Marikani wird von den Sklaven wie eine Göttin verehrt, was ihr aber nicht so recht behagen will. Sie fügt sich aber in ihr Schicksal und beginnt damit, eine Armee aufzustellen'
Währenddessen trachtet der Hohepriester Laosimba nach dem Amt des Herrschers. Die einzigen, die ihm dabei im Weg stehen, sind Arekh und Harrakin. Doch nachdem Marikani eine Sklavin ist und somit das Böse verkörpert, bezichtigt Laosimba die Beiden, mit ihr paktiert zu haben.
Arekh wird kurz darauf gefangen genommen und in ein Verlies gesperrt- zusammen mit Marikanis bester Freundin Lionor- samt ihrem Kind. Die drei Gefangenen müssen einige harte Tage der Folter ertragen, bis ihnen einer von Arekhs Freunden die Freiheit anbietet- natürlich unter einer Bedingung'
Harrakin hat die Gefahr erkannt, die von den mysteriösen Kriegern aus dem Norden ausgeht und rüstet sich für einen Krieg- den er nur gewinnen kann, wenn er sich mit seinen Feinden verbündet'
Marikani und ihre Armee von Sklaven und Gesetzeslosen marschieren in Richtung Küste.
Ihr Plan ist es, so viele Schiffe zu bauen, dass sie und ihr Volk über den Ozean segeln können, um in einem entfernten Land in Frieden zu leben.
Doch dazu braucht sie Baustoffe und Zeit. Darum schlägt sie den Herrschern der Lande ein Friedensangebot vor. Obwohl diese darauf einzugehen scheinen, schmiedet Laosimba einen hinterhältigen Plan, der ihn zum Herrscher aller Lande machen könnte.
Doch um dies zu bewerkstelligen, wird Blut fließen müssen'
Der dritte Teil der Legenden um Ayesha ist im Vergleich zum schlechten Vorgänger ein wahrer Leckerbissen. Doch leider ist die Geschichte wie schon vom 1. Zum 2. Teil nicht anknüpfend. Man weiß also wieder nicht, wie viel Zeit inzwischen vergangen ist. Man findet dadurch nur schleppend den Faden wieder.
Highlight ist wie schon in den ersten Bänden Arekh. Man spürt, dass das Autorenduo mit diesem Charakter am meisten anzufangen wusste. Im Gegensatz zu Marikani, die sich zwar weiterentwickelt hat, dennoch ein wenig farblos wirkt.
Die Story wirkt im Allgemeinen etwas unfertig und an einigen Stellen überhastet geschrieben.
So auch die Kampfhandlungen. Man sieht die Szenen im Kopf, als hätte sie Uwe Boll geschnitten wirr und unscharf!
Die Intrigen des Hohepriesters, der anderen Herrscher und Bedienstete sind zwar nett eingebaut, reißen das Ruder aber auch nicht mehr rum.
Die Trilogie hat mich nach dem ersten Teil Zunehmens enttäuscht- kann sie deshalb nur hartgesottenen Lesern empfehlen, die unbedingt das Ende erleben wollen. Wenigstens da wird man nicht enttäuscht.
Mein Fazit: Ein finaler Teil, der mehr Potenzial gehabt hätte, durch die blassen Charaktere und die seichte, stellenweise langatmige Story aber zunichte gemacht wurde.
Ich vergebe den vierten Stern deshalb, weil der erste Teil gut war und die Trilogie dadurch aufgewertet wird.