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Die Leibwächterin [Gebundene Ausgabe]

Leena Lehtolainen , Gabriele Schrey-Vasara
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

15. Januar 2011
Lehtolainens neue THRILLER-Heldin aus Finnland Die junge Finnin Hilja Ilveskero ist Leibwächterin. Ihre derzeitige Auftraggeberin tätigt Immobiliengeschäfte in Moskau und wird Hilja von Tag zu Tag unsympathischer. Nach einem heftigen Streit kündigt Hilja fristlos – und wird wenig später brutal zusammengeschlagen. Als sie wieder zu sich kommt, erfährt sie, dass ihre Auftraggeberin ermordet wurde und sie selbst unter Mordverdacht steht. Sie taucht unter und stellt bald fest, dass sie beschattet wird ...

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Die Leibwächterin + Sag mir, wo die Mädchen sind: Maria Kallio ermittelt + Ich war nie bei dir
Preis für alle drei: EUR 48,89

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Kindler (15. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3463406012
  • ISBN-13: 978-3463406015
  • Originaltitel: Henkivartija
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 424.635 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Nach einem Streit mit ihrer Arbeitgeberin wirft Leibwächterin Hilja kurzerhand ihren Job hin. Am nächsten Tag ist die Frau, die sie schützen sollte, tot. Hilja gerät ins Visier der Polizei und macht sich nebenbei selbst an Nachforschungen. Dabei begegnen ihr der zwielichtige David Stahl, mit dem sie eine Affäre beginnt, diverse russische Kriminelle, ein sexistischer Kommissar sowie die naive Parlamentarierin Helena, deren Schutz Hilja übernimmt. Als Helena entführt wird, scheint sich alles zu wiederholen, und die Leibwächterin muss alles daran setzen, ihre Schutzbefohlene zu befreien. Was ein abwechslungsreicher Thriller hätte werden können, ist eine über weite Strecken dahinplätschernde Erzählung über finnisch-russische Konflikte, alte Familiengeschichten und die Rolle von Luchsen in der finnischen Natur. Und natürlich entpuppt sich der Gangster David Stahl schließlich als integerer Kämpfer für das Gute. Happy End. Klappe. Gähn. (es) -- kulturnews.de

Über den Autor

Leena Lehtolainen, 1964 geboren, lebt und arbeitet als Kritikerin und Autorin in Degerby, westlich von Helsinki. Sie ist eine der erfolgreichsten und renommiertesten finnischen Schriftstellerinnen. 1994 erschien der erste Roman mit der Anwältin und Kommissarin Mario Kallio, deren Abenteuer in Finnland auch als Fernsehfilme sehr erfolgreich sind.

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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen
3.4 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. T. TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Hilja Ilveskero, eine junge Finnin, verdient sich ihre Brötchen als Leibwächterin und muss gerade feststellen, dass selbst die unsympathischste Auftraggeberin nicht jedes Gehalt wert ist.
Nach einer kurzen, aber heftigen Auseinandersetzung mit ihrer derzeitigen Chefin Anita Nuutinen, einer etwas undurchschaubaren Immobilienmaklerin, kündigt sie fristlos und macht sich wutentbrannt Auf und davon.
Kurz danach überschlagen sich die Ereignisse, als Hilja brutal zusammengeschlagen wird und man etwa zeitgleich die Leiche ihrer ehemaligen Vorgesetzten findet.
Problem: Hilja wacht mit Erinnerungslücken auf und steht plötzlich selbst im Fadenkreuz polizeilicher Ermittlungen und bald zeigt sich, dass die junge Frau ganz auf sich selbst gestellt ist, um ihre Unschuld zu beweisen...

Mit "Die Leibwächterin" präsentiert uns Leena Lehtolainen einen eher ungewöhnlichen Thriller, in dessen Mittelpunkt die toughe Personenschützerin Hilja Ilveskero steht und dabei mit ihrer mehr als starken und übermächtigen Präsenz eindeutig der Geschichte den Stempel aufdrückt und das Geschehen absolut dominiert und bestimmt.

Mit Hilja erleben wir hier eine Hauptprotagonistin, die von Haus aus als unerschrockene und zähe Einzelgängerin auftritt und sich dabei doch burschikos und zunächst mal wenig feminin zeigt, dabei auch immer so von einem Hauch Melancholie und Traurigkeit umgeben ist. Von Frohsinn und Heiterkeit ist da zunächst mal wenig zu spüren. Agiert sie hier doch als robuste und knallharte Person, die sich nicht allzu gerne den Mitmenschen in ihrer Umgebung mitteilt, sondern eher als Solistin unterwegs ist.
Da hat die Autorin mit Hilja einen sehr facettenreichen und komplexen Charakter geschaffen, deren bewegte und ereignisreiche Vergangenheit bis in die heute Zeit reicht und sie eindrücklich geprägt hat und ihr Tun und Handeln noch immer davon bestimmt ist.
Mit einigen Rückblenden in eben diese Vergangenheit lernen wir Leser die junge Finnin wirklich eingehend kennen und werden Zeugen, wie ihre Kindheit durch die so ungewöhnliche Beziehung zu ihrem Onkel und einem Luchs ihr Leben bis zum heutigen Tage beeinflusst hat.

Ansonsten werden wir hier sehr intensiv und nachhaltig mit den Gedankengängen und Überlegungen der jungen Frau konfrontiert, die uns Leser einen großen Einblick in das Gefühls-und Seelenleben Hiljas gewährt und sie sich sicherlich nicht als die Kommunikativste aller Hauptprotagonistinnen vorstellt.
Sowieso zeigt sich die Story mit eher wenigen Dialogen ausgestattet, die auch zu Beginn wahrscheinlich den ein oder anderen Leser etwas irritieren, da selbst beim Kennenlernen der Gegenüber mal geduzt wird, was zunächst mal befremdlich erscheint, man sich aber im Laufe der Geschichte durchaus daran gewöhnt.

Im Gesamteindruck zeigt sich die Handlung hier zwar methodisch und ansprechend aufgebaut, sich das Ganze hin und wieder aber in Nichtigkeiten verliert, die eigentlich ohne Belang für die wirklich wichtigen Ereignisse im Geschehen sind und so die ein oder andere Länge beinhaltet.
Da überkommt einem beim Lesen so das Gefühl, dass man doch so ein bisschen an der Oberfläche rumdümpelt, ohne auf den Punkt zu kommen und da doch mehr Aktion und Vorankommen schön gewesen wäre. Da tritt man bei der ein oder anderen Passage ein bisschen auf der Stelle.
Was der Autorin so wunderbar bei ihrer Romanheldin gelungen ist, nämlich Tiefgang und Signifikanz, ist da leider bei der Erzählung selbst ein Tick zu kurz gekommen.

Im Übrigen hat die Autorin den Roman in der Ich-Form aufs Papier gebracht und überzeugt hier eher mit einem nüchternen und klaren Schreibstil, bei dem die vielen verschiedenen finnischen Namen bisweilen für kleine Verwirrung sorgen (bei mir jedenfalls), aber auch da ist man nach kleiner skandinavischen "Einführungsrunde" recht firm.
Geografisch werden wir hier von der Autorin an die Hand genommen und machen einen wunderbar landschaftlichen Ausflug in das Land der tausend Seen und auch politisch und wirtschaftlich gewährt sie uns einen tieferen Einblick, was die Beziehungen Finnlands mit der großen Nation Russland auf sich hat, denn zwielichtige Immobiliengeschäfte und Energiepolitik zeigen sich hier als ganz brisante Themen.

Alles in allem haben wir hier einen durchaus unterhaltsamen Krimi, der so ziemlich ohne Blutvergießen und Brutalität auskommt, dafür mit einer Prise Romantik und Herzschmerz versehen ist und für Krimi-Fans der eher leisen Töne durchaus adäquaten Lesestoff darstellt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein romantischer Thriller 16. Januar 2011
Von Silke Schröder, hallo-buch.de TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich ist die Finnin Leena Lehtolainen für ihre Krimis mit der Kommissarin Maria Kallio bekannt. Doch zwischendurch schreibt sie auch andere Romane. In ihrem neuen Thriller "Die Leibwächterin" spinnt sie die Story einer toughen jungen Frau, die sich in einem ungewöhnlichen Job bewähren muss. Als Leibwächterin steht ihre sympathische Heldin Hilja dabei immer in engsten Kontakt mit ihren Kundinnen - manchmal enger, als ihr lieb ist. Leena Lehtolainen gibt Einblicke in die Ausbildung und den Berufsethos von Bodyguards, aber auch in das schwierige Verhältnis zwischen Finnland und Russland und die oft nicht ganz legalen Immobiliengeschäfte, mit denen sich neureiche Russen die lukrativsten Fleckchen im kleinen Nachbarland sichern. Zugleich erzählt 'Die Leibwächterin' die Geschichte zweier Menschen, die sich aus beruflichen Gründen nicht trauen können. Ein romantischer Thriller aus dem Land der Handys und der Rentiere, aber auch der Luchse.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Luchse, Finnen, Pilze und ein Mord... 8. März 2011
Von Rendell
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Leena Lehtolainen beschreibt in ihrem Buch "Die Leibwächterin" die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte der jungen Hilja Ilveskero, die eine russische Geschäftsfrau beschützt. Als diese sich einen Luchspelz kaufen will, kündigt Hilja, da sie mit ihrem Onkel Jari einst ein Luchsjunges, Frida, aufgezogen hat. Noch am gleichen Abend wird ihre Arbeitgeberin ermordet und der Verdacht fällt auf Hilja. Lehtolainen beschreibt detailliert die finnische Natur einschließlich vieler Pilz- und Beerensorten, mit denen sich Autorin und Protagonistin gut auskennen. Gleichzeitig ist dies ein spannender Krimi mit einem Schuss Liebesgeschichte, denn Hilja verliebt sich in David Stahl, einen Doppelagenten, den sie zunächst nicht zu durchschauen vermag, zu dem sie sich aber magisch hingezogen fühlt. In diesem Buch zeigt Lehtolainen andere Facetten ihrer Erzählkunst als in den Mario Kallio Krimis, es war für mich aber eine wunderbare Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte, Finnlandbeschreibungen und Unterhaltung. Gerne mehr davon!
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