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Die Liebenden von Pont-Neuf
 
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Die Liebenden von Pont-Neuf

Juliette Binoche , Denis Lavant , Leos Carax    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Juliette Binoche, Denis Lavant, Klaus Michael Grüber
  • Regisseur(e): Leos Carax
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Französisch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 25. Februar 2003
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007MCGV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.315 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Liebenden von Pont-Neuf zeigt uns Paris einmal mehr als die Stadt der Liebe, allerdings aus einem eher unerwarteten, ganz anderen Blickwinkel. Die jungen Liebenden, hier Alex und Michelle, gehören zu den vielen Obdachlosen, die sich auf den Straßen von Paris durchschlagen. Ihr Schlupfwinkel ist die Brücke, die dem Film seinen Titel gab. Es ist die älteste Brücke in der Stadt und sie teilen sie mit dem älteren und weiseren Hans. Schritt für Schritt kommen sie einander näher, suchen und finden Liebe in dieser so lieblosen und rauen Umgebung. Regisseur Leos Carax kombiniert in diesem Film großartige Schönheit mit alptraumhafter Realität. Das wird vor allem in der schrecklichen Eröffnungsszene deutlich, in der das Obdachlosenheim wie in einem Dokumentarfilm betrachtet wird. Juliette Binoche und Dennis Lavant sind wunderbare Liebende. Sie ziehen uns regelrecht hinein in ihre Welt aus Freude, Verzweiflung und Wut. Letztendlich gelingt Die Liebenden von Pont-Neuf der seltene Drahtseilakt, gleichzeitig visuell äußerst eindrucksvoll und emotional aufrüttelnd zu sein. --Phil Udell

Produktbeschreibungen

Nacht in Paris. Alex (Denis Lavant) torkelt durch die Straße. Er stürzt - ein Auto fährt mit Vollgas über seine Beine - Fahrerflucht. Michèle (Juliette Binoche), einzige Augenzeugin des Unfalls, zieht gleichgültig ihres Weges, ahnungslos, daß sie dem jungen Mann bald wieder begegnen wird: Auf der Brücke Pont-Neuf, ihrem neuen Zuhause. Hier herrschen eigene Gesetze. Eine atemberaubende und selbstzerstörerische Liebe zwischen den beiden am Rande der Gesellschaft lebenden beginnt. Betrug, Verrat, und Lüge. Eifersucht, Hingabe und Sehnsucht, Verzweiflung und Mord sind der Preis einer Leidenschaft, die durch jede Verzweiflungstat nur noch

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
bizarr - faszinierend 27. Dezember 2003
Format:Videokassette
Die Liebenden von Pont-Neuf - keine leichte Kost, aufrüttelnd, abstoßend und zugleich anziehend und faszinierend. Seit ich diesen Film im Kino sah, gehen mir die Bilder nicht mehr aus dem Kopf. Ganz auf französische Art schonungslos inszeniert, aber mit viel Schönheit und Spielraum, als Zuschauer eigene Gedanken und Interpretationen in die Handlung mit hineinzunehmen. Manches habe ich erst beim soundsovielten Schauen entdeckt: Dieser Film ist ein Kunstwerk, das erforscht werden will.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Irre Bilder einer "amour fou" 16. November 2010
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Unzweifelhaft gelang Leos Carax (bürgerlich "Alexandre Oscar Dupont") mit "Les Amants Du Pont Neuf" ("Die Liebenden von Pont-Neuf") und der noch 28-jährigen Juliette Binoche in der Hauptrolle einer dieser Filme, denen übliche Maßstäbe nicht gerecht werden. Der laut IMDB rund 30 Millionen Dollar teure und im Original 125 Minuten lange Streifen erwies sich für die meisten Zuschauer eher als schwer verdaulich und floppte dementsprechend an den Kassen.

Der junge Feuerschlucker Alex (Denis Lavant) "lebt" schon lange mit dem deutschen Clochard Hans (Klaus Michael Grüber) unter oder auf der "Pont-Neuf" - je nach Saison. Die Malerin Michèle (Juliette Binoche) verliert langsam ihre Sehfähigkeit. Gleichzeitig quält sie eine unerfüllte Liebe zu einem Straßenmusiker. So landet auch sie auf der Straße, wo sie eines Abends den Narkotika-Süchtigen Alex, der gerade im Rausch angefahren worden war, aufgabelt. Bald wohnt sie mit ihm auf der Pont-Neuf. Die Beiden führen ein ausschweifend-ekzentrisches Leben "in den Tag", eine "amour fou". Auch Hans, den Michèle an seine früh verstorbene Frau erinnert, ist von der jungen Frau fasziniert. Der frühere Wachmann bringt die fast Blinde nachts in ein Museum und ermöglicht ihr, ein spezielles Gemälde bei Kerzenlicht ein letztes Mal zu sehen. Als Michèle erfährt, dass ihr Augenleiden neuerdings operabel sein könnte, verschwindet sie...

Bei diesem Dreh, nach Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, aber noch vor Drei Farben: Blau und Chocolat war die Binoche längst ein Star. Dennoch wirkt sie noch frisch und echt, ohne Schokoladenglasur. Aber das Publikum sieht lieber Millionäre als Obdachlose auf der Leinwand - zumal man sich jegliche falsche Romantik versagte und das Leben auf der Straße äußerst drastisch genauso darstellte, wie es ist. So half auch eine Oskar-Nominierung nicht viel. Vielen dürfte zudem Denis Lavant zu schrill rüberkommen - wobei er, wie man sich ausführlich überzeugen darf, ganz erstaunlich bestückt ist.

Dennoch ist hier eine bemerkenswerte und äußerst realistische Umsetzung gelungen, die hinter aller Tristesse mit geradezu fantastischen Bildern aufwartet. Die Wasserskifahrt durch das Feuerwerk-beleuchtete Paris ist eine Augenweide sondergleichen. Aber auch Szenen brutalster Gewalt begleiten den Weg der Drei auf der Brücke. Freunde von besonderen Filmen sollten auf ihre Kosten kommen - ich hätte mir gewünscht, dass jemand sich berufen fühlen würde, unnötige Längen herauszuschneiden.

Carax, damals noch Liebhaber von Juliette Binoche, verschleppte die Arbeiten, die Drehgenehmigung auf der "richtigen" Brücke verfiel, so dass eine neue Pont-Neuf extra für den Film nachgebaut werden musste - die Hauptursache für das stellare Budget. Nach dem Dreh endete die Beziehung: Unhappy End - ganz im Gegensatz zum kitschigen Titanic-Abschluss des Films. Beides auf Veranlassung der Binoche...

Original-Länge 125 Minuten, Original-Format 1.85:1

jury 3* A0364 15.11.2010e 6 A
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Berührend. 24. März 2010
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Der vorliegende Film des Regisseurs Leos Carax zeigt wozu diese Liebe fähig ist, in welche Abgründe sie uns treiben kann, aber auch welche positiven Veränderungen sie zu bewirken vermag. Um dies besonders drastisch zu dokumentieren spielt die Filmhandlung im Clochard - Milieu von Paris, welches alles andere als sentimental dargestellt wird.

Der völlig desillusionierte, alkohohl - und schlafmittelsüchtigte Straßenkünstler Alex ( Denis Lavant) begegnet auf Pont-Neuf der auf einem Auge bereits erblindeten Michele( Juliette Binoche). Die schöne Michele ist Malerin aus so genannt gutem Hause. Sie hat ihr Zuhause verlassen, um den Mann, den sie zu lieben glaubt, zu suchen. Dieser Mann ist ein Musiker. Sie möchte ihn noch einmal zeichnen bevor sie erblindet.

Um ihn zu sehen nimmt sie die Strapazen der Gosse auf sich. Mit ihrem Leben hat Michel eigentlich schon abgeschlossen, weil sie weiß, dass sie völlig erblinden wird. Der Musiker verweigert ihr den Wunsch und lässt sie kalt abblitzen.
Auf Pont -Neuf trifft sie einen alten Clochard ( Klaus-Michael Grüber), der aufgrund der Liebe zu einer Frau sein bürgerliches Leben hinter sich ließ, diese Frau dennoch verlor und sich fortan dem Alkohol verschrieb. Er möchte Michele von der Brücke vertreiben, weil er nicht will, dass sie zur Pennerin verkommt.

Der einsame, mittellose Alex , der ebenfalls auf Pont- Neuf haust, verliebt sich in Michele, die schöne Frau mit der Augenklappe. Der hässliche Alex ist alles andere als ein Frauentyp, aber er kümmert sich rührend um die kranke Michele, zeigt ihr ganz unbeholfen seine Liebe und sein Mitgefühl. Michele erkennt seine innere Schönheit und verliebt sich in Alex. Zwischen den beiden ungleichen Menschen entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die beide völlig verändern wird.

Als Alex in den Metroschächten Fotos von Michele entdeckt, auf der sie von ihrem Vater gesucht wird, weil es ein Mittel gibt, um ihre Augenkrankheit zu heilen, gerät er in Panik. Er möchte diese Frau nicht verlieren. Alex kann nicht glauben, dass Michele, sofern sie wieder gesund werden würde, ihn, den abgerissenen, hässlichen Straßenkünstler noch immer lieben könnte.....

Der Film zeigt teilweise erschreckende Bilder von völlig zerrütteten Pennern und Drogensüchtigen, aber es gibt auch selten schöne Sequenzen, beispielsweise solche von der durch ein Feuerwerk am 14. Juli grandios illuminierten Seine.
Alles in allem ist dieses Werk eine Ode an die Liebe, von der ja ganz Paris angeblich träumt und damit auch jene Menschen, die ihr Leben im absoluten Schatten verbringen.
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Vor 18 Monaten von jury veröffentlicht
Zwei Außenseiter
Eine lange Einleitung führt direkt mitten ins Milieu. Der 'Lumpensammler' der städtischen Polizei sammelt die Gestrandeten ein. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von zopmar veröffentlicht
traurig schön
Mein erster Gedanke war: Die traut sich was, so einen Film zu spielen.
Er ist manchmal schmerzhaft aber man kann sich einfach nicht abwenden und spürt die Liebe die beide... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Geiß, Hans-Jürgen veröffentlicht
Intensiv gespielt und bildgewaltig
Hat man diesen Film einmal gesehen, vergisst man ihn nicht so schnell. Erzählt wird die Geschichte zwischen zwei Verlierern in einer Glitzerwelt: Der junge Obdachlose Alex und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2006 von Gilles
Liebe ist überall möglich ...
Ein Film voller Momente des Glücks und der Liebe zwischen dem Feuerschlucker Alex (Denis Lavant) als Clochard und der Obdachlosen Michèle Stelens (Juliette Binoche),... Lesen Sie weiter...
Am 27. Januar 2003 veröffentlicht
Die liebenden von pont-neuf
Ein wunderbarer Film, ein modernes Märchen in ein schönen Stadt.
Grandios, vor allem auch akustisch, das Feuerwerk an der Seine.
Veröffentlicht am 11. Februar 2002 von Frank Köncke
schlechte Bildqualität, schlechte Handlung
ich möchte die Kurzbeschreibung(die nicht wirklich die Handlung ist) nicht wiederholen. aus meiner sicht ist die Handlung schlecht, was noch schlimmer ist, ist die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2002 von francine pucher
schlechte Bildqualität, schlechte Handlung
ich möchte die Kurzbeschreibung(die nicht wirklich die Handlung ist) nicht wiederholen. aus meiner sicht ist die Handlung schlecht, was noch schlimmer ist, ist die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Januar 2002 von francine pucher
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