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Die Liebe in den Zeiten der Cholera
 
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Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Javier Bardem , Unax Ugalde , Mike Newell    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Javier Bardem, Unax Ugalde, Giovanna Mezzogiorno
  • Regisseur(e): Mike Newell
  • Komponist: Antonio Pinto
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 22. September 2008
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 133 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00197M7MC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.641 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Pressestimmen

  • opulent und farbenfroh ... über weite Strecken überzeugende, doch in den Nebenhandlungen leicht ausfransende Verfilmung ... Den Augenschmaus der Kostüme und Ausstattung, der Landschaften und Stadtansichten ergänzen die Darsteller mit sorgfältig rekonstruierten zeittypischen Gesten. EPD FILM
  • Gerade indem er auf die hypertrophe Künstlichkeit verzichtet ... gerade indem er alles übertrieben kitschige vermeidet ... wirkt Newells Film nicht wie zeitgenössisches Kino, das die Stoffe kapert und umwandelt, sondern wie ein Klassiker ... Newell wollte einen Film mit Seele machen – und was dabei herauskommt ... wenn steife Oberlippe auf heftigste Gefühls-emphase trifft, sollte man sich unbedingt anschauen. Zuschauer dürften am Ende froh sein über diese Mentalitätskluft. FAZ
  • Das Ganze ist voller Gleichmut erzählt, ohne Aufgeregtheit und Ekstase, nie so, wie man es erwartet haben mag von einer Geschichte aus lateinamerikanischem Gefühlsdschungel. ... Aber die Annäherung ans Jane-Austen-Kino tut dem Film gut ... Am Ende, da sind der Nobelpreisträger und das Kino sich einig, ist die Liebe nichts als Ablenkung, Aufschub, Verzettelung, Ersatz, mühselige Traumarbeit. Eine Zielgerade war wohl nie vorgesehen. Die Süddeutsche
  • Ganz viel Gefühl ... Eine episch breite, angenehm altmodische Literaturadaption, die Kenner des Buches garantiert schwelgen lässt. BERLINER KURIER

Produktbeschreibungen

Universum Film Die Liebe in den Zeiten der Cholera, USK/FSK: 6+ VÃ--Datum: 22.09.08

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großes Gefühlskino 17. Mai 2008
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
"Die Liebe in den Zeiten der Cholera", von dem Literatur-Nobelpreisträger, aus dem Jahre 1985, Gabriel García Márquez, ist einer der größten Romane des zwanzigsten Jahrhunderts und gilt bis heute als eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur. Jetzt schrieb Ronald Harwood nach dieser Romanvorlage ein berauschendes Drehbuch, das vom britischen Regisseur Mike Newell als opulentes Überwältigungsszenario im Herzen Kolumbiens inszeniert wurde. Der Produzent Scott Steindorff musste dem Schriftsteller versprechen, den Film nicht im "Hollywood-Stil" zu drehen.

Es geht um die Dauer einer Liebe und die Frage, wie lange man auf deren Erwiderung warten kann. Die Handlung beginnt um das Jahr 1880 und endet in den 1930 er Jahren. Der Augenblick, in dem sich der junge Telegrammbote Florentino Ariza (Javier Bardem) in die wunderschöne Fermina Daza (Giovnanna Mezzogiorno) verliebt wird sein ganzes weiteres Leben bestimmen. Zunächst schreiben sich die beiden Verliebten glühende Liebesbriefe, dann folgt der Heiratsantrag. Florentino ist ein Romantiker, den die Liebe ereilte, wie andere die Cholera. Dem Heiratsantrag stimmt der Vater von Fermina nicht zu. Sie, die Tochter aus reichem Hause, soll eine bessere Partie machen. Unter dem Druck des Vaters stimmt die junge Frau schließlich der Hochzeit mit dem weltgewandten Arzt Dr. Juvenal Urbino (Benjamin Bratt) zu. Florentinos Liebe bleibt und er schwört ewige Treue. Aus der Ferne verfolgt er das Leben seiner Angebeteten. Beruflich macht er Karriere, wird schließlich Direktor der Karibischen Flussgesellschaft. Während der "Wartezeit" von 51 Jahren, neun Monaten und vier Tagen hat er sexuelle Beziehungen mit über 622 Frauen, die er meist keusch mit gesenkten Augenlidern und zunehmender Melancholie beschläft. Über diese Begegnungen führt er penibel wie ein Revisor Buch. Von diesen Liebesaffären zeigt der Regisseur 22, durch die sich Florentino stoisch hindurch kämpft. Javier Bardem ist als großer Bösewicht im Kino bekannt, ein großer Liebender ist er wahrlich nicht.

Die Schwierigkeit dieser Verfilmung ist die Bewältigung der Aufgabe, zu zeigen wie die Schauspieler im Verlauf des Films um 50 Jahre altern. Newell beweist gleich zu Beginn des Films, dass er dieses Grundproblem erkannt hat. Schon in der ersten Szene stirbt Doktor Juvenal Urbino, der Ehemann von Fermina, beim Sturz von einer Leiter. Danach erfährt Florentino, während eines gestörten und anschließend sofort unterbrochenen Geschlechtsaktes, die Todesnachricht. Die beiden Hauptfiguren begegnen sich und dabei fällt ihm die Witwe nicht um den Hals, sondern empfiehlt ihm sich zum Teufel zu scheren.

Es folgt der Rückblick über 51 Jahre, neun Monate und vier Tage. Und dann schreibt Florentino wieder Liebesbriefe, die zunächst von Fermina zerrissen werden. Schließlich lässt sie sich doch zu einem Treffen überreden. Im gereiften Alter finden die beiden bei einer Bootsfahrt im Dschungel Kolumbiens zueinander. Die Haare sind grauer, die Maske immer faltenreicher, der Gang immer gebeugter geworden, aber offensichtlich funkt es nicht richtig zwischen den Hauptdarstellern. Kahlköpfig und verholzt besteigt Florentino den Raddampfer, um sich die lange verdiente Liebesnacht mit der greisen Fermina zu erfüllen. Die Liebe bekommt eine letzte Chance. So viel zum Plot.

Resümee: In diesem sinnlichen südamerikanischem Liebesepos kommen die wichtigsten Stellen aus dem kongenialen Roman vor, nur die Geschwindigkeit mit der die Stationen abgespult werden, erweckt falsche Erwartungen, denn der Roman spielt im ausgehenden Postkutschenalter.

Natürlich verliert diese herzergreifende Literaturverfilmung als Adaption einiges vom Zauber der Literaturvorlage. Doch in den zwanzig Jahren, seit Francesco Rosis Romanverfilmung "Chronik eines angekündigten Todes", die seinerzeit in allen Kritiken verrissen wurde, sind Fortschritte bei den Adaptionsversuchen festzustellen. Newell versucht subtil die Ästhetik des karibischen "Fin de Siécle" in der brodelnden, glühenden kolumbianischen Metropole Cartagena, wie auch die Beschreibungen Márquez' minuziös wiederzugeben, in einer ansonsten eher weitschweifigen Inszenierung. Andreas Kilb spricht in seiner Kritik in der FAZ von einem "Zerrissensein zwischen Marktgängigkeit und Textreue". Ich finde an dem Film ist wenig auszusetzen. Gelungen ist der Mix aus europäischen und amerikanischen Schauspielern, die sich redlich bemühen den gewaltigen Rahmen, den Marquez in seiner Romanvorlage entfaltet hat, zu meistern. Javier Bardem weiß mit seinem seltsamen, exzentrischem Stil zu überzeugen, Benjamin Bratt spielt überzeugend elegant, Giovanna Mezzogiorno, wunderschön, harsch und spitznasig-zickig reicht allerdings bedauerlicherweise nicht an das Charisma der Romanfigur heran.

Zusammenfassend ist festzustellen: Trotz seiner hundertvierzig Kinominuten, kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Es ist in jeder Hinsicht ein Film für Freunde der Marquez Literatur und für ältere Jahrgänge. Bäume, Tiere, Menschen, Landschaften und Städte erstrahlen bunt, üppig grün und pittoresk und auch sonst verrät das Setdesign Liebe zum Detail, bei dem der Regisseur einen Hauch Karibik im feuchtheißen Kolumbien mit Raddampfern, Opernbühnen, Dschungellandschaften, Kostümen und der zwischendurch wütenden Cholera präsentiert. Allein der Soundtrack des kolumbianischen Gesangstars Shakira stört, denn er passt überhaupt nicht in die dargestellte Zeit.

Ein großartiger Film, den man sicher auch mehrmals sehen kann und der möglicherweise den Wunsch weckt das Buch noch einmal zu lesen.
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28 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:DVD
Bei meiner heutigen Filmrezension " Die Liebe in den Zeiten der Cholera " werde ich bewusst keinen Vergleich zum gleichnamigen Roman von Garcia Marquez herstellen, weil die Beurteilung des Films dann ungerecht ausfallen könnte.

Garcia Marquez ist der bedeutendste lateinamerikanische Schriftsteller, ein Meister der Poesie, ein Künstler des Wortes, der wie kein Zweiter das komplizierte Wesen der Liebe darzustellen vermag.

" Die Liebe in den Zeiten der Cholera " ist eine der schönsten Liebesgeschichten der Literatur.

Wie wird diese Geschichte im Film zelebriert?

Zu Beginn des Handlungsgeschehens sieht man den uralten Doktor Juvenal Urbino ( Benjamin Bratt) von der Leiter fallen. Den Sturz überlebt er nicht. Seine Frau Fermina ( Giovnanna Mezzogiorno), mit der über er 50 Jahre seines Lebens verbracht hatte, trauert um ihn, aber man spürt, dass ihre Trauer nichts Untröstliches hat.
Die Leiche ist noch nicht begraben, da klopft bereits Florentino Ariza ( Javier Bardem) an die Tür Ferminas.
51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage hat Florentino auf diesen Moment gewartet.
Seit seinen Jugendtagen liebt er diese Frau unsterblich. Ihr schwor er einst ewige Liebe und er hat seinen Schwur gehalten. In seinem Herzen gab es immer nur Fermina , obschon er Sex mit Hunderten von Frauen hatte, wie sich aus dem Kontext des Films ergibt.
Fermina ist empört von der Pietätlosigkeit Florentinos und weist ihm zunächst die Tür. Wenig später jedoch liest sie seine alten Briefe und so erschließt sich dem Zuschauer das Gestern der Protagonisten.
1879 lernen die beiden sich in Cartagena / Kolumbien kennen. Florentino arbeitet als Bote bei einem Telegrafenamt. Fermina ist die Tochter eines Emporkömmlings, der mit seinem hübschen Kind große Pläne hat. In diese Pläne passt der arme Florentino nicht. Die beiden jungen Menschen sind aber ineinander verliebt und möchten ihr zukünftiges Leben gemeinsam verbringen. Florentinos Vater durchkreuzt die Pläne, bringt seine Tochter aufs Land, von wo sie nach einem Jahr geläutert in die Stadt zurückkehrt, einer Stadt, die immer wieder vom Bürgerkrieg und von der Cholera heimgesucht wird.
Fermina gibt Florentino den Laufpass und heiratet der Arzt Juvenal Urbino.
Dem Verliebten zerreißt es das Herz. Er wird depressiv und stirbt fast vor Liebeskummer. Seine Mutter ist die einzige, die sein Leid mit ihm trägt. Als der junge Mann sich wieder fasst, möchte er reich werden, um auf diese Weise bei seiner Angebeteten eine neue Chance zu erhalten. Er wird es tatsächlich und er wird zudem Frauenliebling, nach seiner Ansicht deshalb, weil die Frauen spüren, dass er von ihnen eigentlich nichts außer Sex haben möchte. Diese Tatsache scheint die Frauen herauszufordern.
Die beiden uralten Protagonisten kommen ganz langsam erneut aufeinander zu. Sie bemerken, dass ihre Herzen noch so jung sind, wie vor 50 Jahren. Der körperliche Alterungsprozess konnte ihrer Liebe nichts anhaben und so machen sie sich einander bis zum Ende ihrer Tage zum Geschenk...

Wunderbare Bilder einer exotischen Welt, poetische Dialoge und glanzvolle schauspielerische Leistungen.
Javier Bardem spielt die Rolle des Florentinos überzeugend. Seine Augen strahlen genau die intensive Melancholie und Sehnsucht aus, die man von einem unglücklich Liebenden erwartet.

Die Ton- und die Bildqualität lassen nichts zu wünschen übrig.

Ein toller Film. Sehr zu empfehlen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pathos und Liebe! 15. August 2011
Von rosenna
Format:DVD
Der Film enthält viel Pathos und Liebe! Ich kann die negativen Rezensionen nicht verstehen. Gerade mit dem Hauptdarsteller Javier Bardem ist der Film wirklich gelungen. Sicherlich ist das Buch wesentlich metaphorischer geschrieben worden, dennoch hat der Film fünf Sterne verdient!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht gut
Ich habe von dem Film eindeutig mehr erwartet. Der Trailer war noch sehr vielversprechend und hat einen dazu angeregt den Film sehen zu müssen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Marie Kugler Und Hartmann veröffentlicht
Langweilige, leblose Geschichte, episodenhaft erzählt
Dieser Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von callisto veröffentlicht
Florentino und Fermina
Dem Film, der sich eng an die literarische Vorlage anlehnt, gelingt es lediglich einen Teil des Zaubers zu übernehmen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von zopmar veröffentlicht
Das muss doch besser gehen
Leider kann ich diesem Film überhaupt nicht viel abgewinnen, dabei hatte ich mich wirklich sehr auf ihn gefreut. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Knuddelschnuff veröffentlicht
Besser das Buch lesen!
Dass der Film an die Romanvorlage nicht rankommt,war leider zu erwarten.
Gerade die vielen verrückten Nebengeschichten, die herrlichen Formulierungen
und die... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von n/a veröffentlicht
Erwartung in keinster Weise entsprochen!!!
Dieser Film sollte ein Geschenk für eine Freundin sein. Ich habe mir einen schönen historischen Film vorgestellt "a la Pride and Prejudice oder North and South". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2010 von Nimazey
Gut gemachte DVD
Die Disc ist sehr gut gemacht, Audio und Video einwandfrei, viele Extras, sehr empfehlenswert. Allerdings kommt der Film dem Buch nicht wirklich nahe, er entwickelt einfach nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Elpsiquiatra
Eine pure Enttäuschung
Eine gescheiterte Verfilmung eines Meisterwerks.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wollte ich unbedingt sehen, wie dieses literarische Meisterwerk als Film umgesetzt werden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2010 von suntina
Herrlich altmodische Literaturverfilmung !
Der Augenblick im Jahre 1879, in dem sich der bettelarme Telegrammbote Florentino (Javier Bardem) in die schöne Fermina (Giovanna Mezzogiorno), Tochter aus reichem Haus,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2009 von dreizwoeinsheinz
Unglaubliche Langeweile und eine ganz dünne, beliebig...
Bei dieser Literaturverfilmung handelt es sich um ein völlig gescheitertes Machwerk. Einmal mehr dokumentiert der Film, wie dünn die in der Buchvorlage in schön... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2009 von T. Petit
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