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Produktinformation
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Fandorin ermittelt in der Moskauer Unterwelt
Moskau 1900: Die größten Schurken buhlen um die Gunst der bezaubernden Geliebten des Gaunerfürsten - sie gilt als die schönste Frau der Stadt. Doch wen sie erhört, der stirbt. Auch Fandorin ist die geheimnisvolle Schöne nicht gleichgültig, und das heißt, daß er mit seinem Leben spielt. Ein Roman aus dem Milieu der Gauner und Prostituierten - spannend, unterhaltsam, witzig.
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Am Beginn: wer ist Tod sollte man hier fragen? Und wer ist ihr Liebhaber? Was hat eine schöne Dame mit den Mördern und Erpressern zu tun? Die Antwort kann am Ende jeder bei sich selbst finden. Wie schon bei Pelagia Serie und in anderen Fandorin Büchern, lässt Akunin immer etwas "zurück", die Leser bleiben irgendwie alleine mit dem Fragen, die aber nicht unbedingt beantwortet werden sollen oder gar müssen. Wer einen "reinen" Krimi sucht, der findet es bei Akunin nicht. Zuviel Liebe und Respekt zollt er seinen Protagonsiten, gar dem schlechtesten gibt er einige Möglichkeiten sich zu bessern.
Moskau im Jahre 1900: Erast ist als Mr. Namelles (nomen est omen) nur für kurze Zeit zurück, er lebt mit Masa (japanischer Diener und Freund) und (später, wie wir wissen Familie) im Ausland. Fandorin arbeitet nicht mehr in Moskau, er ist persona non grata, will aber einige Geschäfte zu Ende bringen. Dabei stolpert er wie immer in eine ziemlich verworrene Geschichte, in der ein Waisenjunge, viele Halunken und ein Schatz grosse Rolle spielen. Senja (Semjon) der Waisenjunge ist eigentlich die Hauptfigur, man verfolgt seinen Weg, als er vom bösen Onkel in die Unterwelt taucht, wo er fast ein¨"richtiger" Gauner wird, bis zum Ende. Er wird mehrmals fast durch Wunder gerettet. Er flunkrert bei Jedem, ist aber so naiv und herzensgut, dass man ihm viel durchlässt. Er hat diverse Lehrer, der beste (aus meiner Sicht) ist Masa (fabelhafte Dialoge, man merkt dass Hr. Akunin Japanologe ist!). Er kann eifach kein Gauner sein, deswegen muss es so kommen, wie es am Ende steht: der Schatz bleibt weinigstens im Buch allen erhalten, den wahren Schatz findet Senja nämlich bei den komischen Herren, den er manchmal nicht versteht, und seinen s.g. Diener.
Lesen, bitte, es gibt so viele Geschichten, so viele Schicksale (auch sehr grausame), verschiedene Personen, die alle miteninander verschmelzen, jede(r) Leser(in) wird aber sowohl lachen wie auch schwer schlucken.
Die Übersetzung ist wieder einmal SUPER!
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