Nach dem Autounfall vor vielen Jahren ist dem Schriftsteller Francis nur seine Tochter Alice geblieben. Seine Frau und seine andere Tochter sind bei lebendigem Leibe verbrannt, und das, nachdem Francis mit seiner geliebten Frau einen großen Streit hatte. Doch das ist Vergangenheit. Mittlerweile ist Francis erneut verheiratet mit Judith und seine Tochter ist verheiratet, Mutter von Zwillingen und hat sich als erfolgreiche Schauspielerin etabliert - jede Menge Starallüren im Gepäck.
Als Alice plötzlich wie vom Erdboden verschwindet, sieht sich Francis erneut mit dem großen Verlust konfrontiert und engagiert seine alte Schulfreundin A.M. sich auf die Suche nach Alice zu machen.
Philippe Djian handelt die Ereignisse aus Francis' Leben der Reihe nach ab, fädelt die Vergangenheit in Reih und Glied dazwischen, um am Höhepunkt der jeweilige Episoden ein abruptes Ende zu machen. Für mich Leser ein außergewöhnlicher Überraschungseffekt! So springt er teilweise über folgende Jahre hinweg, beschränkt seine Erklärungen aufs Wesentliche und nimmt Veränderungen als Gegeben hin - C'est la vie!
Die Leichtfertigen setzen ihre Gesundheit und ihr Leben mit jeder Menge Unachtsamkeit, Drogen, Affären und Leichtsinn aufs Spiel. Das zumindest ist Francis' Meinung, schließlich erzählt er von den Wirren in Alices und seinem Leben. Dem nicht genug träufelt auch das Schicksal heftig Salz in die Wunden. Gerne würde ich die Geschichte auch aus einer anderen Perspektive kennen lernen.