinofaktor" berücksichtigt. Einmal gesehen, reicht völlig, man ist schon bemüht den Film auch zuende zu sehen, in der Hoffnung nun doch für seine Ausdauer belohnt zu werden. Allerdings kommt danach zwangsläufig die Enttäuschung durch.
Somit bleibt als Fazit: Schade, aus der Geschichte hätte man durchaus mehr machen können (und sollen !)
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