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Als erstes werden die diversen Balzrituale durchleuchtet. Welche archaischen Betriebssysteme im modernen Lover dabei noch immer ablaufen, ist fast schon peinlich, wird aber durch wissenschaftliche Testreihen knallhart bestätigt. Hat man es glücklich bis ins Schlafzimmer geschafft, kommt ein wahrer Chemiebaukasten zur Explosion. Sinnestaumelnde werden dabei von gewaltigen Oxytocin-Fluten durchspült, einem wahren Torpedo unter den Liebeshormonen, der für die erwünschten Kontraktionen in Gebärmutter und Peniswurzel sorgt, was Mann und Frau beim Orgasmus gleichermaßen frommt. Nach dieser heißen Phase sollte man vorbereitet sein auf Ernst der Liebe: Harte Beziehungsarbeit steht an.
Bas Kast, Redakteur im Wissenschaftsressort des "Tagesspiegel", lässt eine beeindruckende Phalanx an zitierfähigen Sexual- und Verhaltensforschern, Psychologen und Neurophysiologen aufmarschieren, die dem ewigen Mysterium mit neuesten Forschungsergebnissen zuleibe rücken. Das dies nicht zum lendenlahmen Liebestöter gerät, sondern "mit einem Augenzwinkern" erzählt wird, wie Stefan Klein, Autor der Glücksformel erleichtert vermerkt, erhöht den Charme des Büchleins. Es sollte daher nicht verwundern, wenn Bas Kast sich recht bald in der Bestsellerliste Abt. "Glückssuche" fest installieren würde.
Von der Kunst der Verführung, dem Fluch der Eifersucht, dem anrüchigen Testosterongestank, bis hin zu den apokalyptischen Reitern, die durch jede Beziehung galoppieren: Dank Bas Kast dürfen wir auf ein erfülltes Liebesleben auch nach der Leidenschaft hoffen. Ravi Unger
Pressestimmen
"Präzise und ohne das in Psychoratgebern übliche Geschwafel hält dieses Buch eine schöne Balance zwischen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen über die Liebe und den Offenbarungen ihrer Geheimnisse in der Literatur. Wer etwas über unser Balzverhalten wissen will und warum das Interesse für den Mitmenschen das stärkste Aphrodisiakum der Welt ist, hier kann er es erfahren. Ein gutes Buch." (Denis Scheck, Tagesspiegel)
"Beziehungsbücher gibt es zuhauf. Jetzt ist ein wirklich tolles erschienen." (Michaela Krüger, Kölner Stadt-Anzeiger)
"Ein rundum amüsantes Buch über menschliche Herzensangelegenheiten: erfrischend kurzweilig und doch wissenschaftlich dicht gepackt." (Spektrum der Wissenschaft)
"Wissenschaft und Liebe, ein Gegensatz an sich? Nicht unbedingt. Dieses Buch zeigt, dass es auch anders geht. Einfühlsam erklärt der Autor alles, was die Forschung über das Schönste aller Gefühle weiß: vom Flirt über die Leidenschaft bis zur langjährigen Beziehung." (Rolf Froböse, Welt)
"Kast trägt auf unterhaltsam-vergnügliche Weise die neuesten Erkenntnisse aus Psychologie, Medizin und Verhaltensforschung zusammen und beschreibt die biologischen Grundlagen der Liebe. Literaturverzeichnis und Quellenangaben machen das Buch zu mehr als einem Schmöker." (Geo Wissen, 34/04)
