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Die Liebeshandlung
 
 
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Die Liebeshandlung [Gebundene Ausgabe]

Jeffrey Eugenides , Uli Aumüller , Grete Osterwald
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Jeffrey Eugenides - der Autor im Porträt Jetzt lesen [PDF]|Leseprobe Jetzt reinlesen [61kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 624 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 1. Aufl. (18. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498016741
  • ISBN-13: 978-3498016746
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.133 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jeffrey Eugenides
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein großer Roman, der einen berührt zurücklässt. (NDR Kultur )

In dieser Liebesgeschichte hat Eugenides einen Ideenroman versteckt, der vom Werden seiner Schriftstellergeneration erzählt: von ihrem Aufbruch zur Hochzeit der literarischen Postmoderne und ihrer Ankunft im stets neu zu erobernden Reich realistischen Erzählens. (Wieland Freund, Die Welt )

Ein klassischer Liebesroman mit den Stilmitteln des 21. Jahrhunderts. (DeutschlandRadio )

Ein Buch über all die großen Themen: Liebe, Hoffnung, Verzweiflung, Glauben, dazu ein Roman über die Geschichte des Romans, über Abend- und Mogenland, über das Erwachsenwerden, das Denken und das Lesen. Nur Jeffrey Eugenides konnte daraus etwas so schwebend Schönes komponieren, ein so helles, vollkommenes Werk. (Daniel Kehlmann )

Eine fesselnde Liebesgeschichte ? brillant und klug. (The Guardian )

Außergewöhnlich geistreich und ergreifend. (The Washington Post )

Atemberaubend ? wieder beweist Jeffrey Eugenides, dass er einer der besten Romanautoren der Gegenwart ist. (Kirkus Reviews )

Eine großartige Lektüre! (The Independent )

Farbig und faszinierend. (Frankfurter Rundschau )

Scharfsinnig, bezaubernd und wunderschön erzählt. (The New York Times Book Review )

Ein im besten Sinne altmodischer Roman über Liebe und Bücher und die Liebe zu Büchern. (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung )

Jeffrey Eugenides ist ein großer, großzügiger Autor: großzügig gegenüber seinen Lesern, da er ihnen Geschichten erzählt, die sie mit Sicherheit unterhalten, und großzügig gegenüber seinen Figuren, die wie alle, die wir aufrichtig lieben, herumschlingern und sich abrackern und leiden und bereuen. (Jonathan Franzen )

Das Warten hat sich gelohnt. (Das blaue Sofa/ZDF )

Ein Lese-Fest! Glänzend gelungen. (Felicitas Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Kurzbeschreibung

Der lang erwartete neue Roman vom Autor des Welterfolgs «Middlesex» – eine dramatische Dreiecksgeschichte, ein ebenso komisches wie überraschendes Buch über die Spielarten und Wege der Liebe. Amerika, Anfang der achtziger Jahre, ein College an der Ostküste. Madeleine Hanna, begeisterte Leserin von Roland Barthes, schreibt eine literaturwissenschaftliche Arbeit über die «Liebeshandlung» viktorianischer Romane. Während sie über den uralten Beweggründen des menschlichen Herzens brütet, bricht das wirkliche Leben in Gestalt zweier junger Männer über sie herein. Leonard Bankhead, charismatischer Einzelgänger mit scheinbar unerschöpflichem Elan, taucht Tabak kauend in einem Semiotik-Seminar auf, und schon bald verstrickt sich Madeleine in eine erotisch und intellektuell aufgeladene Beziehung. Zur selben Zeit lässt sich ihr alter Freund Mitchell Grammaticus wieder blicken, besessen von dem Gedanken, Madeleine sei für ihn bestimmt und er für sie. Wenig später, den Collegeabschluss in der Tasche, werden alle drei gezwungen, vieles in neuem Licht zu sehen. Leonard und Madeleine ziehen in die malerische Dünenlandschaft von Cape Cod; Mitchell, in Gedanken oft bei Madeleine, reist mit einem Rucksack voller Bücher über christliche Mystik bis nach Indien, stellt sich den Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Existenz Gottes und dem, was Liebe ist. Gibt es die großen Liebesgeschichten des 19. Jahrhunderts nicht mehr, heute, in Zeiten von sexueller Freiheit, Eheverträgen, Scheidungen? Indem Jeffrey Eugenides eine totgeglaubte Tradition erneuert, meldet er sich als einer der bedeutendsten Autoren der amerikanischen Gegenwartsliteratur zurück. «Atemberaubend geschrieben – wieder beweist Jeffrey Eugenides, dass er einer der besten Romanautoren der Gegenwart ist.» KIRKUS REVIEWS «Jeffrey Eugenides ist ein großer, großzügiger Autor: großzügig gegenüber seinen Lesern, da er ihnen Geschichten erzählt, die sie mit Sicherheit unterhalten, und großzügig gegenüber seinen Figuren, die wie alle, die wir aufrichtig lieben, herumschlingern und sich abrackern und leiden und bereuen.» JONATHAN FRANZEN

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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nostalgischer Schmöker 20. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Die klassische "Liebeshandlung" wie in den von Madeleine so heiß geliebten englischen Romanen des 19. Jahrhunderts, scheint es in der heutigen Literatur, ja im heutigen Leben, nicht mehr zu geben. Was tut Eugenides? Er erzählt genau das, die Geschichte der jungen Literaturstudentin Madeleine, die - ganz verkürzt ausgedrückt- zwischen zwei Verehrern, Mitchell und Leonard, zu wählen hat. Schauplatz ist ein mittelprächtiges amerikanisches College in den 1980er Jahren. Madeleine wirkt zunächst recht oberflächlich, untentschlossen, verwöhnt und naiv, wird aber im Verlauf des Romans unter dem Eindruck ihres Studiums, den Irrläufen der Gefühle, feministischem Zeitgeist und der Lektüre französischer Dekonstruktivisten noch reifen. Mitchell ist ein eher unauffälliger Typ, jedoch offenbar ziemlich begabt, sensibel, und spirituell auf der Suche. Leonard kommt aus einem schwierigen Elternhaus und ist psychisch krank, fasziniert aber als "womanizer" und brillianter Unterhalter, mit klugen, oft auch altklugen Gedanken sein Umfeld. Das ist die gegebene Konstellation. Von hier aus entwickelt Eugenides seine Charaktere, manövriert sie durch wichtige Jahre, in die er sich offenbar besonders gut hineinversetzen kann (wie schon bei "Middlesex"): Jahre, in denen man die Macht und Faszination des Wissens entdeckt, sich aus dem schulischen Wissenskanon emanzipiert und seine eigenen Interessensgebiete erforscht. Jahre der Selbstfindung, der gesunden kritischen Distanzierung vom Elternhaus, der sexuellen Identitätsfindung, der Suche nach dem Lebenssinn usw. Am Ende dieser jugendlichen Selbsterforschung steht Madeleines Entscheidung - welche, wird hier natürlich nicht verraten.

Eugenides outet sich mit der "Liebeshandlung" endgültig als Nostalgiker: Er schwelgt. In den 1980er Jahren, in seiner eigenen Studienzeit, seinen eigenen Jugend- und Reisejahren - in einem Interview hat er "bekannt", sich am stärksten mit Mitchell identifizieren zu können; auch er ist durch Indien gereist, auch er hat im Stift von Mutter Teresa Freiwilligenarbeit geleistet -; und er bemüht sich, ein bedrohtes literarisches Motiv wiederzubeleben. Das ist alles sympathisch, flüssig geschrieben und fesselnd: Auch die Leser werden sich gern durch dieses Milieu jugendlicher Leidenschaft bewegen.

Und trotzdem kam mir beim Lesen immer wieder der Gedanke: Das ist trivial! Nach "Middlesex" hatte ich so viel mehr erwartet. Natürlich hat da schon allein das "exotische" Thema Hermaphroditismus fasziniert, aber es war auch gut unterfüttert, mit der genetischen Geschichte Calliopes, der Vernichtung der Stadt Smyrna, dem griechischen Erbe der Familie, der Geschichte Detroits, und und und.... All diese Handlungsfäden wurden am Ende aufgenommen und hatten Bedeutung für Calliopes Geschichte. Anders in der "Liebeshandlung":

Alles, womit Eugenides hier "Fleisch bei die Fische bekommt", wirkt aufgesetzt. Weder Madeleines Semiotikseminar, noch Mitchells religiöse Studien, Leonards Genexperimente mit Hefe oder aber die Analyse seiner Krankheit werden ausreichend in die Entwicklungsgeschichte der drei Protagonisten eingeflochten. Diese Themen haben zwar eine offensichtliche, oberflächliche Symbolik, aber Eugenides macht sie nicht wirklich zu seinen Themen bzw. zu denen seiner Figuren. Klar, dem Leser soll auch noch Raum zur eigenen Interpretation bleiben, mich hat das aber nicht überzeugt. Auch die nicht-lineare Erzählweise - Eugenides springt in regelmäßigen Abständen ein paar Schritte nach vorn, um dann anschließend die Handlung von hinten aufzurollen - wirkte auf mich sehr mechanisch und diente weder der Handlung noch den Figuren. Und dann der Schluss! Spätestens im letzten Drittel ist Madeleines Entscheidung vorauszusehen. Die Wendung, die Eugenides noch auf den letzten Seiten hineinbringt, ist aus der vorangegangenen Figurenzeichnung heraus überhaupt nicht schlüssig. Das hätte XXX nie getan! Da kommt plötzlich ein Edelmut ins Spiel, den es seit Jane Austen wohl tatsächlich nicht mehr gibt.

Die deutsche Übersetzung scheint mir weniger gelungen als die von Middlesex. Zumindest finde ich ein paar stehende Wendungen wie die Kapitel-Überschriften nicht treffend übersetzt, oder auch Leonards bedrohlicher oder herablassender Unterton in seinen manischen Phasen scheint mir in der deutschen Übersetzung ein wenig "glattgeschrieben". Aber das nur als subjektiver Eindruck einer Laiin.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als hätten sich zwei der wichtigsten amerikanischen Autoren der Gegenwart, Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides, abgesprochen: In ihren jeweils jüngsten Werken "Freiheit" (von Franzen) und "Die Liebeshandlung" (von Eugenides) geht es um eine Dreiecksbeziehung, die im studentischen Milieu ihren Anfang nimmt.

Mit dem Titel seines Buches kokettiert Jeffrey Eugenides, geboren 1960, mit der langen Tradition seines Stoffes: Madeleine befasst sich in ihrem Studium mit der "Liebeshandlung im viktorianischen Roman des 19. Jahrhundert". Und natürlich hat auch diese Geschichte selbst eine Handlung, die denen der Werke von zum Beispiel Jane Austen sehr ähnlich ist: Der etwas biedere Michtell liebt Madeleine, die ihrerseits aber den draufgängerischen Leonhard begehrt. Was folgt, sind 600 Seiten Irrungen und Wirrungen, bis sich endlich das Paar findet, das eigentlich schon die ganze Zeit füreinander bestimmt schien. Das kann man altmodisch finden - andererseits ist es ein universal und zeitlos gültiger Stoff. Warum also sollte ein Autor von heute eine alte Jane-Austen-Handlung nicht in die Gegenwart übersetzen? Die Gesetzte vom Lieben und nicht geliebt werden sind ja nicht mit dem Ende des 19. Jahrhunderts automatisch außer Kraft gesetzt worden.

Und Eugenides versteht sein Handwerk - das wissen seine Fans spätestens seit seinem Welterfolg "Middlesex" (2003). Man folgt den drei so unterschiedlichen Hauptfiguren gerne, ihr Handeln ist psychologisch stimmig, so dass auch auf 621 Seiten keine Langeweile aufkommt. Interessante Nebendiskurse befassen sich mit den großen Religionen, der Philosophie, natürlich der Literaturwissenschaft, der Sinnsuche bei einer Indienreise, der Genforschung oder dem Krankheitsbild der manischen Depression, wirken aber nie so dominant, dass sie die eigentliche (Liebes-)Handlung in den Schatten stellen. Insgesamt ein würdiger Nachfolger für "Middlesex".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MaryAnny
Format:Gebundene Ausgabe
Fast zehn Jahre mussten Fans von Jeffrey Eugenides auf ein neues Buch von ihm warten, aber für mich hat es sich absolut gelohnt. "Die Liebeshandlung" ist so viel mehr als einfach nur die Dreiecksbeziehungsgeschichte, als die es oft beschrieben wird. Es fängt damit an, dass die Zeit in der die Handlung spielt, geradezu perfekt gewählt ist. 1982 beschreibt die Generation nach der 68er-Bewegung, die offensichtlich schwer mit dem Erbe der Bewegung zu kämpfen hat. Diese Verwirrung (gerade bei Frauen), wie man möglichst feministisch handelt und wie man zu seinem Recht steht und auch wie man diesen Anspruch verfehlt, indem man sich blind in Ideale stürzt und jegliche Konversation als Angriff versteht, wird im Roman an unterschiedlichen Frauentypen gezeigt, wodurch ein sehr vielschichtiges Bild erzeugt wird. Dabei bleiben die verschiedenen Charaktere aber alle glaubwürdig und extrem gut ausgearbeitet, auch wenn es nur Nebenfiguren sind, die nur für kurze Zeit auftauchen. Ich hatte kein einziges Mal das Gefühl, dass eine der Personen unnachvollziehbar handelt. Was auch viel zu dem Reiz des Buches beiträgt, sind die Dialoge, die teils noch auf Gelerntem vom College beruhen und teilweise die Entwicklung der Charaktere darstellen. (Natürlich sollte man dafür auch an den jeweiligen Studienfächern interessiert sein).
Alles in allem war für mich die Dreiecksbeziehung eher nebensächlich. Im Mittelpunkt der Geschichte steht für mich viel eher die Entwicklung der drei Hauptcharaktere und deren Selbstfindung, wobei die Spannung zwischen "Was will ich sein?" und "Was bin ich?" bzw. "Was kann ich sein?" bei jeder einzelnen Figur individuell gestaltet wurde. Es war eindeutig eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!
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Ein ganz großer Roman
Die Collegestudentin Madeleine Hanna steckt voll in einer Dreiecksbeziehungskiste mit Leonard und Mitchell. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von Ben veröffentlicht
Alles Bestens!
Super Zustand! Umschlag und Buch an sich sind wie neu. Schneller Versand! Sehr empfehlenswert! Hier bestelle ich jederzeit gerne wieder. Vielen Dank!
Vor 16 Tagen von Lily veröffentlicht
Ein kleines bisschen enttäuscht
Die Liebeshandlung ist nicht ganz so berauschend wie Middlesex, aber trotzdem in seiner einfühlsamen Beschreibung der Portagonisten ein toller Roman und sehr lesenswert!
Vor 17 Tagen von DerScharfleser veröffentlicht
perspektivenwechsel
die übersetzung des tites könnte man bemängeln, wenn der wirklich wichtig wäre. das ist er aber glücklicher weise nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Karl-heinz Biebl veröffentlicht
Suche nach dem Sinn
Es ist das Jahr 1982. Madeleine ist Literaturstudentin und hat sich auf die Liebeshandlungen in Romanen des viktorianischen Zeitalters spezialisiert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kiepura veröffentlicht
Kein Middlesex 2.0. Das ist gut so. Eine tolle Charakterdarstellung.
Entgegen vieler anderer Meinungen empfinde ich dieses Buch als WUNDERBAR geschriebenes Gesamtkunstwerk. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von S. Zänarius veröffentlicht
Geht so
Wenn sich ein Bestseller-Autor zehn Jahre Zeit lässt, um seinen nächsten Roman herauszubringen, dann darf der Leser mit Recht gespannt sein. Man erwartet viel. Lesen Sie weiter...
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Der neue Euginedes - ist rundherum gelungen, wiewohl möglicherweise eher ein "Jungensbuch". Ich wäre an einer Mann/Frau-Statistik interessiert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von T.Scholten veröffentlicht
Geschwätziger Hollywoodkram
Das Buch war ein Geschenk, ich hätte es mir sicher nicht gekauft. Schon wegen der mehr als 600 Seiten. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von M. R. veröffentlicht
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