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Die Leibwächterin Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 15. Januar 2011

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Kindler; Auflage: 1. Auflage (15. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463406012
  • ISBN-13: 978-3463406015
  • Originaltitel: Henkivartija
  • Größe und/oder Gewicht: 13,9 x 3,5 x 21 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 423.662 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende



Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der auch international erfolgreichsten finnischen Schriftstellerinnen. 1994 erschien in Deutschland der erste Roman mit der Anwältin und Kommissarin Mario Kallio.

Auszug aus dem ersten Kapitel. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Finnischen von Gabriele Schrey-Vasara

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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Faunin am 19. Februar 2014
Format: Taschenbuch
Ich mochte die Reihe um die Kommissarin Kallio sehr, weil sie eine Frau mit dieser gewissen Erdung war.
In ihren Krimis wurde auch oft alttägliches, soziales, romantisch-erotisches eingemischt, dass ich sehr anziehend
fand. Sie war einfach ein glaubhafter, sympathischer Charakter mit einem weiblichen Selbstverständnis, dass man in anderen Krimis selten findet. Auch ihre Entwicklung und dass sie später auch als Mutter und Ehefrau weiter ermittelt, empfand ich als Stärke dieser Romane.

In "Die Leibwächterin" finde ich viele Charaktereigenschaften und Probleme aus den Callio-Büchern wider. Mir gefällt ihr
Körperbewußtsein und ihre Bodenhaftung- das sie also einerseits in Turnschuhen Preißelbeeren und Pilze im Wald sammelt, aber genauso nonchalant in Minirock und Stilettos wechseln kann. Auch die Hintergrundgeschichte um ihren sie aufziehenden Onkel Jari und Frida nimmt einen für sie ein.

Aber andererseits wirkt die Geschichte leider etwas konstruiert, so wie die mehrmaligen Twists um die Vertrauenswürdigkeit des neuen Manns, den sie als Verdächtigen kennenlernt. Einen großen Schwachpunkt bildet für mich auch das Ende des Falls, wo sie beim eigentlichen Showdown gar nicht dabei ist. Dadurch wird es für mich etwas zu abstrakt, um wirklich mitzufiebern. Was mich auch etwas gestört hat, war, dass es teilweise diese Larger-than-Life-Stellen gibt, die für mich nicht richtig reinpassen (etwa die in Reizwäsche und Lassotricks bei dem russischen Gangster).

Außerdem fand ich einige Aussagen etwas befremdlich- Hilja, die Leibwächterin, kann sich zu einem Mann schminken und verkleiden, was ihr merhmals gute Dienste leistet.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Silke Schröder, hallo-buch.de am 16. Januar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Eigentlich ist die Finnin Leena Lehtolainen für ihre Krimis mit der Kommissarin Maria Kallio bekannt. Doch zwischendurch schreibt sie auch andere Romane. In ihrem neuen Thriller "Die Leibwächterin" spinnt sie die Story einer toughen jungen Frau, die sich in einem ungewöhnlichen Job bewähren muss. Als Leibwächterin steht ihre sympathische Heldin Hilja dabei immer in engsten Kontakt mit ihren Kundinnen - manchmal enger, als ihr lieb ist. Leena Lehtolainen gibt Einblicke in die Ausbildung und den Berufsethos von Bodyguards, aber auch in das schwierige Verhältnis zwischen Finnland und Russland und die oft nicht ganz legalen Immobiliengeschäfte, mit denen sich neureiche Russen die lukrativsten Fleckchen im kleinen Nachbarland sichern. Zugleich erzählt 'Die Leibwächterin' die Geschichte zweier Menschen, die sich aus beruflichen Gründen nicht trauen können. Ein romantischer Thriller aus dem Land der Handys und der Rentiere, aber auch der Luchse.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. T. am 28. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Hilja Ilveskero, eine junge Finnin, verdient sich ihre Brötchen als Leibwächterin und muss gerade feststellen, dass selbst die unsympathischste Auftraggeberin nicht jedes Gehalt wert ist.
Nach einer kurzen, aber heftigen Auseinandersetzung mit ihrer derzeitigen Chefin Anita Nuutinen, einer etwas undurchschaubaren Immobilienmaklerin, kündigt sie fristlos und macht sich wutentbrannt Auf und davon.
Kurz danach überschlagen sich die Ereignisse, als Hilja brutal zusammengeschlagen wird und man etwa zeitgleich die Leiche ihrer ehemaligen Vorgesetzten findet.
Problem: Hilja wacht mit Erinnerungslücken auf und steht plötzlich selbst im Fadenkreuz polizeilicher Ermittlungen und bald zeigt sich, dass die junge Frau ganz auf sich selbst gestellt ist, um ihre Unschuld zu beweisen...

Mit "Die Leibwächterin" präsentiert uns Leena Lehtolainen einen eher ungewöhnlichen Thriller, in dessen Mittelpunkt die toughe Personenschützerin Hilja Ilveskero steht und dabei mit ihrer mehr als starken und übermächtigen Präsenz eindeutig der Geschichte den Stempel aufdrückt und das Geschehen absolut dominiert und bestimmt.

Mit Hilja erleben wir hier eine Hauptprotagonistin, die von Haus aus als unerschrockene und zähe Einzelgängerin auftritt und sich dabei doch burschikos und zunächst mal wenig feminin zeigt, dabei auch immer so von einem Hauch Melancholie und Traurigkeit umgeben ist. Von Frohsinn und Heiterkeit ist da zunächst mal wenig zu spüren. Agiert sie hier doch als robuste und knallharte Person, die sich nicht allzu gerne den Mitmenschen in ihrer Umgebung mitteilt, sondern eher als Solistin unterwegs ist.
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Format: Taschenbuch
Ich wollte einmal einer Autorin und einer weiblichen Hauptperson in einem "Thriller" eine Chance geben. Ich finde das Ganze recht gut umgesetzt. Gute Charaktere, unorthodoxer Fall, jede Menge (für die Story unnütze) Nebenhandlungen, kaum Blutvergießen und aus der Ich-Perspektive erzählt. All das mag ich an einem guten Buch.
Das Buch ist für weibliche Stadtmenschen geschrieben, dass merke ich leider doch deutlich, aber das kann man aus Marketinggründen verschmerzen.
Was mir nicht gefällt:
- Von dem Job des Personenschützers, hat weder die Hauptperson noch die Autorin eine Ahnung
- Es dauert keine 3 Sekunden da wandelt sich die toughe, professionelle Emanze zur naiv dummen Sekretärin
- Alles sehr klischeehaft, vom versoffenen, wildernden Waldschrat, über böse, herumhurende Russen, bis zur alleinerziehenden Grünenabgeordneten, da ist das beschauliche Pilzesammeln wirklich mein Highlight
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