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Die Liebe in den Zeiten der Cholera
 
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Die Liebe in den Zeiten der Cholera [Taschenbuch]

Gabriel García Márquez
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462032054
  • ISBN-13: 978-3462032055
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 365.908 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Liebe in den Zeiten der Cholera
OT El amor en los tiempos de cóleraOA 1985 DE 1987 Form Roman Epoche Moderne
Die »sintflutartige« Liebe zweier Menschen zueinander, die auch vor dem Alter und dem nahenden Tod nicht Halt macht, steht im Mittelpunkt des 1985 erschienenen Romans Die Liebe in den Zeiten der Cholera. Zugleich gelingt dem Autor mit dieser Chronik einer karibischen Provinzgesellschaft im Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert wie schon in früheren Werken erneut ein reichhaltiges, vielschichtiges Porträt der geschichtlichen und kulturellen Identität Lateinamerikas.
Inhalt: Über 50 Jahre hat der mittlerweile über 70-jährige Florentino Ariza auf seine Jugendliebe Fermina gewartet. Damals hatte sie ihn, den jungen, romantischen Taugenichts, abgewiesen und den angesehenen Arzt Dr. Juvenal Urbino geheiratet. Sogleich nach dem Tod des Ehemanns, mit dem Fermina in einer leidenschaftslosen, aber dennoch glücklichen, auf gegenseitigem Respekt beruhenden Vernunftehe verbunden war, beginnt der einst Abgewiesene erneut um die Witwe zu werben. Trotz vieler Affären hat er, längst zu Geld und Ansehen gekommen, seine Jugendliebe nicht vergessen. Fermina, ebenso wie ihr Verehrer alt geworden, vom Leben gezeichnet und charakterlich verändert, lässt sich nach einigem Zögern schließlich auf das Wagnis einer späten, von den eigenen Kindern als unappetitlich abgelehnten Liebesbeziehung ein. Und doch versucht sie im Gegensatz zu Florentino nicht an die einstige Jugendliebe anzuknüpfen, sondern ist begierig, mit dem alt gewordenen Partner eine erwachsene Liebe zu erleben. Unbeeindruckt von der Welt um sie herum begeben sich die Liebenden auf ein Schiff und lassen die Choleraflagge hissen, um sich ihre Zweisamkeit zu bewahren und bis an ihr Lebensende ungestört den Magdalena-Fluss auf- und abfahren zu können.
Aufbau: Die Liebe in den Zeiten der Cholera beginnt mit dem tragikomischen Tod von Ferminas Ehemann Juvenal Urbino, einer breit angelegten Einführung in die Lebensumstände einer fiktiven karibischen Stadt am Anfang des 20. Jahrhunderts sowie einer ersten Reflexion über die ungeheure Macht der Liebe, die in den folgenden Kapiteln vertieft wird. Aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers schildert García Márquez die Lebensgeschichten von Fermina, die an der Seite ihres Ehemanns ein gutbürgerliches Leben führt, und Florentino, der Karriere in der Schifffahrtsgesellschaft macht und seine Sehnsucht in unzähligen Affären zu ersticken sucht.
Wie schon in früheren Romanen und Erzählungen zeigt sich in Die Liebe in den Zeiten der Cholera erneut das Gespür des Literaturnobelpreisträgers für eine unterhaltsame und zugleich zutiefst berührende, niemals oberflächliche Mischung komischer, zuweilen grotesker Momente, tiefer Traurigkeit und ernsthafter, lebenskluger Reflexion über die Liebe, das Alter und den Tod.
Wirkung: Zuweilen wurde Kritik am Fehlen jeglichen sozialkritischen Engagements in Die Liebe in den Zeiten der Cholera geübt. Und doch ist García Márquez mit dem auf eine sorgfältige und sehr einfühlsame Ausgestaltung der Charaktere basierenden Roman vor allem eine Hommage an die Liebe gelungen, die sich – so der Autor – den Liebenden »immer auf die gleiche Weise« offenbare, egal in welchem Lebensalter. A. He.

Kurzbeschreibung

Über 50 Jahre hat der mittlerweile über 70-jährige Florentino Ariza auf seine Jugendliebe Fermina gewartet. Damals hatte sie ihn, den jungen, romantischen Taugenichts, abgewiesen und den angesehenen Arzt Dr. Juvenal Urbino geheiratet. Sogleich nach dem Tod des Ehemanns, mit dem Fermina in einer leidenschaftslosen, aber dennoch glücklichen, auf gegenseitigem Respekt beruhenden Vernunftehe verbunden war, beginnt der einst Abgewiesene erneut um die Witwe zu werben. Trotz vieler Affären hat er, längst zu Geld und Ansehen gekommen, seine Jugendliebe nicht vergessen. Fermina, ebenso wie ihr Verehrer alt geworden, vom Leben gezeichnet und charakterlich verändert, lässt sich nach einigem Zögern schliesslich auf das Wagnis einer späten, von den eigenen Kindern als unappetitlich abgelehnten Liebesbeziehung ein. Und doch versucht sie im Gegensatz zu Florentino nicht an die einstige Jugendliebe anzuknüpfen, sondern ist begierig, mit dem alt gewordenen Partner eine erwachsene Liebe zu erleben. Unbeeindruckt von der Welt um sie herum begeben sich die Liebenden auf ein Schiff und lassen die Choleraflagge hissen, um sich ihre Zweisamkeit zu bewahren und bis an ihr Lebensende ungestört den Magdalena-Fluss auf- und abfahren zu können.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Magischer Realismus 27. Juni 2003
Von Jörg R.
Eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur von einem der (oder DEM) Begründer des "magischen Realismus". Auch wenn dieser Gattungsbegriff mittlerweile ziemlich abnutzt ist, beschreibt er für denjenigen, der noch nie ein Buch von Gabriel Garcia Marquez gelesen hat ziemlich genau, was ihn erwartet. Eine Sprache, die lakonisch, scheinbar nüchtern, sachlich, fast jounalistisch klar oder wie selbstverständlich die wundersamsten, unglaublichsten Begebenheiten erzählt. Für den, der noch nicht verlernt hat zu staunen, ist dieses Buch (wie auch viele andere Bücher von Garcia Marquez) ein absoluter Genuss. Eines der Bücher für die einsame Insel.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich! 14. November 2002
Endlich ist dieses Buch wieder neu aufgelegt worden!

Meiner Meinung nach wird in der "Liebe in den Zeiten der Cholera" eine der schönsten Liebesgeschichten der Literaturgeschichte erzählt, in einem Atemzug zu nennen mit Romeo und Julia. Und dabei erzählt Garcia-Marquez mit soviel Sprachwitz und Sinn für Humor, dass man beim Lesen immer wieder gefragt wird, warum man denn die ganze Zeit immer so schmunzeln muss... Einfach herrlich. Wer die Episode mit dem Papagei einmal gelesen hat, wird sie nie mehr vergessen. Schon nach den ersten Kapiteln ist man in der Welt der Erzählung eingefangen und lebt und leidet mit den Titelgestalten mit. Für mich eines der Bücher, die ich auch ein drittes und viertes Mal lesen würde.

Wenn jemand den Autor noch gar nicht kennt, ist dies immer auch ein guter Einstieg. Und jetzt kann man es endlich wieder an jemanden verschenken...

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine kolumbianische Perle 8. August 2003
Von Noel
51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf Fermina Daza, auf die große Liebe seines Lebens. Einst hat er um sie geworben, sie gewonnen und dann an Doktor Juvenal Urbino verloren. Florentino hat nie aufgehört, Fermina zu lieben. Fast am Ende des Lebens, das für beide reich an Höhen und Tiefen war, weiß er, daß er nicht vergeblich auf sie gewartet hat.

Màrquez manifestiert dem Leser in diesem Werk unter der karibischen Sonne einer der schönsten Liebesgeschichten, die es in Buchform zu ergattern gibt. Und obwohl ich kein Anhänger von Romanzen-Prosa bin, zählt dieses Druckerzeugnis für mich zu den Pflichtlektüren jeder Leseratte...

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Eine schöne Liebesgeschichte
Dieses Buch ist eines meiner Lieblingsbücher geworden. Der Autor versteht es seine Leser an das Buch zu fesseln, ich habe selten ein Buch in so kurzer Zeit und vor allem so... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2008 von Audrey
Die Liebe von Anfang bis zum Ende
Ein schönes, sehr geistreiches, stellenweise aber auch langatmiges Buch über die Liebe. Die beiden Liebenden treffen sich zuerst als Jugendliche, werden dann getrennt und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2004 von junior-soprano
SUUUPER
Dieses Buch ist absolut genial. Warum, sollte jeder selbst herausfinden, denn die genauen Worte fehlen mir um es treffend auszudrücken.
Veröffentlicht am 21. März 2004 von "wurkmurk"
Mentale Treue
Die unglückliche Liebe zu Fermina Daza, die sich in den Symptomen der Cholera bei Florentino Ariza äussert kann man eigentlich nur miterleiden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Januar 2004 von Tanja Gerlach
Ein literarisch hochwertiger Liebesroman, der keiner ist
Kolumbien, spätes 19. Jahrhundert. Der introvertierte Florentino Ariza
verliebt sich - unsterblich, wie sich später zeigen wird - in die
wunderschöne,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2004 von Thomas Liehr
Unglaublich schön
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen. Florentino Ariza muss mitansehen, wie er seine grosse Liebe, Fermina Daza, an den Arzt Juvenal Urbino verliert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2003 von "amuk-sun-amun"
Alte Liebe rostet nicht..
Die Liebe in den Zeiten der Cholera ist vor allem eines, nämlich lang - über ein halbes Jahrhundert andauernd oder knapp über 500 Bücherseiten füllend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2003 von Pantalaimon
Die Liebe in den Zeiten der Cholera
Ein wunderbares Buch, in dem sprachlich brillant, erzählerisch faszinierend die große Liebe zweier Menschen geschildert wird, die leider erst am baldigen Lebensende des... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2002 von "utchenrita"
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