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Die Polizeireporterin Lea Weidenbach will es auch sich selbst beweisen. War sie es doch, die zuletzt mit der Ermordeten telefoniert hatte. Sie selbst hatte die Ermordete abgewiesen und sich stattdessen um die Katze ihrer Nachbarin gekümmert. Lea Weidenbach hat etwas gut zu machen. Trotz der erdrückenden Indizien gegen den Ehemann der Toten, glaubt sie nicht an dessen Schuld, obwohl sie sich von ihm hintergangen fühlt.
„Ich flehe Sie an. Finden Sie Trixis Mörder. Beweisen Sie dass ich unschuldig bin.“ Und Lea Weidenbach begibt sich auf die Suche. Sie trägt viele Details zu einem logischen Ganzen zusammen. Durch ihre Recherchen werden angesehene Geschäftsleute Baden-Badens belastet. Es geht um viel Geld und offensichtlich war die Tote dabei, diese Machenschaften aufzudecken. Auch wenn ihre Verdächtigen Alibis haben, ist es völlig unverständlich, warum Kriminalhauptkommissar Maximilian Gottlieb weiterhin daran festhält, dass der Ehemann der Toten der Mörder sei. Obwohl dieser nachweislich die Unwahrheit sagte, ist Lea Weidenbachs Theorie allemal einleuchtender und man möchte Gottlieb förmlich in den Hintern treten, damit er endlich zur Einsicht kommt. Schließlich nimmt der Fall aber doch eine überraschende Wendung.
„Die Leiche im Paradies“ aus der Reihe „Der badische Krimi“ ist natürlich ein Krimi mit Lokalkolorit, aber er ist alles andere als eines dieser vielen Bücher mit Regionalbezug, die für Außenstehende eher weniger interessant sind. Dieser Krimi ist kurzweilig und lässt sich flüssig lesen. Rita Hampp gibt ihren Figuren Ecken und Kanten und dadurch werden sie liebenswürdig. Gerade zwischen der Polizeireporterin Lea Weidenbach und ihrem „Gegenspieler“ Kriminalhauptkommissar Maximilian Gottlieb menschelt es doch auffällig. Auch die ältere Nachbarin von Lea Weidenbach macht Spaß. Dieser netten "Miss Marple von Nebenan" hätte Rita Hampp ruhig ein bisschen mehr Raum geben können.
Alles in Allem ist „Die Leiche im Paradies“ ein gelungenes Erstlingswerk von Rita Hampp und unbedingt empfehlenswert.
Die Polizeireporterin Lea Weidenbach will es auch sich selbst beweisen. War sie es doch, die zuletzt mit der Ermordeten telefoniert hatte. Sie selbst hatte die Ermordete abgewiesen und sich stattdessen um die Katze ihrer Nachbarin gekümmert. Lea Weidenbach hat etwas gut zu machen. Trotz der erdrückenden Indizien gegen den Ehemann der Toten, glaubt sie nicht an dessen Schuld, obwohl sie sich von ihm hintergangen fühlt.
„Ich flehe Sie an. Finden Sie Trixis Mörder. Beweisen Sie dass ich unschuldig bin.“ Und Lea Weidenbach begibt sich auf die Suche. Sie trägt viele Details zu einem logischen Ganzen zusammen. Durch ihre Recherchen werden angesehene Geschäftsleute Baden-Badens belastet. Es geht um viel Geld und offensichtlich war die Tote dabei, diese Machenschaften aufzudecken. Auch wenn ihre Verdächtigen Alibis haben, ist es völlig unverständlich, warum Kriminalhauptkommissar Maximilian Gottlieb weiterhin daran festhält, dass der Ehemann der Toten der Mörder sei. Obwohl dieser nachweislich die Unwahrheit sagte, ist Lea Weidenbachs Theorie allemal einleuchtender und man möchte Gottlieb förmlich in den Hintern treten, damit er endlich zur Einsicht kommt. Schließlich nimmt der Fall aber doch eine überraschende Wendung.
„Die Leiche im Paradies“ aus der Reihe „Der badische Krimi“ ist natürlich ein Krimi mit Lokalkolorit, aber es ist alles andere als eines dieser vielen Bücher mit Regionalbezug, die für Außenstehende eher weniger interessant sind. Dieser Krimi ist kurzweilig und lässt sich flüssig lesen. Rita Hampp gibt ihren Figuren Ecken und Kanten und dadurch werden sie liebenswürdig. Gerade zwischen der Polizeireporterin Lea Weidenbach und ihrem „Gegenspieler“ Kriminalhauptkommissar Maximilian Gottlieb menschelt es doch auffällig. Auch die ältere Nachbarin von Lea Weidenbach macht Spaß. Dieser netten „Miss Marple von Nebenan“ hätte Rita Hampp ruhig ein bisschen mehr Raum geben können.
Alles in Allem ist „Die Leiche im Paradies“ ein gelungenes Erstlingswerk von Rita Hampp und unbedingt empfehlenswert.
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