| |||||||||||||||
Produktinformation
Möchten Sie die Produktinformationen aktualisieren oder Feedback zu den Produktabbildungen geben?
Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel? |
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Blumig, spritzig, Breuer,
Rezension bezieht sich auf: Die Liebesnacht des Dichters Tiret: Mosaik der französischen Revolution - Band I - Mirabeau - 1788 (Broschiert)
Richard K. Breuers "Die Liebesnacht des Dichters Tiret" ist der erste Band seiner Reihe von Romanen, deren Geschichten sich am Vorabend der Französischen Revolution zutragen.Ich bin ja persönlich ein Fan von historischen Romanen, vor allem wenn sie so gut recherchiert sind, wie "Tiret". Aber auch LeserInnen, die mit Geschichte nicht so viel am Hut haben, kommen in diesem Roman auf ihre Kosten. Die Anmerkungen mit den wichtigsten historischen Fakten zu den jeweiligen Kapiteln am Buchende erleichtern auch dem Nicht-Geschichte-Kundigen das Verständnis der Hintergründe und historischen Zusammenhänge. Über den Inhalt möchte ich hier kein Wort verlieren, da er oben bereits zur Genüge beschrieben wurde. Was mir persönlich ja noch besser gefallen hat als der Inhalt selbst, war die der Zeit angepasste, "erlauchte" Sprache gespickt mit zarter Ironie und "blumiger" Erotik ("Mit großem Vergnügen pflückte ich die Blume des schönen dichtbelaubten Rosenbusches"). Neben diesem "botanischen" Stil wird mir sicher folgendes Zitat in Erinnerung bleiben: "Jede Ehe tötet die Liebe. [...] Wenn Ihr in einer Schenke vortrefflichst gegessen habt, so würde es euch wohl nicht einfallen, diese in Euren Besitz zu nehmen.Würdet Ihr es tun, nun, das zuvor so wunderbar erlesene Essen würde Euch wenig später nicht mehr schmecken, weil die Probleme und Sorgen von nun an Euer Gemüt belasten." In diesem Sinne freue ich mich auf Band II, "Brouillé", den ich sogleich in Angriff nehme... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spritzige Dialoge und wissenschaftliche Quellenarbeit,
Von deeli (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Liebesnacht des Dichters Tiret: Mosaik der französischen Revolution - Band I - Mirabeau - 1788 (Broschiert)
Als 'historisches Sittengemälde' wird dieses Buch betitelt. Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu historischen Romanen: Auf der einen Seite lese ich sie gerne, denn man kann daraus viel Geschichte erfahren. Oft ist es aber so, dass historische Romane schlecht recherchiert sind oder sich eine historisch anmutende Geschichte zurechtbiegen, damit die eigene Liebesgeschichte darin Platz findet. Das fällt natürlich nur auf, wenn man Kenntnisse über die Epoche vorzuweisen hat. Und das ist das Gefährliche daran: Hat man diese Kenntnisse nicht, so kann man sich nicht darauf verlassen, dass das Gelernte auch tatsächlich der Geschichtsschreibung entspricht. Genug drumherum geredet - das ist jedenfalls bei Richard K. Breuer nicht so. Im Gegenteil. Die Geschichte - zu der ich gleich komme - ist eingebettet in einen umfangreichen Anmerkungenkatalog, in dem detailliert erklärt wird, was fiktiv und real ist und wo man darüber genauer nachlesen kann. Gleichzeitig bettet der Autor historisch verbürgte Briefpassagen von Mirabeau und König Ludwig XVI. in seine Handlung ein - jedoch immer mit exakter Quellenangabe.Die Liebesnacht des Dichters Tiret ist Band 1 einer noch nicht fortgeführten Reihe zur Französischen Revolution. Die Hauptperson ist der Gelehrte Aleksander Mickiewicz, der sich kurz vor Ausbruch der Revolution in die schöne polnische Aristokratentochter Madeleine verliebt. In den sich langsam entwickelnden politischen Wirren wird er durch verschiedene Ereignisse in die politischen Umbrüche hineingezogen, die nicht nur sein Leben verändern werden, sondern ganz Europa. Er muß feststellen, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Nicht einmal er selbst' Der Autor schreibt in einer sehr schönen, warmherzigen aber immer höchst authentischen Sprache. Mit ausgefeilten Dialogen und sprachlichen Raffinessen bringt er dem Leser die Gedankenwelt Voltaires, Mirabeaus, Rousseaus und Diderots näher, ohne je belehrend zu wirken. Darüber hinaus erfreut der subtil eingebaute Witz. Kurz gesagt: Ich freue mich auf den zweiten Band! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toller Serienauftakt mit feinem Humor und pointierten Dialogen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Liebesnacht des Dichters Tiret: Mosaik der französischen Revolution - Band I - Mirabeau - 1788 (Broschiert)
Tiret ist der Auftakt zu Richard K. Breuers (vorläufig) 4-teiliger Serie Historischer Romane, die knapp vor Beginn der Französischen Revolution spielt. Da ich bereits alle drei bisher erschienenen Bände gelesen habe, kann ich behaupten, dass Tiret vielleicht nicht das beste Buch der Serie ist, aber trotzdem ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Hier hat sich der Autor 'warmgeschrieben', er führt langsam und mit leisen Tönen an eine Geschichte heran, die - so wage ich zu ahnen - mit ordentlichem Getöse enden wird.Auch wenn ich zugeben muss, dass die vielen historischen (und nicht historischen) Fakten und Personen in Tiret zuweilen ein wenig meinen Lesefluss gehemmt haben, so hat mir das Buch insgesamt trotzdem gut gefallen. Zum einen mag ich den anspruchsvollen Schreibstil des Autors, den er hier sehr gut der Zeit anpasst, in der die erzählte Geschichte spielt, der aber trotzdem sein ganz eigener bleibt. Die Sprache wirkt ausgefeilt, aber niemals konstruiert oder künstlich. Zum anderen überzeugt natürlich der Humor des Autors. War dieser in Schwarzkopf und Rotkäppchen 2069 eher brachial-komisch, so zeigt Breuer hier, dass er es auch anders kann: nämlich fein und subtil. Und er zaubert damit das ein oder andere Lächeln oder gar ein breites Grinsen ins Gesicht des Lesers. Der feine Humor und die pointierten Dialoge haben mich auch über den etwas schleppenden Mittelteil hinwegsehen lassen. Hier wurde mir ganz einfach zuviel aus Dokumenten der Zeit zitiert, so etwas ist natürlich Geschmackssache, mir war das ein wenig zu langatmig, ein wenig zu politisch, und ich hätte das nicht so umfangreich gebraucht. In Tiret habe ich aber ein paar wunderbar gezeichnete, liebenswerte Charaktere kennengelernt, denen ich (auch in den Folgebänden) gerne auf ihrer abenteuerlichen Reise quer durch Polen und Frankreich gefolgt bin. Denn auch wenn in diesem ersten Buch der Serie "'eigentlich nichts passiert"', so wird doch angedeutet, dass hier einige Steine ins Rollen kommen, die in den Folgebänden eine Lawine an (teilweise absurden) Ereignissen auslösen könnten, und das macht natürlich Lust aufs Weiterlesen. (Dieser Text ist Teil meiner ausführlichen Besprechung auf indiebookblog.wordpress.com) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|