Pressestimmen
"Der Titel zeigt bereits, für wen dieses Buch geschrieben ist und wem es in der Tat wertvolle Informationen und Empfehlungen geben kann: den AlkoholikerInnen und ihren PartnerInnen, Kindern wie FreundInnen. Alkoholkranke spiegeln den Suchtcharakter unserer konsumorientierten Gesellschaft im allgemeinen wie die abhängigen Strukturen in Familien und Betrieben im speziellen wider. (...)
Kolitzus stellt Fragebögen vor für Betroffene wie für Angehörige und KollegInnen, die eine Alkoholerkrankung früh erkennen lassen. Verbreitet ist die Bagatellisierung des Alkoholismus auch bei ÄrztInnen, die ihre PatientInnen – oft aus Angst, sie sonst zu verlieren – auf Magen, Kopfschmerzen, Depressionen oder gar Lebererkrankungen behandeln und die klare Konfrontation mit der Alkoholkrankheit vermeiden. Auch durch Alkohol verursachte sexuelle Probleme und – oft damit zusammenhängende – Streitereien und Gewaltausbrüche in Partnerschaften werden oft lange gedeckt – zum Schaden beider! – Kolitzus bringt für all diese Punkte eindrucksvolle Beispiele, sein Buch ist höchst lohnend zu lesen." (Publik-Forum Nr. 7, Klaus Hoffmann )
"Die erste Hälfte des Buches vermittelt für jeden verständlich die gesellschaftliche Brisanz der Alkoholabhängigkeit und anderer Süchte sowie ihre Auswirkungen auf die beteiligten Familienmitglieder. Kolitzus informiert über die Stadien der Suchtentwicklung, über Trinkertypen, Koabhängigkeit, die Auswirkungen der Sucht auf die Kinder, die Atmosphäre in suchtbelasteten Familien sowie über Auswege aus der Krise durch Selbsthilfegruppen und Psychotherapie. Der therapeutischen Arbeit mit Abhängigen widmet er die zweite Hälfte des Buches und beschreibt anhand zahlreicher Fallbeispiele zentrale Fallstricke, Hürden und neue Verhaltensmuster auf dem Weg in ein abstinentes Leben.
Helmut Kolitzus geht als Arzt und Psychotherapeut das Thema Alkohol von der praktischen Seite aus an. Er klagt an und hält der bierseligen Nation den (Alkohol-)Spiegel vor. Alkohol ist überall, so könnte ein Motto von Kolitzus lauten, und er spürt ihn dort auf, wo viele nicht hinsehen wollen: in den Familien, bei der Arbeit, in der Freizeit. Er präsentiert Zahlen, die das Problem eindeutig belegen und geißelt die Untätigkeit der politisch Verantwortlichen. Kolitzus nennt die Dinge beim Namen und beleuchtet auch »heiße« Themen im Zusammenhang mit Alkohol wie Rückfall, Scham, Sex und Homosexualität. Zu guter Letzt hinterfragt er kritisch bekannte Präventionskampagnen wie »Keine Macht den Drogen« und streitet für eine Drogenpolitik mit Augenmaß." (PSYCHOLOGIE HEUTE März 1998, Martin Zobel )
Kolitzus stellt Fragebögen vor für Betroffene wie für Angehörige und KollegInnen, die eine Alkoholerkrankung früh erkennen lassen. Verbreitet ist die Bagatellisierung des Alkoholismus auch bei ÄrztInnen, die ihre PatientInnen – oft aus Angst, sie sonst zu verlieren – auf Magen, Kopfschmerzen, Depressionen oder gar Lebererkrankungen behandeln und die klare Konfrontation mit der Alkoholkrankheit vermeiden. Auch durch Alkohol verursachte sexuelle Probleme und – oft damit zusammenhängende – Streitereien und Gewaltausbrüche in Partnerschaften werden oft lange gedeckt – zum Schaden beider! – Kolitzus bringt für all diese Punkte eindrucksvolle Beispiele, sein Buch ist höchst lohnend zu lesen." (Publik-Forum Nr. 7, Klaus Hoffmann )
"Die erste Hälfte des Buches vermittelt für jeden verständlich die gesellschaftliche Brisanz der Alkoholabhängigkeit und anderer Süchte sowie ihre Auswirkungen auf die beteiligten Familienmitglieder. Kolitzus informiert über die Stadien der Suchtentwicklung, über Trinkertypen, Koabhängigkeit, die Auswirkungen der Sucht auf die Kinder, die Atmosphäre in suchtbelasteten Familien sowie über Auswege aus der Krise durch Selbsthilfegruppen und Psychotherapie. Der therapeutischen Arbeit mit Abhängigen widmet er die zweite Hälfte des Buches und beschreibt anhand zahlreicher Fallbeispiele zentrale Fallstricke, Hürden und neue Verhaltensmuster auf dem Weg in ein abstinentes Leben.
Helmut Kolitzus geht als Arzt und Psychotherapeut das Thema Alkohol von der praktischen Seite aus an. Er klagt an und hält der bierseligen Nation den (Alkohol-)Spiegel vor. Alkohol ist überall, so könnte ein Motto von Kolitzus lauten, und er spürt ihn dort auf, wo viele nicht hinsehen wollen: in den Familien, bei der Arbeit, in der Freizeit. Er präsentiert Zahlen, die das Problem eindeutig belegen und geißelt die Untätigkeit der politisch Verantwortlichen. Kolitzus nennt die Dinge beim Namen und beleuchtet auch »heiße« Themen im Zusammenhang mit Alkohol wie Rückfall, Scham, Sex und Homosexualität. Zu guter Letzt hinterfragt er kritisch bekannte Präventionskampagnen wie »Keine Macht den Drogen« und streitet für eine Drogenpolitik mit Augenmaß." (PSYCHOLOGIE HEUTE März 1998, Martin Zobel )
Kurzbeschreibung
Hochprozentige Liebe: Die vielen Gesichter der Sucht
Ein praktischer Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Therapeuten.
Mit vielen Fallbeispielen aus der Praxis.
Zur Prävention von Sucht in der Gesellschaft.
Ein praktischer Ratgeber für Betroffene, Angehörige und Therapeuten.
Mit vielen Fallbeispielen aus der Praxis.
Zur Prävention von Sucht in der Gesellschaft.
Über den Autor
Dr. med. Helmut Kolitzus, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, Lehrtherapeut, Balint-Gruppenleiter und Filmemacher, leitet - nach mehrjähriger Chefarzttätigkeit - seit 1991 eine eigene Psychotherapie-Praxis im Zentrum von München. Als Multiplikator im Suchtbereich vertritt er die Interessen von Suchtkranken und deren Angehörigen. In Firmen und Behörden führt er Seminare durch zum Thema »Sucht am Arbeitsplatz« und »Anti-Burn-out«. Als Dozent ist er in mehreren Weiterbildungsinstituten tätig.