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Die Liebesblödigkeit: Roman Taschenbuch – 1. Juli 2008

4.1 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen

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Ein Mann geht durch die Stadt. Er betrachtet eine junge Mutter, die sich die Daumenspitze feucht macht, um ihrem kleinen Kind einen braunen Fleck aus dem Gesicht zu wischen. Er beobachtet eine offenbar verwirrte Frau, die nacheinander drei halbvolle Mülltonnen umwirft, um sie anschließend wieder aufzuheben. Er sieht zwei Halbwüchsige beim Versuch, eine Rolltreppe zum Stillstand zu bringen, kläglich scheitern. Und er liest im Schaufenster einer Pizzeria, dass es hier zwei Gerichte zum Preis von einem gäbe. Pech für den Mann, denn seine beiden Frauen kann er nicht mitnehmen ins Lokal: „Sandra mag keine Pizzen und Judith keine Stehlokale“. So ist es mit dem Leben des Ich-Erzählers in Wilhelm Genazinos Roman Die Liebesblödigkeit, eines Erzählers, der Spezialist für Apokalyptik ist und Seminare über die Prophetie vom Weltende gibt: Eigentlich hat er alles im Überfluss. Aber irgendwie will doch nichts so richtig zusammenpassen.

Nach den Romanen Ein Regenschirm für diesen Tag (2001) und Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman (2003) sowie dem ausgezeichneten Essayband Der gedehnte Blick hat Wilhelm Genazino, der Georg-Büchner-Preisträger von 2004, mit Die Liebesblödigkeit wieder ein fulminantes Buch vorgelegt, dass in wundervoll ironischer Sprache vom Leben eines Mannes erzählt, der genug von der Liebe hat, weil er genug von der Liebe hat: Ein Apokalyptiker in Endzeitstimmung, der sich in genauer Detailbeobachtung seiner Umgebung ergeht und sich das Recht herausnimmt, trotz seiner Wehwehchen zwei Frauen zugleich zu lieben, die nichts voneinander wissen dürfen. Oder soll er sich doch von einer seiner Frauen trennen? Und, wenn ja, von welcher?

Vor allem vom Versuch einer Entscheidung und der Schwäche des Erzählers handelt Die Liebesblödigkeit: unglaublich präzise, psychologisch ausgefeilt und: grandios geschrieben. Unbedingt lesenswert! --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Originell, abgründig und herrlich komisch.«
Susanne Kunckel, Welt am Sonntag

»Die große Kunst des genialen Schwarzmalers Wilhelm Genazino liegt darin, soziologische Analysen unmerklich in Literatur zu verwandeln. Danach sieht man die Welt anders.«
Helmut Böttiger, Die Zeit

»Ein ergreifendes Protokoll der Melancholie, das sprüht vor Witz und Esprit.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

»Die Souveränität seiner Romane verdankt sich Wilhelm Genazinos Spracheleganz.«
Ursula März, Frankfurter Rundschau

»Ein schlanker, auf leisen Sohlen tretender, aber erkenntnisreicher und lebenskluger Roman; ein Beglückungsroman mit allerlei Widerhaken genauso wie ein heiterer Trauerroman.«
Gerrit Bartels, taz

»Genazinos komischster und handlungsintensivster Roman – spannend bis zuletzt.«
Hajo Steinert, Tages-Anzeiger, Zürich

»›Die Liebesblödigkeit‹ ist eine Perlenschnur, bei der sich eine kostbare Miniatur an die andere reiht.«
Tilman Krause, Die Welt

»Wenn Sie Freude an den Wirren des Liebeslebens und an den Spitzen der Ironie haben, dann werden Sie die Leiden des alten Doppelliebhabers genießen.«
Brigitte

»Schwebend leichte, originell formulierte Flaneursbeobachtungen, gedehnte Blicke im städtischen Getriebe. Ein geistreiches, unterhaltsames, amüsantes Buch.«
Wolfgang Schneider, Literaturen

»Die Leiden eines alten Doppelliebhabers sind ein Meisterstück ironischer Erzählkunst.«
Brigitte 06.06.2007

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 7. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Es war mein drittes Buch des Autors und ich hatte den Eindruck, als hörte ich in meinem inneren Ohr immer denselben Ich-Erzähler, der da aus seinem Leben plaudert. Doch die Liebesblödigkeit ist weniger skurril und witzig als z.B. "Ein Regenschirm ..." Trotz der gleichzeitigen Beziehung zu zwei Frauen lebt die Hauptfigur ein seltsam langweiliges Leben, nicht mal der gelegentliche Sex reißt ihn (und mich, den Leser) aus der gleichförmigen Langeweile, die sonst jeden Tag durchdringt. Es gibt Passagen, die mich mitziehen konnten und Spaß machten, doch insgesamt wird ein Leben beschrieben, das weitgehend uninteressant bleibt. Genazinos Stil bleibt sich treu, wirkt etwas altmodisch und staubig, hat aber seinen Reiz. Doch den Protagonisten hätte ich am liebsten schütteln und wecken wollen, so sehr ging mir seine schlaffe Feigheit vor Entscheidungen oder Ärzten oder Einkäufen oder dem Leben ganz allgemein auf den Geist. Beschreibt sich der Autor immer nur selbst? Fast hatte ich das Gefühl.
Fazit: Durchaus interessant und lesenswert, aber es wird eine durch und durch entsinnlichte Welt beschrieben, in der selbst ein Orgasmus nichts weiter ist, als eine Aufgabe, die man bewältigen muss, ohne einen Wadenkrampf zu bekommen. Na dann ...
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Format: Taschenbuch
Der Protagonist windet sich laokoongleich in einem pikanten Dilemma: Er liebt zwei Frauen. Er liebt sie wirklich, alle beide. Und selbstverständlich wissen die beiden Damen nichts voneinander. Bislang hat ihn das nicht allzu sehr beschwert, aber nun machen sich allmählich gewisse altersgemäße Gebrechen bemerkbar, und ein fürchterlicher Gedanke überfällt ihn: Was, wenn er im Krankenhaus läge, und beide Damen seines Herzens stünden zeitgleich mit Blumenstrauß vor der Krankenzimmertür? Entscheidung tut not, und das Abwägen geht los: Mit welcher der beiden wollte er lieber zusammen alt werden? Die beiden sind grundverschieden, und dementsprechend oszillieren des Erzählers Überlegungen. Dass ihm alle beide deutliche Avancen machen, und dass ein höchst pragmatisches Argument namens "Witwerrente" dabei eine Rolle spielt für den Freiberufler mit wackliger Existenz, was wiederum Schuldgefühle weckt; dass der Mittfünfziger obendrein seine besten Jahre hinter haben dürfte, und dass er von diversen Altmännermalaisen geplagt zu werden beginnt -- all das macht die Lage nicht einfacher.
Zudem ist der Ich-Erzähler keineswegs ein Traummann -- er schlägt sich recht und schlecht als krampfaderngeplagter Apokalypsen-Spezialist mit Apokalypsen-Bewältigungsseminaren durchs Leben. "Die Apokalypse ernährt ihren Mann" -- vorläufig jedenfalls.
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 5. Februar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Wie kommen schwierige Entscheidungen zustande? Wer die Antwort auf unterhaltsame Weise erfahren will, liest das neuste Buch von Wilhelm Genazino. Das kostet weniger als ein Seminar, belästigt nicht mit wirren Grafiken und erfolgt prüfungsfrei. Genazinos 53jähriger Ich-Erzähler liebt seit Jahren zwei Frauen, von denen er sich nicht trennen will, sich aber wegen abnehmender Lebensenergie trotzdem für ein der beiden entscheiden muss. Sandra oder Judith? Vater oder Mutter?
Wilhelm Genazino schreibt seit 40 Jahren und wurde mit jedem Buch besser. Als dies auch die professionellen Literaturkritiker bemerkten, verliehen sie ihm 2004 den deutschen Nobelpreis für Literatur, den Georg-Büchner-Preis. Ich stiess ebenfalls spät auf den in Frankfurt lebenden Autor. Das Titelbild von „Ein Regenschirm für diesen Tag" sprach mich 2001 so an, dass ich mich ins Unbekannte stürzte und aus dem Staunen nicht mehr heraus kam. Genazinos Programm einer Ästhetisierung der Wahrnehmung war genau die literarische Software, die mich in der damaligen Lebenssituation erreichen konnte. Messerscharfes Beobachten dessen, was mich im Alltag umgibt und letztlich mein Handeln beeinflusst. Scharf, aber nicht analytisch kalt und distanziert, sondern Anteil nehmend.
Im neuen Roman verbindet der Autor seine Kunst der Wahrnehmung mit der Kunst des Erzählens. Damit kommt das neue Element der Spannung dazu, was den Leserkreis von Genazinos Meisterwerken bestimmt erweitern wird. Zumal er sich auch weit ins Reich der Erotik vorwagt und dort sogleich souverän das Zepter in der Abteilung Sexualität im fortgeschrittenen Alter übernimmt. Souverän, weil er das mit feinem Humor macht, der auf jegliches Kommentieren verzichten kann.
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Kommentar 44 von 50 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
Das ist ein ganz schönes Dilemma, in dem sich der Ich-Erzähler in Genazinos neuem Roman „Die Liebesblödigkeit" befindet oder sollte er nicht doch eher beneidet werden, ein Mann in dieser Situation ?
Genazino beschreibt die Lebenskrise eines Mannes in den „besten" Jahren, der seit geraumer Zeit Beziehungen zu zwei völlig unterschiedlichen Frauen pflegt. Sandra schafft Ordnung in seinem Leben, wenn er im Chaos versinkt; an Judith schätzt, nein, liebt er die spontane Kreativität. Beide Frauen nähren ihn großzügig mit Liebe.
Vielleicht hätte er etwas anderes tun sollen als in seinem bisherigen Leben apokalyptische Vorträge zu entwerfen und Geld damit zu verdienen. Denn plötzlich rast er auf ein apokalyptisches Ende zu, denn ihn quält die Frage, ob es nicht endlich Zeit wäre sich für EINE von beiden Frauen zu entscheiden, Sandra oder Judith ?
Im Vertrauen gesagt genießt er es natürlich von zwei Frauen geliebt zu werden, jedoch häufen sich in letzter Zeit nicht mehr ignorierbare körperliche Schwächen, die eine Befriedigung zweier Frauen langfristig ausschließen könnten. Der Handlungsträger von Genazinos neuem Roman stürzt sogleich in die nächste Krise: gehört er nun zum alten Eisen und ist es höchste Zeit sich mit dem unweigerlichen Verfall seines Körpers auseinanderzusetzen ?
Letztendlich findet sich ein beruhigender Ausweg, der ihm den Gedanken ans Altern noch für einige Zeit aufschieben läßt.
Genazino nimmt für sich die Rolle des stillen Beobachters ein, Kleinigkeiten des Alltags, über die ansonsten leicht hinweggesehen werden, gewinnen bei Genazino eine eigene spannende Dynamik.
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Kommentar 10 von 12 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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