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»Mein Testament« hat Joseph Roth seine 1939 entstandene letzte Erzählung genannt, die voll halbversteckter Ironie nichts von dem äußeren Druck zeigt, der auf ihm lastete. Die Legende vom heiligen Trinker erzählt mit großer Br
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Joseph Roth wurde 1894 in Schwabendorf bei Brody in Ostgalizien geboren und verstarb am 27.05.1939 in Paris. Roth war als Journalist u.a. in Berlin und Wien tätig, ehe er als Korrespondent für die "Frankfurter Zeitung" alle europäischen Großstädte bereiste. Seit 1933 emigrierte Roth schrittweise über Wien nach Marseille, Nizza und schließlich Paris. Dort verfiel er aus Verzweiflung dem Alkoholismus und verstarb in einem Armenhospital.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .Die Erzaehlung schildert dann (maerchenhaft?) die folgenden drei Wochen: Durch viele kleine Zufaelle (Wunder?) kommt Andreas immer wieder zu kleineren Geldbetraegen. Sein Leben verbessert sich, er trifft eine fruehere Geliebte, einen frueheren Schulfreund (der zum Fussballstar geworden ist), und alle helfen ihm ein wenig weiter. An jedem Sonntag versucht Andreas das Geld zur Heiligen Therese zu bringen. Die ersten beiden Male kommt etwas dazwischen (einmal eine ehemalige Freundin, einmal ein ehemaliger Kollege). Mit dem dritten Mal endet das Buch. Gott gebe uns Trinkern einen so ruhigen und so schoenen Tod wie dem Andreas.
Wunderbar leicht geschrieben, und nicht ganz so wehmuetig und verzagt wie andere Buecher Joseph Roths.
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