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Die Letzten löschen das Feuer: Briefe und Bilder aus den Bergen des Piemont [Gebundene Ausgabe]

Eberhard Neubronner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Kurzbeschreibung

15. November 2008
Die Letzten löschen das Feuer: italienische Bergbauern, Männer und Frauen am Fuß des Monte Rosa. Sie leben im Vognatal und sind längst aus der Zeit gerutscht, ihre traditionelle Arbeit garantiert keine Existenz mehr. Von den 'montanari' erzählt Eberhard Neubronner in zwölf Briefen an einen deutschen Freund, dem der alpine Alltag bisher absolut fremd war. Langsam aber lernt er dazu. Neubronner hält mit seinem subtilen Text und faszinierenden Fotos jene Welt fest, deren oft raue Schönheit ein Stück innerer Ruhe schenken kann - wenn wir bereit sind, unsere nahen und doch schon so fernen Nachbarn im Piemont zu verstehen. "Die Letzten löschen das Feuer" dokumentiert, auch unter Verwendung seltener historischer Fotos, wie rasch und still die Kultur vieler Bergbauern stirbt. Dieses neue Werk des erfolgreichen Autors (Der Weg, Das Schwarze Tal) setzt ihnen ein ebenso liebevolles wie überzeugendes Denkmal.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Berg & Tal (15. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939499137
  • ISBN-13: 978-3939499138
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 22,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 938.758 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Eberhard Neubronner, 1942 in Ulm geboren, fuhr früh zur See. Er war danach Fotograf, Kameramann, Zeitungsredakteur und Radioreporter. Sein 2007 vorgelegtes Buch "Der Herrgott weiß, was mit uns geschieht" wurde zum Bestseller. Es porträtiert zwei alte Landfrauen auf der Schwäbischen Alb.

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5.0 von 5 Sternen Bewahrung des Vergänglichen 20. Mai 2009
Von Wolfgang
Wolfgang Korall: Als Eberhard Neubronner zum ersten Mal das Vognatal durchquert, ahnt er bereits, 'dass diese halb vergessene Furche südlich des Monte Rosa mit ihren Höfen aus dunkel gebeiztem Holz ihn nicht mehr loslassen wird.' Mit dieser Erinnerung beginnt der Autor sein Buch und erzählt in zwölf poetischen Briefen an einen Freund, wie ihn die ursprüngliche Natur und traditionelle Lebensweise der letzten Bauern dieses Alpenwinkels immer mehr in ihren Bann ziehen. Von Brief zu Brief werden diese Briefe an den Freund zu Briefen an den Leser des Buches und beziehen uns ein in diese verschwindende Welt. Neubronner weiß, dass die Zeit über alles hinweggeht und schreibt ohne sentimentales Bedauern oder erhobenen Zeigefinder über das Vergehen und bewahrt es damit zugleich. Gut gesehene Landschaftsfotos und nahe Porträts von den letzten Bauern im Piemont stehen gleichwertig neben den Texten und schaffen ein bleibendes Dokument des Vergänglichen. Ein Zitat vom Ende des empfehlenswerten Bildbandes beschreibt die karge Poesie des Tales und seiner Bewohner, für die Eberhard Neubronner eine Sprache gefunden hat: Als ich im frisch gefallenen Schnee zu Mario schlittere, stand der vorm Haus. Er hatte mich kommen sehen und rieb beide Handflächen, denn es war kalt. 'Du gehst?', fragte Jachetti. 'Ja', sagte ich. Kein weiteres Wort wurde gewechselt.
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