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Die Legenden von Ophir
 
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Die Legenden von Ophir [Broschiert]

Paul Freeman
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Produktinformation

  • Broschiert: 304 Seiten
  • Verlag: Pulp Master (September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3927734357
  • ISBN-13: 978-3927734357
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 11 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 840.485 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In Simbabwe ist der Teufel los, als ein Europäer ermordet wird. Das Ministerium für Tourismus befürchtet Einbußen und beauftragt den weißen Sonderermittler James Carter mit der Aufklärung. Doch es handelt sich bei dem toten Portugiesen keineswegs um einen gewöhnlichen Touristen, sondern um einen Abenteurer, der ein Goldversteck seiner Vorfahren aus der Kolonialzeit ausheben wollte und dabei drei Brüdern aus Mosambik in die Quere kam - ehemaligen Kindersoldaten, die ihr blutiges Metier während des Bürgerkrieges im Nachbarland von der Pike auf erlernt haben. Der Ehrgeiz, den Fall in Alleinregie lösen zu wollen, und das Goldfieber, das Carter allmählich übermannt,lassen ihn leichtsinnig werden ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Umschlagtext

In seinem Crime-Fiction-Debüt verbindet Paul Freeman die Legende des sagenumwobenen biblischen Goldlandes Ophir mit dem Alltag Simbabwes und verweist so auf die Bedeutung kolonialer Phantasien für die Gegenwart. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Goldfieber 3. April 2007
Von Reinhard Busse TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Paul Freeman ist ein Newcomer in der internationalen Crime-fiction-Szene, der sich als Quelle der Inspiration seine Wahlheimat Afrika ausgesucht hat. Bei seinem hier vorliegenden Debüt hat er sich vom Leben und vom Alltag in Simbabwe inspierieren lassen, von historischen Stätten und den freundschaftlichen Beziehungen zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen (Afrikaner, Inder, Europäer und gemischtrassiger Menschen).

Der Roman spielt zu einer Zeit, als die Menschen von Simbabwe noch große Hoffnungen auf eine bessere, gerechtere Zukunft hatten ...

~~~~~~~~~~

*Es war ein Samstag im April, der erste Samstag in den Schulferien. Die Tage zogen sich endlos dahin wie eine Kette von Bergspitzen, die hinter dem Horizont verschwinden. Obwohl Simbabwe auf den Winter zuging, war es tagsüber immer noch heiß, wenn auch nicht glühend heiß. Allerdings war die Luft in den Morgen- und Abendstunden empfindlich frischer und alles und jeder warf längere, nicht mehr ganz so scharf gezeichnete Schatten.

Carter saß auf einer Parkbank neben dem von einer Palisade aus blassgrünem Holz umgrenzten B-Green des 'Harare City Bowling Clubs'. Machaya hatte vorgeschlagen, sich hier zu treffen. Am Telefon hatte es nach einer dringenden, aber auch geheimnisvollen Angelegenheit geklungen, einer Angelegenheit, die man nur unter vier Augen erörtern sollte ...*

~~~~~~~~~~

In Simbabwe ist der Teufel los, als ein Europäer ermordet wird. Das Ministerium für Tourismus befürchtet Einbussen und beauftragt den weißen Sonderermittler James Carter mit umgehender Aufklärung. Doch es handelt sich bei dem toten Portugiesen keineswegs um einen gewöhnlichen Touristen. Vielmehr um einen Abenteurer, der ein Goldversteck seiner kolonialistischen Vorfahren bergen wollte und dabei drei Brüdern aus Mosambik in die Quere kommt - ehemalige Kindersoldaten, die ihr blutiges Metier während des Bürgerkrieges im Nachbarland von der Pike auf erlernt haben.

Der Ehrgeiz, den Fall in Alleinregielösen zu wollen, und das Goldfieber, das allmählich von Carter Besitz ergreift, lassen ihn leichtsinnig werden ...

~~~~~~~~~~

Der Autor Paul Freeman bettet in seinem Crime-Fiction-Debüt die Legende des sagenumwobenen biblischen Goldlands Ophir in den simbabwischen Alltag ein - und verweist damit auf die Bedeutung kolonialer Phantasie für die Gegenwart.

Den Zugang zu diesem Buch zu finden ist nicht immer leicht - Hat man aber den Einstieg gefunden, steht man staunend vor der Wunderwelt von Ophir!

Ein beeindruckendes Debüt in einer meiner Meinung nach sehr guten Übersetzung!

Sehr empfehlenswert! -- meint -- Reinhard Busse
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Paul Freeman, vor Jahren als Lehrer in Zimbabwe tätig, hat mit "Die Legenden von Ophir" (pulp master 21 - "Rumors of Ophir", 1995) einen Kriminalroman geschrieben, der in dem den meisten Lesern nur aus Zeitungsberichten bekannten Zimbabwe spielt. Dort wird der (weiße) Ex-Kriminalkommissar und nunmehrige Lehrer James Carter vom (schwarzen) Detective Chief Inspector Tatenda "Tatty" Machaya ersucht, als Sonderermittler den Mord an einem Portugiesen zu untersuchen. Dies deshalb da die Morduntersuchung keine Fortschritte zeigt und diplomatische Verwicklungen und eine Gefährdung des Tourismus befürchtet werden. Der Ermordete, Rodrigo Combais, war allerdings kein gewöhnlicher Tourist, sondern einem Goldschatz auf der Spur, den seine Vorfahren vor Jahrhunderten auf der Flucht zurückließen. Hinter diesem Goldschatz aus der Vergangenheit sind aber auch noch andere her, so drei Brüder aus Mozambique, ehem. Kindersoldaten, die ihr grausames Geschäft von klein auf gelernt haben. Schritt für Schritt kommt Carter, unterstützt von Julia, einer Polizistin und Tochter von von Tatenda Machaya, dem Hintergrund des Mordes auf die Spur, wobei ihm die Auskünfte die ihm von seinen Ansprechpartnern im Queen Victoriy Museum von Harare sehr hilfreich sind. Schließlich kommt es zu einem spannenden Finale und einer überraschenden Aufklärung. Interessant an "Die Legenden von Ophir" ist nicht nur der Kriminalfall, sondern auch die Einbettung des Plots in die Geschichte Zimbabwes, der Bezug auf "Great Zimbabwe" (von dem es heute nur mehr Ruinen gibt), die Einbeziehung des Goldabbaus und des Goldhandels sowie die Phantasien der Eroberer in Hinblick auf das biblische Ophir. Dazu kommt, daß Paul Freeman alle Facetten der (damaligen! 1995! heute dürfte das Dank Mr. Mugabe ganz anders sein!) zimbabwischen Gesellschaft. So gesehen ist "Die Legenden von Ophir" nicht ein "bloßer" Kriminalroman, sondern einer mit starken historischen und gesellschaftlichen Bezügen.
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